NIXE Bier meldet nach 6 Jahren Insolvenz an

Das Wiener Bier-Startup NIXE Bier stellt nach mehreren Rettungsversuchen den Geschäftsbetrieb ein. Wir sprachen dazu mit Gründer Constantin Simon.
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Wie sich nun herausstellt, war es wohl ein zu gewagtes Unterfangen, mit dem das Wiener Startup NIXE Bier 2013 auf den Markt ging. Nach einem Australien-Aufenthalt war Founder Constantin Simon vom dort bereits etablierten Prinzip „Low Carb Beer“ überzeugt und wollte es nach Österreich bringen. Das von ihm hergestellte Bier hat bei einem Alkoholgehalt von 4,9 Prozent einen deutlich geringeren Kohlehydrat-Gehalt von nur 0,1 Gramm pro 100 Milliliter. Gemeinsam mit einem Radler mit Bio-Zitronenlimonade, der den geringsten Zuckergehalt am Markt hat, sollten die NIXE-Produkte eine gesündere Alternative zu gängigen Bieren und Radlern bieten. Damit konnten zunächst nicht nur viele Fans gewonnen werden, etwa auch Diabetiker, die die Bier-Variante besser vertragen. Auch rund 450 Crowd-Investoren erwarben in zwei Finanzierungsrunden über die Plattform CONDA insgesamt 250.000 Euro an Substanzgenussrechten. > Hier zu den Auswirkungen für die Crowd-Investoren.

+++ Archiv: Interview mit Nixe-Founder: “Müssen fehlendes Kapital über Performance wettmachen” +++

„Wir haben versucht jede Chance zu nutzen“

Wie NIXE nun bekanntgab, kann es diese und andere offene Forderungen nicht begleichen und muss Insolvenz anmelden. „Es ist für uns alle bitter unser Investment verloren zu haben. Es tut mir leid dass ich allen, die diese Idee durch Kapital, Zeit und Energie mitgetragen haben, keine bessere Nachrichten überbringen kann. Wir haben versucht jede Chance zu nutzen und im letzten Jahr alles daran gesetzt um doch noch eine zukunftsfähige Struktur für NIXE zu schaffen“, schreibt Simon an die Unterstützer. Neben den Crowd-Investoren haben auch mehrere Business Angels Kapital in das Unternehmen eingebracht.

40 potenzielle Investoren abgeklappert

Zwei Jahre lang hätten er und das Kernteam gearbeitet, ohne sich Gehälter auszuzahlen, erzählt Simon im Gespräch mit dem Brutkasten. Insgesamt 40 potenzielle Investoren – von Business Angels bis hin zu möglichen startegischen Partnern aus der Branche – habe man abgeklappert, um die Chancen auf eine Rettung des Unternehmens zu wahren – ohne Erfolg. „Wir sind dazu bis nach London gefahren“, sagt der Gründer.

+++ Die 3 wichtigsten Gründe, warum Startups insolvent werden +++

Listung in Supermärkten extrem teuer

Insebsondere die Dominanz der beiden großen Lebensmittelketten sorgt laut Simon für eine besonders schwierige Marktstruktur. „Was mich besonders schmerzt ist, dass die Nachfrage für unser Produkt ja da ist“, sagt er. Seitdem die Produktion Anfang des Jahres heruntergefahren wurde, würden sich täglich Kunden melden, um sich nach der Verfügbarkeit von NIXE Bier zu erkundigen. Doch in die Regale der meisten Supermarktketten hat das Startup es nie geschafft. „Soweit keine Offenheit seitens der Supermärkte gegeben ist, ist die Listung bei Bier extrem teuer und für ein Unternehmen unserer Größe praktisch nicht machbar“, sagt Simon. Man habe daher nie die kritische Absatzmenge erreicht.

Kunden tranken NIXE Bier lieber zuhause

Nicht zuletzt wegen den Hürden bei der Listung  setzte man zunächst auf einen Markteinstieg über die Gastronomie. „Es hat sich aber gezeigt, dass unsere Kunden NIXE Bier lieber kaufen und zuhause trinken“, sagt Simon. Und auch bei Gastronomie-Betrieben sei der Einstieg sehr kostspielig. „Für viele Restaurants und Bars sind die großen Bier-Anbieter ein wichtiger Teil der Finanzierung. Sie bezahlen ja für das Branding am Lokal und in den Speisekarten. Das konnten wir uns auch nicht leisten“, sagt Simon.

