Österreich als Silicon Alps: „Nur Einzelfälle“

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Wie kann Österreich zum Startup-Wunderland werden? Oder ist es das gar schon? Über diese Fragen diskutierten am 29.10. in Graz Experten im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Digital Business Trends“. Der Brutkasten diskutierte mit und fasst die spannendsten Punkte noch einmal zusammen:

Das romantische Bild der „Silicon Alps“ ist ein Trugschluss.

2015 scheint es in der österreichischen Startup-Landschaft Schlag auf Schlag zu gehen: Runtastic geht um 220 Millionen Euro an Adidas, der Smartphone-Flohmarkt Shpock wird mit einer 200-Millionen-Euro-Bewertung von dem Medienkonzern Schibsted übernommen. Österreich, das Silicon Valley Zentraleuropas, das Startup-Tor zum Osten? So beeindruckend einzelne Erfolgsgeschichten sind, ein Blick über den Tellerrand zeigt, dass Österreich noch einiges aufzuholen hat. Erfolgsgeschichten wie Runtastic und Shpock seien Einzelfälle und das romantische Bild der „Silicon Alps“ ein Trugschluss, so das Urteil von Mario Mayerthaler, New-Business-Stratege der A1.

Nachholbedarf bei Investments

Auf dem Weg zum „Startup-Wunderland“ – so der Titel der Podiumsdiskussion – seien noch einige Steine aus dem Weg zu räumen, waren sich die Experten einig. Vor allem die Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen ließen derzeit noch zu wünschen übrig. Oliver Krizek, Geschäftsführer und Eigentümer von NAVAX muss es wissen – er wurde von Ernst & Young Österreich ins Finale des diesjährigen „Entrepreneur of the Year“ gewählt: „Man kann gute Ideen bis zu einer gewissen Reife entwickeln, aber dann braucht es ausländisches Kapital“. Österreich attestiert er einen Mangel an steuerlicher Attraktivität und zu wenig Freiraum für alternative Investmentmöglichkeiten.

„In Österreich braucht es ausländisches Kapital“

(c) APA-Fotoservice/Jamnig Im Bild v.l.n.r. Stefan Ponsold (SunnyBAG), Oliver Krizek (NAVAX Unternehmensgruppe), Thomas Stern (Moderator, Braintrust), Helmut Pöllinger (Brainloop Austria), Sara Grasel (Der Brutkasten), Mario Mayerthaler (A1 Telekom Austria).
(c) APA-Fotoservice/Jamnig Im Bild v.l.n.r. Stefan Ponsold (SunnyBAG), Oliver Krizek (NAVAX Unternehmensgruppe), Thomas Stern (Moderator, Braintrust), Helmut Pöllinger (Brainloop Austria), Sara Grasel (Der Brutkasten), Mario Mayerthaler (A1 Telekom Austria).

Ein guter Hebel auf dem Weg zu einem Startup-Hub sei die Bildung, so die Diskutanten. Man müsse bereits in der Schule Unternehmertum lehren, meinte Helmut Pöllinger, Geschäftsführer von Brainloop Austria. Immerhin kann man Unternehmertum in Österreich bereits studieren – ein Weg den Stefan Ponsold eingeschlagen hat. Ponsold ist Gründer von SunnyBag – eines erfolgreichen Startups, das Rucksäcke und Taschen mit Solarpaneelen zum Aufladen von Laptops und Smartphones entwickelt und vertreibt. Crowdfunding ist für SunnyBag ein ganz wesentlicher Finanzierungs-Kanal. In diesem Bereich habe es in letzter Zeit bereits Fortschritte gegeben, Österreich könne allerdings noch viel aus dem Ausland lernen.

Die nächste Veranstaltung der Reihe „Digital Business Trends“ von APA und styria digital one findet am 26. November im Wiener Haus der Musik statt.

die Redaktion

Knetbeton: Startup mit Knetmasse für Profis

Das deutsche Startup Knetbeton will mit seinem selbst härtenden Material das Thema Knetmasse für Bastler auf ein neues Level bringen.
/knetbeton/
Knetbeton: Gründer Miled Ben Dhiaf mit einer Skulptur aus seiner Knetmasse für Profis
(c) Knetbeton: Gründer Miled Ben Dhiaf mit einer Skulptur aus seiner Knetmasse für Profis

Ton muss bei sehr hohen Temperaturen im speziellen Ofen gebrannt werden, klassische Knetmasse wie Play-Doh lässt sich gar nicht härten und Fimo ist zu Beginn sehr hart und nachher stinkt der Backofen einige Tage lang. Das perfekte Knetmasse-Produkt für Bastler gibt es also nicht, oder? Der Deutsche Gründer Miled Ben Dhiaf will es mit Knetbeton entwickelt haben.

Die Modelliermasse sehe zwar wie Beton aus, lasse sich aber wie Knete ein- und ausrollen, schmiere kaum, bekomme keine Risse bei der Bearbeitung und Biegung und härte von selbst aus, sagt Dhiaf. Die entstandenen Skulpturen und Kunstwerke seien witterungsfest und können im Garten aufgestellt werden. „Man kann kneten, modellieren, schnitzen. Von kleinen filigranen Rosen bis hin zu großen Gartenskulpturen kann man alles gestalten“, so der Gründer.

Knetbeton: Nur vier Inhaltsstoffe – geeignet für Aquarium und Terrarium

2012 brachte er die erste Version seiner Modelliermasse zum selber Anmischen auf den Markt. Seitdem entwickelte er diese weiter, um das Material in der Handhabung noch angenehmer zu machen. Großen Wert lege er auch auf die Verträglichkeit seiner Produkte, meint Dhiaf. „Man darf nicht vergessen, dass Menschen hier kreativ gestalten und in Deutschland bis zu 200 Chemikalien in Beton und Mörtel der Baubranche erlaubt sind. Diese haben unserer Meinung nach nichts im kreativen Bereich zu suchen“.

Deshalb enthalte der Knetbeton nur vier Inhaltsstoffe: Sand, hochreinen Zement, wie er auch für Trinkwasseranlagen verwendet werde, alkaliresistente Glasfaser und Wasser. So könne das Material etwa auch in der Aquaristik und Terraristik unbedenklich zum Einsatz kommen. Es gebe zwar inzwischen einige Konkurrenzprodukte mit ähnlichen Versprechungen, diese kämen aber nicht an Knetbeton heran, meint man beim Startup.

Dhiaf tritt mit Knetbeton kommende Woche in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ auf. Außerdem in der Folge zu sehen: MOVE IT MAMA, VYTAL, Yammbits und Solmove.

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