my beauty LINE: Schönheitsdrink, der nicht für alle geeignet ist

Mit "my beauty LINE" wird in der Puls4-Gründershow "2 Minuten 2 Millionen" ein "Schöhnheitsdrink" präsentiert, der für Diabetiker, Jugendliche und Menschen mit bestimmten Nahrungsmittelintoleranzen ungeeignet ist.
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my beauty LINE: Der fertige Shake
(c) my beauty LINE
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des Linzer-Startups Apollo AI.

  • In Folge 6 der aktuellen Folge der Puls4-Gründershow "2 Minuten 2 Millionen" ist unter anderem Sabine Pittner mit ihrem Startup "my beauty LINE" zu Gast.
  • Bei dem Produkt handelt es sich um eine Ersatz-Mahlzeit in Form eines Shakes.
  • In den FAQ des Startups wird my beauty LINE als eine "Schönheitsmahlzeit" bezeichnet, die "gleichzeitig alle Nährstoffe einer gesunden Mahlzeit und bioaktives Kollagen zur Faltenreduktion und Hautstraffung enthält".
  • Für die Verbesserung von Cellulite soll der Shake zwölf Wochen lang täglich eingenommen werden.
  • Der my beauty LINE Shake ist nicht als Ersatz für eine Mahlzeit während der Schwangerschaft und Stillzeit geeignet, kann aber sehr wohl als Schönheitsdrink für Zwischendurch verwendet werden.
  • Für Diabetiker, Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen und Menschen mit bestimmten Nahrungsmittelintoleranzen ist der Shake ungeeignet, heißt es weiter in den FAQ.
  • Abschließend heißt es zudem noch, dass der Shake nicht für Jugendliche unter 18 Jahren geeignet ist.

In Folge 6 der aktuellen Folge der Puls4-Gründershow „2 Minuten 2 Millionen“ ist unter anderem Sabine Pittner mit ihrem Startup „my beauty LINE“ zu Gast. Bei dem Produkt handelt es sich um eine Ersatz-Mahlzeit in Form eines Shakes. In den FAQ des Startups wird my beauty LINE als eine „Schönheitsmahlzeit“ bezeichnet, die „gleichzeitig alle Nährstoffe einer gesunden Mahlzeit und bioaktives Kollagen zur Faltenreduktion und Hautstraffung enthält“.

my beauty LINE-Shake unterstützt beim Abnehmen

Weiters heißt es dort, dass der Shake „bioaktives Kollagen“ enthält und „das Bindegewebe von innen heraus aufbaut“. So sollen Fältchen reduziert, die Haut gestrafft und Cellulite gemildert werden. „Außerdem enthält der my beauty LINE Shake nur wenige Kalorien und trotzdem alle Nährstoffe, die in einer gesunden Mahlzeit enthalten sein müssen“, heißt es weiters auf der Website zum Produkt.

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Dementsprechend soll der Schönheitsdrink auch beim Abnehmen unterstützen, wenn täglich zwei Shakes anstatt einer Hauptmahlzeit eingenommen werden. Zusätzlich soll man auf Zwischenmahlzeiten verzichten und nur eine weitere Mahlzeit pro Tag essen. Bis zu zehn Kilo, beziehungsweise bis zu einen Kilo pro Woche kann man dadurch abnehmen, heißt es in den FAQs der Website.

Es wird aber auch darauf verwiesen, dass man sich für eine kontrollierte Gewichtsreduktion an eine Arzt oder eine Ärztin, beziehungsweise eine Diätologin oder eine Diätologin wenden sollte.

Bessere Haut nach acht Wochen dank Schönheitsdrink

Eine Reduktion der Fältchen und eine straffere Haut sollen die Kundinnen und Kunden wiederum nach acht Wochen spüren. Für die Verbesserung von Cellulite soll der Shake zwölf Wochen lang täglich eingenommen werden.

Generell enthält der Shake alle Bestandteile einer gesunden Mahlzeit, heißt es außerdem – weshalb der Drink auch über diese Dauer hinaus eingenommen werden kann.

Nicht geeignet für Diabetiker und Menschen mit Intoleranzen

Generell wird der Shake mit Milch oder auch Joghurt zubereitet. Auch eine Zubereitung mit Sojamilch oder mit Wasser ist möglich – wobei das Produkt bei Zubereitung mit Wasser nicht mehr als vollwertige Mahlzeit, sondern nur noch als Schönheitsdrink verwendet wird. Auch bei Laktoseintoleranz kann der Drink eingenommen werden, wenn dafür laktosefreie Milch, beziehungsweise lakotosefreies Joghurt verwendet wird, heißt es auf der Website.

