Online-Roundtable am 27.5.: Hat die Krise die Sicht auf Verpackungen verändert?

Hat die Krise die Sicht auf Verpackungen verändert? Gibt es eine ‚Plastik-Renaissance‘? Über diese Fragen diskutieren am 27.5. um 18:30 diverse Expertinnen und Experten.
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Unter der Leitung von Dejan Jovicevic diskutieren am Podium:

  • Christian Abl (Geschäftsführer der Reclay Austria GmbH, Mitglied der Plattform Verpackung mit Zukunft)
  • Roswitha Hasslinger (Markt- und Meinungsforscherin)
  • Christoph Hoffmann (Director Corporate Strategy, Sustainability and Circular Economy bei ALPLA, Mitglied der Plattform Verpackung mit Zukunft)
  • Martina Hörmer (Markenbotschafterin von Ja! Natürlich)
  • Manfred Tacker (Fachbereichsleiter Verpackungs- und Ressourcenmanagement und Studiengangsleiter Nachhaltiges Ressourcenmanagement an der FH Campus Wien)
  • Philipp Bodzenta, Director of Public Affairs & Communications für Central Europe (Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Slowenien) bei The Coca-Cola Company

Kunststoffe haben schon vor der Coronakrise polarisiert. Auf der einen Seite ist die Gefahr für die Umwelt, die vom Littering und nicht ordnungsgemäß entsorgten Verpackungen ausgeht, ein massives Problem. Auf der anderen Seite hat Kunststoff besonders in den Bereichen der Hygiene, des Transportschutzes und der Haltbarkeit von Lebensmittel wichtige Eigenschaften.

+++Zum Video-Portal des brutkasten+++

Nach Jahren von Diskussionen über die Abkehr von Plastik könnte der Wertstoff nun eine neue Akzeptanz erleben. Die Gesellschaft schätzt den Kunststoff als Verpackung wieder – vor allem bei Lebensmitteln und pharmazeutischen wie auch medizinischen Produkten.

Dies wirft aber unvermeidlich einige Fragen auf: Entsteht aus der Krise ein verstärkter Einsatz von Kunststoff als Verpackung, was letztlich zu Lasten der Umwelt Auswirkungen haben könnte? Verändern die Menschen aus der neuen Wertschätzung der Kunststoffverpackung ihre Einstellung oder sind den Konsumenten Themen wie Nachhaltigkeit nach der Krise genauso viel wert wie zuvor? Ist nicht gerade jetzt ein guter Zeitpunkt, um das Thema Kreislaufwirtschaft und die Rückführung von Verpackungen als Ressource stärker zu thematisieren? Und was kann die Kreislaufwirtschaft überhaupt für Leistungen im Sinne von Nachhaltigkeit und Umweltschutz erbringen?

Online-Roundtable der Plattform „Verpackung mit Zukunft“

Die Plattform „Verpackung mit Zukunft“ organisiert daher gemeinsam mit dem brutkasten einen Online-Roundtable, an dem namhafte Expertinnen und Experten unter der Tagline „Hat die Krise die Sicht auf Verpackungen verändert? Gibt es eine ‚Plastik-Renaissance‘?“ über genau diese Fragen diskutieren.

Auch diesmal ist es wieder möglich, im Vorfeld und während der Diskussion Fragen via Slido zu stellen. Der Code lautet brutkasten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Panels

Unter der Leitung von Dejan Jovicevic diskutieren am Podium:

  • Christian Abl (Geschäftsführer der Reclay Austria GmbH, Mitglied der Plattform Verpackung mit Zukunft)
  • Philipp Bodzenta (Director of Public Affairs & Communications für Central Europe (Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Slowenien) bei The Coca-Cola Company)
  • Roswitha Hasslinger (Markt- und Meinungsforscherin)
  • Christoph Hoffmann (Director Corporate Strategy, Sustainability and Circular Economy bei ALPLA, Mitglied der Plattform Verpackung mit Zukunft)
  • Martina Hörmer (Markenbotschafterin von Ja! Natürlich)
  • Manfred Tacker (Fachbereichsleiter Verpackungs- und Ressourcenmanagement und Studiengangsleiter Nachhaltiges Ressourcenmanagement an der FH Campus Wien)

