Grazer Nuki bringt Cashback-Aktion für Startups und KMU

Unternehmen, die bis zum 30. Juni 2017 auf das smarte Türschloss umsteigen, bekommen, je nach Anzahl der berechtigten Mitarbeiter, bis zu 250 Euro von Nuki zurück.
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(c) Nuki: So sieht das smarte Türschloss aus
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des Linzer-Startups Apollo AI.

Das Grazer Startup Nuki der sms.at-Founder Jürgen und Martin Pansy stellt ein smartes Türschloss her. Der Vorteil gegenüber Konkurrenzprodukten ist dabei, dass es sich relativ einfach auf Standard-Türschlössern anbringen lässt. Es ist dazu kein Umbau nötig. Vor allem für Unternehmen kann Nuki eine Vereinfachung bedeuten: Denn ihre Mitarbeiter können damit die Bürotür mit dem Smartphone öffnen, sobald ihnen eine Berechtigung erteilt wurde. der Arbeitgeber kann die Berechtigung etwa auf bestimmte Tageszeiten beschränken und auch Informationen abrufen, wann das Schloss von wem betätigt wurde.

+++ Interview mit Martin Pansy: 100 Prozent sind nicht genug +++

Cashback-Aktion mit Prämie für mehr Berechtigungen

Nun will Nuki seine Marktposition bei Startups und KMU weiter verbessern. Dazu startete das Unternehmen eine Cashback-Aktion. Konkret erhalten Unternehmen, die bis zum 30. Juni über den Nuki-Onlineshop ein Nuki-Combo-Set kaufen, unter Angabe ihrer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer eine Prämie. Die Höhe ist dabei davon abhängig, wie viele Mitarbeiter eine Berechtigung für das Schloss erhalten haben. Unternehmen mit über 100 Berechtigungen sind von der Aktion ausgenommen.

  • 50 oder mehr Berechtigungen (max. 100): 250 Euro
  • 40 Berechtigungen: 200 Euro
  • 30 Berechtigungen: 150 Euro
  • 20 Berechtigungen: 100 Euro
  • 10 Berechtigungen:  50 Euro

Für unternehmen mit 50 oder mehr Mitarbeitern bedeutet das, dass sie fast den gesamten Kaufpreis zurückbekommen. Denn die Nuki Combo, bestehend aus einem Nuki Smart Lock und einer dazugehörigen Bridge kostet 299 Euro.

Weitere Informationen zur Aktion unter https://nuki.io/de/unternehmensloesungen/

Onlineshop: https://nuki.io/de/shop/

Martin Pacher

Covid-19-Gurgeltest von LEAD Horizon durch Ministerium anerkannt

Das Corona Test-Set des Wiener Startups LEAD Horizon wurde durch das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz nun offiziell anerkannt. Zudem kooperiert LEAD Horizon mit dem Wiener Scaleup Anyline.
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Gurgeltest
LEAD Horizon ist ein österreichisches Unternehmen, das Anfang 2020 von Assoc.- Prof. Dr. med. Christoph Steininger und Michael Putz gegründet wurde | (c) LEAD Horizon

Das österreichische Startup LEAD Horizon rund um den österreichischen Virologen Christoph Steininger hat im Sommer den sogenannten Covid-19-Gurgeltest auf den Markt gebracht. Im Gegensatz zu einem unangenehmen Rachenabstrich, für den es medizinisch geschultes Personal braucht, kann der Gurgeltest einfach und schmerzfrei nach dem DIY-Prizip zu Hause durchgeführt werden – der brutkasten berichtete.

Behördliche Anerkennung

Wie das Startup am Donnerstag mitteilte, erfolgte nun die „Bestätigung der behördlichen Anerkennung“ durch das österreichische Gesundheitsministerium. Basis dafür sei ein Gespräch im Gesundheitsministerium gewesen, das bereits am 11. September stattgefunden hat.

In einer Aussendung von LEAD Horizon heißt es dazu: „Die beiden Gründer, Virologe Prof. Christoph Steininger und Innovationsexperte Michael Putz konnten im Gespräch mit Dr. med. Silvia Türk, Sektionschefin der Sektion VIII Gesundheitssystem, Unklarheiten rund um das Test-Set klären.“

Auf Rückfrage des brutkastens erläuterte eine Sprecherin von LEAD Horizon, dass das Auswertungsverfahren mit PCR-Verfahren von Beginn an anerkannt war, das Startup wollte aber zusätzlich in Bezug auf die Handhabung des Test-Kits eine Bestätigung von Seitens des Ministeriums einholen.

Identität sicherstellen

Ein heikler Punkt bei Corona-Selbsttests ist die Identifizierung der Testpersonen. Hierfür bietet das Startup allerdings eine Lösung an: Mittels Videoaufnahme während des gesamten Prozesses wird die Identität der Testperson sichergestellt, um Betrug vorzubeugen. Die Proben werden postalisch eingeschickt oder firmenintern gesammelt und zur Abgabestelle gebracht.

Anschließend werden die Proben ausschließlich durch ÖQUASTA-zertifizierte Labore mittels PCR-Verfahren ausgewertet. Am Folgetag nach Einlangen wird das Ergebnis elektronisch und datensicher übermittelt.

Kooperation mit Anyline

In rund zwei Wochen soll zudem im Rahmen eines Updates ein automatisiertes Identitätsverfahren für Ausweise in die Web-Applikation von Lead Horizon integriert werden. Hierfür arbeitet das Startup mit dem Wiener Scaleup Anyline zusammen.

„Um den Nutzern eine einfache und sichere Methode zum Sammeln und Versenden dieser Daten zu bieten, wird LEAD Horizon nun das mobile Reisepass-Scannen von Anyline in diese WebApp integrieren“, so Anyline auf dem firmeneigenen Blog.

Die Kooperation mit Anyline ist nicht die einzige Kooperation von Lead Horizon. So hat das Startup erst diese Woche die Kooperation mit dem Wiener Startup testFRWD bekannt gegeben, um den Test verstärkt bei Events und im Tourismus einzusetzen – der brutkasten berichtete.

Christoph Steininger im August über den Covid19-Gurgeltest

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