ORAGE4U: Schließfach und Botendienst in einem

Unnötigen Ballast wie Sporttaschen am Abend noch zum Date mitnehmen nervt. Ein Schließfach, der "ORAGE Concierge Storage", das die eigenen Sachen auf Wunsch auch nach Hause bringt, soll damit Schluss machen.
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Intelligentes Schließfach ORAGE4U liefert nach Hause
ORAGE4U
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des Linzer-Startups Apollo AI.

„Mit dem innovativen Service wollen wir Menschen helfen, ihre Zeit wieder unbeschwert für die wirklich wichtigen Dinge zu nutzen“, erklärt Gründer David Ebraheim das Motto des Startups ORAGE4U. Auf Wunsch werden Einkäufe oder private Dinge in einem Schließfach verwahrt oder gleich an eine bestimmte Adresse geliefert. Das passiert ganz einfach via App.

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Concierge Storage – „intelligentes“ Schließfach

Das ORAGE4U-Schließfach (50x50x50 groß) ist eine aus Stahl gefertigte Box mit einem „intelligenten“ Innenleben. So kann der Kunde durch eine Web-Applikation auf seinem Smartphone in Echtzeit mit dem „Concierge Service“ kommunizieren. Wie zum Beispiel das nächste freie Schließfach in seiner Nähe orten, für 15 Minuten gratis reservieren und sich dorthin via GPS navigieren lassen. Das Schließfach wird mittels QR-Code geöffnet, der dem Kunden auf seinem Smartphone angezeigt wird.

Die Umsetzung war nicht einfach. Ebraheim: „Wir haben ein hochkomplexes System geschaffen, dass die ORAGE mit einer Web-Applikation in Echtzeit kommunizieren lässt. Ebenso die Fertigung der Schließfächer aus Stahl stellten eine Herausforderung dar, da diese ebenso Sicherheitsanforderungen entsprechen müssen. Oftmals haben wir unsere Entwürfe wieder über Bord geworfen und neu designt. Allerdings war der `change in progress – Effekt’ eine wertvolle Erfahrung und wird uns weiterhin begleiten.“

Preismodell bei ORAGE4U

Die Preise pendeln – abhängig von Dauer der Miete – zwischen 2 und 5 Cent pro Minute. Um den Dienst nutzen zu können, legt man auf der Website ein Konto an und lädt es mit einem Prepaid-Guthaben (zwischen 25 und 150 Euro) auf. Zusätzlich verdient das Startup an der Schließfach-Leihgebühr an B2B Handelspartnern bzw. der nötigen Jahresgebühr für Wartung und Support. Geliefert wird zwischen 8 und 23 Uhr.

30 Schließfächer noch im Frühjahr in Wien
ORAGE4U

Holpriger, aber geglückter Start

Bisher wurde das ganze Budget ge-bootstrapped. „Wir haben bei Wettbewerben unseren Businessplan eingereicht, bei Investoren sowie bei Banken angefragt und eine Absage nach der anderen erteilt bekommen. Trotzdem wollten wir unsere Idee umsetzen, da wir daran glauben, dass unsere Kunden bereit sind eine neue Art der Digitalisierung und „smart city“ erleben zu wollen.“ Aufgrund dieser Erfahrungen und der geringen Unterstützung ist man auch mit Österreich als Gründerland nicht richtig zufrieden.

Das hält aber nicht auf, weiter Vollgas zu geben. Im Jänner 2018 gestartet, will man schon im Frühjahr die Schließfächer in mehreren Geschäften auf stark frequentierten Wiener Einkaufsstraßen platzieren. Bis Juli will man immerhin 30 und bis Ende des Jahres rund 70 Standorte in Wien verfügbar haben. 2019 will man in die DACH-Region expandieren. Im Jahr darauf nach ganz Europa.

„Wir bauen einen Raster rund um und die Mariahilferstraße und konzentrieren uns auf unsere Zielgruppe von Frauen zwischen 24- 35 Jahren innerhalb von Wien. Zusammen mit unseren Shopbetreibern erzeugen wir eine Plattform für aktuelle Angebote und das Angebot eines einzigartigen Concierge Service in Wien.“ Ist das geschafft, will man sich auf eine zweite Zielgruppe stürzen, auf den Tourismus und damit zunächst einmal die Hotellerie am Ring.

Bereits testen kann man das erste Schließfach im Entertainmentcenter Gasometer beim Racket Vision Shop.

-> Website des Unternehmens

die Redaktion

Neues Design?: Facebook erwägt Like-Button abzuschaffen

Das soziale Netzwerk Facebook verkündet, dass es ein neues Design mit einem "cleaner" Layout testet. Diesem Vorhaben könnte der "Like-Button" zum Opfer fallen.
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Kryptowährungen
(c) fotolia/nanomanpro - Trennt sich Facebook von der Like-Funktion?

Facebook scheint eine neue Phase seiner Plattform anzudenken. Wie Techcrunch berichtet, testet der US-Konzern ein neues Design, bei dem unter anderem die Anzahl der „Gefällt mir“ -Zahlen entfernt wird. Mit dem Layout soll mehr Übersichtlichkeit und Lesbarkeit geboten werden. Dieser Prozess – auch in Bezug auf den Like-Button – läuft bereits seit einiger Zeit.

Erleichterung für Facebook-Seitenbetreiber

Diese Neuerungen zielen darauf ab, es Seitenbetreibern leichter zu machen, ihre „Pages“ zu verwenden und zu verwalten. Die neuen Funktionen wurden bisher mit einem kleinen Prozentsatz von Personen des öffentlichen Lebens in der mobilen App getestet, werden jetzt jedoch auf eine breitere Gruppe erweitert. Zu den an dem Test beteiligten Personen des öffentlichen Lebens zählen derzeit Schauspieler, Autoren, Schöpfer und Bands.

Der Hintergedanke beim neuen Design ist, dass Facebook die Komplexität der Seiten-Nutzung reduzieren möchte. Auch dass User weiterhin „social distancing“ betreiben, spiele da mit rein, wie der Konzern mitteilt. Menschen würden sich immer stärker dafür entscheiden, sich online mit ihren Communities zu verbinden.

Facebook: Bio & Beiträge leichter finden

Zudem soll das neue Seitenlayout „Page“-Besuchern erleichtern, wichtige Informationen wie die Biografie und die Beiträge besser zu finden. Die Schaltflächen „Page-Likes“ und „Gefällt mir“ sollen verschwinden, stattdessen werden auf der Seite in Zukunft nur die Funktion „Follow“ und die Anzahl der „Follower“ angezeigt.

Näher dran an realer Reichweite

Diese Änderung soll die wahre Reichweite der Seite besser widerspiegeln, so die Hoffnung. Viele Leute hätten im Laufe der Jahre diverse Seiten „gelikt“, sie dann aber aus ihrem Newsfeed entfernt, als sich Präferenzen geändert haben. Die Follower-Anzahl gibt an, wie viele Personen das Update der Seite tatsächlich in ihrem Newsfeed erhalten.

Facebook, neues Design, Layout, Like-Button
(c) Facebook – Das alte und neue Design von Facebook (re.) ohne Like-Button

Diese beiden Optionen hätten Facebook zu einem komplizierteren Prozess geführt, bei dem Benutzer zuerst eine Seite „liken“ und damit ein „automatisches Folgen“ in Gang bringen. Sich dann aber zurückziehen, indem sie Einstellungen ändern. Für Seitenbetreiber führte das zu einer „Verwischung“ jener „Follower“, die tatsächlich an der Seite und ihren Inhalten interessiert sind.

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