OÖ-Startup startet mit Aktienanalyse-Tool Finvaley

Anleger, die sich auf den Spuren Warren Buffetts dem "Value Investing"-Ansatz verschrieben haben, können damit einfacher günstig bewertete Aktien finden.
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Mit Finvaley ist ein neues Aktien-Analysetool für Anleger auf den Spuren von Warren Buffett gestartet.
Mit Finvaley ist ein neues Aktien-Analysetool für Anleger auf den Spuren von Warren Buffett gestartet. © Stockanalyzer GmbH
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Die Stockanalyzer GmbH aus dem oberösterreichischen Ried im Innkreis rund um Founder und Geschäftsführer David Bader hat diese Woche das Aktienanalyse-Tool Finvaley vorgestellt. Dieses soll es Anlegern vereinfachen, günstig bewertete Aktien zu finden und zu vergleichen. Dabei stützt es sich auf die Prinzipien des “Value Investings”, wie sie insbesondere von Warren Buffett und dessen Lehrmeister Benjamin Graham geprägt wurden.

Finvaley löste Excel-Tabelle ab

Dass es ein solches Analysetool braucht, entdeckte Bader, als er selbst begann, sich mit Aktien und Unternehmensbewertung zu beschäftigen. Bei Banken wurde ihm jeweils nur zu den eigenen Finanzprodukten Auskunft gegeben. Deshalb begann er mit einer Excel-Tabelle, selbst Aktien zu analysieren. Weil sich das aber auf Dauer nicht als praktikabel erwies, entwickelte er daraus ein Programm – aus dem dann Finvaley entstand. Der Anspruch des Tools: Eigenverantwortliche und fundierte Investitionsentscheidungen am Aktienmarkt zu ermöglichen – und dabei auch benutzerfreundlich zu sein.

Stockanalyzer-Geschäftsführer David Bader präsentiert sein neues Aktienanalyse-Tool Finvaley
David Bader ist Gründer und Geschäftsführer der Stockanalyzer GmbH hinter Finvaley. © Stockanalyzer GmbH

Beim “Value Investing” versuchen Anleger, Aktien zu identifizieren, die gemessen an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen und Bilanzdaten unterbewertet sind. Investoren wollen also einen “inneren Wert” der Aktie ermitteln – und wenn dieser unter dem aktuellen Kurs liegt, sehen sie ihre Chance: Denn mittel- bis langfristig sollte sich der Kurs diesem inneren Wert annähern. Demenstprechend brauchen Value-Investoren Geduld, für kurzfristige Zockereien ist der Ansatz nicht geeignet. Er unterscheidet sich damit auch grundlegend von anderen Anlagestrategien, die stärker an aktuellen Kursentwicklungen orientiert – wie etwa charttechnische Strategien, für die Fundamentaldaten der Unternehmen nicht relevant ist.

Zielgruppe: Langfristig orientierte Investoren

Dementsprechend betont auch Founder Bader die langfristige Perspektive: “Finvaley ist besonders für jene Anleger geeignet, welche einen Anlagehorizont von fünf, zehn oder mehr Jahren forcieren”. Finvaley analysiert unterschiedliche Bilanz-Kennzahlen und setzt diese dann nach dem Value-Ansatz des Unternehmens in Relation zum aktuellen Aktienkurs. Für den User ist dann über ein einfaches Ampel-System ersichtlich, ob Finvaley eine Aktie aktuell für günstig oder für teuer bewertet hält.

Finvaley setzt dabei auf ein Freemium-Modell: Mit dem kostenlosen Paket ist es möglich, aktuelle Bilanzdaten und Kurse abzurufen sowie Aktien zu verfolgen. Vollzugriff auf alle Funktionen von Finvaley sowie Priority Support gibt es im Premium-Abo für 29,90 Euro monatlich. Derzeit läuft aber eine Earlybird-Aktien, bei der man das Premium-Paket bereits für 7,90 Euro erhält.

die Redaktion

bluesource: Neue Open-Source-Lösung aus Österreich bringt Android Apps in die Huawei AppGallery

Der österreichische App-Entwickler bluesource hat ein neues Software-Development-Kit (SDK) entwickelt, mit dem eine einfache Umwandlung von Android-Apps in Apps für die Huawei AppGallery möglich ist. Das Tool namens "Choice SDK" steht als Open-Source-Lösung kostenlos auf GitHub zur Verfügung.
/huawei-bluesource-choice-sdk/
Huawei
(c) Huawei

Die Huawei AppGallery ist der offizielle AppStore für Huawei Smartphones und Tablets und zählt mittlerweile zum drittgrößten App-Marktplatz der Welt. Um das Angebot an Apps weiter auszubauen, arbeitet der Technologiekonzern weltweit mit zahlreichen Entwicklern zusammen – unter anderem auch mit dem in Hagenberg ansässigen Unternehmen bluesource, das zu Europas führenden Anbieter von Enterprise-App-Lösungen zählt.

Software Development Kit von bluesource

Im Rahmen der Kooperation hat bluesource nun eine neue Open-Source-Methode entwickelt, durch die Android-Apps ganz einfach für die Huawei AppGallery angepasst werden können. Mit der Lösung – kurz „Choice SDK“ genannt – soll so App-Entwicklern künftig eine einfache Umwandlung ihrer Apps in Huawei Mobile Services Apps möglich sein.

Martin Sprengseis-Kogler, Managing Partner bei bluesource, erläutert den Mehrwert des Software Development Kits wie folgt: „Mit Choice SDK haben wir eine einfache, eigenständige Weiche geschaffen, die die Komplexität aus dem Entwicklungsprozess entfernt und es Unternehmen ermöglicht, ihre Apps schnell und kostengünstig anzupassen.“

Kostenlos auf GitHub

Wie Huawei in einer Aussendung betont, seht die weltweite, lizenzfreie Verfügbarkeit der zu entwickelnden Lösung im Zentrum. Diese wurde über einen Zeitraum von mehreren Monaten gemeinsam mit bluesource umgesetzt und ist Teil der Open-Ecosystem-Strategie von Huawei.

„Open Innovation ist der Schlüssel zum Erfolg. Unser Ziel ist es, Entwicklerinnen und Entwicklern auf der ganzen Welt zu helfen, jede GMS- oder Firebase-bezogene App für die Huawei AppGallery anzupassen“, so Georg Christoph Hanschitz, Head of Austria Eco-Device Development bei der Huawei Consumer Business Group.

Die Lösung aus Österreich wird als Open-Source-Software auf der Developer-Plattform GitHub kostenlos zur Verfügung gestellt und ist für jede Art von Android-App einsetzbar.


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03.03.2021

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