„Nie die kritische Absatzmenge erreicht“

„Nachdem die beiden wichtigsten Absatzkanäle für uns wegen der finanziellen Hürden verschlossen geblieben sind, haben wir nie die kritische Absatzmenge erreicht“, erklärt Simon. Daher sei man natürlich schon länger um die nötige Anschlussfinanzierung bemüht gewesen, um diese Hürden nehmen zu können und das Geschäft ins Laufen zu bringen. „Es hat sich in dieser Marktsituation letztendlich kein neuer Investor darübergeraut, mit dem wir eine zukunftsweisende Struktur schaffen hätten können“.

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die Redaktion

Swaig: Thermo-Faszienrolle gefällt auch Triathleten und Karate-Weltmeistern

Mit der Thermo-Faszienrolle von Swaig werden Rückenschmerzen gelindert. Das Startup ist heute bei "2 Minuten 2 Millionen" zu Gast.
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Die Thermo-Fazienrolle von Swaig.
Die Thermo-Faszienrolle von Swaig. (c) Swaig

Rückenschmerzen – egal, ob durch einfache Verspannungen, Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall – gehören zu den wohl häufigsten körperlichen Beschwerden der westlichen Welt. Und in den vergangenen Wochen dürfte die Zahl der Erkrankten, bedingt durch mehr Sitzen im Home Office und mangelnde Bewegung, nicht unbedingt weniger geworden sein. Für diverse Rückenübungen und Gymnastik empfehlen Physiotherapeuten diverse Trainings, mit denen erstens die Schmerzen gelindert werden und zweitens langfristig Muskulatur aufgebaut wird. Zu den Trainingsgeräten für solche Einheiten gehören auch sogenannte „Faszienrollen“ – und die Deluxe-Version dieser Rollen kommt vom Startup Swaig, welches heute die Investoren-Jury der Puls4-Gründershow „2 Minuten 2 Millionen“ überzeugen will.

Swaig ThermoRoll: Wärme plus Faszienrolle

„Egal, ob du dich einfach nur wohlfühlen, vom Alltag entspannen oder von sportlicher Belastung regenerieren möchtest, SWAIG ThermaRoll sorgt für Wellness in deinen eigenen vier Wänden,“ heißt es dazu auf der Website des Startups. Der Clou der Swaig ThermoRoll ist somit, dass die Vorteile einer Wärmeanwendung und einer Faszienrolle miteinander kombiniert werden.

+++ Alles zum Thema 2 Minuten 2 Millionen +++

Denn durch einfache Übungen mit der ThermaRoll lassen sich Beschwerden wie Muskuläre Verhärtungen und Verspannungen auf angenehme Weise lockern und lösen – wodurch man recht schnell wieder in den Alltag zurückkehren kann. Zudem werden der Stoffwechsel und die Durchblutung gefördert, außerdem hilft das Gadget bei Entspannung und Stressabbau.

Die Anwendung ist kabellos. Auf der Website werden diverse Anwendungen für das Produkt geschildert, von der Regeneration über die Entspannung bis zur wohltuenden Massage. Im Shop soll das Produkt ab heute, 19. Mai, verfügbar sein.

Karate-Weltmeister nutzt die Swaig ThermoRoll

Journalisten und andere Office-Arbeitsbienchen können den Nutzen dieses Produkts nachvollziehen. Allerdings springen auch Sportler auf den Zug auf, wie auf der Website von Swaig demonstriert wird. So zählt Philip Pertl, Triathlet und österreichischer Staatsmeister Sprint, ebenso zu den Testimonials wie Olympia Gold Super-G-Meisterin Andrea Fischbacher und Karate Gesamtweltcupsieger Stefan Pokorny.

Laut Fischbacher ist die Rolle mit der zusätzlichen Wärme zum Beispiel sehr angenehm zum Lösen von Verspannungen und zum Lockern der Muskulatur. Laut Pokorny eignet sich die Rolle mit der zusätzlichen Wärme bestens, um die Muskulatur in der Früh für das Training vorzubereiten – und am nachfolgenden Regenerationstag bietet die Wärme ein entsprechendes Entspannungspotenzial. Auch Pertl betont, dass die Swaig ThermoRoll durch die „angenehme Härte“ die Regeneration beschleunigt.

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