Die Kanäle des brutkasten

Die digitale Podiumsdiskussion wird über die Social Media Kanäle des brutkasten am 27. Mai ab 18.30 Uhr ausgestrahlt:

Redaktionstipps

Dominik Perlaki

Coronavirus-Kurve: Wieder fast so viele Erkrankte wie am Höhepunkt der 1. Welle

Die Coronavirus-Kurve in Österreich steuert auf einen neuen Höhepunkt zu. Die nächsten Tage entscheiden, ob ein zweiter Lockdown notwendig ist.
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Coronavirus-Kurve in Österreich: Kommt nach dem
Coronavirus-Kurve in Österreich: Kommt nach dem "Tanz" der nächste "Hammer"? (c) adobe stock - Catalin Pop

Am 19. März, also knapp nach dem Beginn des ersten Coronavirus-Lockdowns in Österreich veröffentlichte der spanisch-französische Schriftsteller und Entrepreneur Tomás Pueyo einen Beitrag auf Medium, der rund 20 Millionen mal gelesen und gefühlt etwa ebenso oft zitiert wurde: „The Hammer and the Dance“. Die inzwischen durchaus bekannte Grundthese: Es braucht zunächst einen „Hammer“, also kurzfristige, drastische Maßnahmen, um die Coronavirus-Kurve auf ein sehr niedriges Niveau zu bringen. Dan kann durch Auflockerungen eine „Tanz“-Phase beginnen (die wohl besser mit „Balanceakt“ übersetzt wäre), in der mit weniger drastischen Maßnahmen die Reproduktionszahl dauerhaft niedrig gehalten wird.

Folgt auf den „Tanz“ der nächste „Hammer“?

Österreich befindet sich seit vielen Monaten in seiner „Tanz“-Phase. Mitte April gab es die erste Auflockerung. Mitte Mai und Mitte Juni ging es mit Lockerungen weiter, bevor es Ende Juli wieder zu ersten Verschärfungen kam, die sich danach fortsetzten – das ist im Grunde ganz normal für den „Tanz“ nach Pueyo. Doch betrachtet man den Verlauf der Coronavirus-Kurve in Österreich in den vergangenen Monaten (etwa hier im amtlichen Dashboard), ahnt man bereits, dass das Land seine Tanzbewegungen nicht ganz so unter Kontrolle hat, wie sollte. Das Ziel, das nicht nur Pueyo, sondern auch die Bundesregierung vor Monaten definierten, nämlich die effektive Reproduktionszahl (Anzahl der Personen, die ein infizierter durchschnittlich ansteckt) im Schnitt unter eins zu halten, wird schon seit Juli nicht mehr erreicht (im Dashboard des ORF gut zu sehen).

Und aktuell gibt es wieder fast so viele Erkrankte wie am Höhepunkt der ersten Welle. Die logische Folge, wenn der „Tanz“ nicht wie geplant abläuft, wäre ein weiterer „Hammer“ – sprich: ein zweiter Lockdown. Doch, wie hier bereits früher betont wurde, weist das derzeitige Infektionsgeschehen immer noch gravierende Unterschiede zu jenem der ersten Welle auf. Am besten lässt sich auch dies an der Reproduktionszahl ablesen, die im März kurzfristig sogar über drei lag, in den vergangenen Wochen dagegen um den Wert 1,3 schwankte. Das ist deutlich weniger alarmierend (etwa was die Gefahr einer Überlastung des Gesundheitssystems anbelangt), aber dennoch zu hoch, da es eine sukzessive Steigerung der Fallzahlen bedeutet, die auf Dauer nicht gut gehen kann.

Coronavirus-Kurve: Kommende Tage entscheiden über zweiten Lockdown

Die Bundesregierung hat darauf bereits mit weiteren Verschärfungen der Coronavirus-Maßnahmen reagiert. Weil es wegen Inkubationszeiten immer etwas dauert, bevor sich Maßnahmen in den Zahlen niederschlagen, wird sich erst in den kommenden Tagen zeigen, ob es ausreicht. Das hängt freilich auch von der Umsetzung durch jeden einzelnen ab. Steigt die Coronavirus-Kurve in Österreich trotzdem weiter an, dürfte der nächste „Hammer“, also ein zweiter Lockdown, die logische Konsequenz sein.

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