Gesundheitliche Einschränkungen gibt es in den FAQ aber dennoch: „Der my beauty LINE Shake kann leider nicht bei Fruktoseintoleranz verwendet werden“, heißt es dort.

(c) Screenshot aus den FAQ von my beauty LINE

 

Das Gleiche gilt für Menschen mit Glutenunverträglichkeit und Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen.

(c) Screenshot aus den FAQ von my beauty LINE
(c) Screenshot aus den FAQ von my beauty LINE

Auch für Diabetiker ist der Shake nicht geeignet.

(c) Screenshot aus den FAQ von my beauty LINE

 

Nicht geeignet für Jugendliche, Einschränkungen für Schwangere

Der my beauty LINE Shake ist schließlich nicht als Ersatz für eine Mahlzeit während der Schwangerschaft und Stillzeit geeignet, kann aber sehr wohl als Schönheitsdrink für Zwischendurch verwendet werden.

(c) Screenshot aus den FAQ von my beauty LINE

 

Abschließend heißt es zudem noch, dass der Shake nicht für Jugendliche unter 18 Jahren geeignet ist.

my beauty LINE
(c) Screenshot aus den FAQ von my beauty LINE

Preise und Verfügbarkeit von my beauty LINE

Zu den Preisen für die einzelnen Shakes war zu Redaktionsschluss noch nichts bekannt. Auch der entsprechende Online-Shop war am 10. März nachmittags noch offline. Hier heißt es lediglich, dass man die Produkte ab 10. März 2020 um 21:40 bestellen kann – pünktlich zu Ausstrahlung von „2 Minuten 2 Millionen“ also.

Redaktionstipps

Michaela Schellner

Billa und myAcker: Startschuss für Billa Regional Box

Dass die Zusammenarbeit von Startups und heimischen Handelsketten auch abseits der Sortimentsgestaltung durchaus vielversprechend ist, beweist der Lebensmittelhändler Billa aktuell anhand eines neuen Shopkonzepts.
/billa-regional-box-myacker-mininahversorger/
BILLA Regional Box_Baldramsdorf_1
v.l.: (vorne) Kurt Aschbacher (Billa Vertriebsdirektor), Marion Haider (Turnerhof) und Sandro Huter (Huter Honig) sowie (hinten) Patrick Kleinfercher und Christoph Raunig (Gründer myAcker) bei der feierlichen Eröffnung des neuen Billa Regional Box Standortes in Baldramsdorf. © Billa/Patrick Sommeregger-Baurecht

Mit der „Billa Regional Box“ will man Gemeinden ohne Nahversorger auf rund elf Quadratmetern Fläche den Zugang zu über 200 Produkten des täglichen Bedarfs sowie lokalen Schmankerln ermöglichen. Dafür kooperiert man mit dem Kärntner Startup myAcker aus Spittal an der Drau, das Billa die Boxen, die Kassentechnik und die Smartsteuerung zur Verfügung stellt. Das Sortiment gestaltet Billa, myAcker hat sich aber bei der Auswahl lokaler Produzenten in der Nähe miteingebracht. Patrick Kleinfercher, einer der beiden Gründer von myAcker erklärt im Gespräch mit dem Brutkasten: „Wir freuen uns, dass Billa an uns herangetreten ist, künftig noch stärker auf Regionalität setzen will und wir diese Reise mit unserem Know-How begleiten dürfen.“ Co-Gründer Christoph Raunig ergänzt: „Dieser Anspruch sowie der Fokus auf ein möglichst ansprechendes, aber auch einfaches und intuitives Einkaufserlebnis für unsere Kunden verbindet uns mit Billa.“

Lokale Produzenten und barrierefreier Zugang

Dass der Einkauf einfach und unkompliziert abgewickelt werden kann, ist für Billa besonders wichtig, ebenso wie die Unterstützung lokaler Produzenten vor Ort. Billa-Vertriebsdirektor Kurt Aschbacher betont: Mit der Billa Regional Box möchten wir Menschen, die in kleinen Gemeinden ohne unmittelbaren Nahversorger leben, eine schnelle Einkaufsmöglichkeit in Gehweite zur Verfügung stellen. Vor allem wollen wir damit auch regionalen und lokalen Produzenten eine Bühne bieten – ganz besonders kleinen Kärntner Produzenten.“ Den Kunden stehen darüber hinaus Frischwaren wie Brot, Gebäck, Obst, Gemüse und Molkereiprodukte sowie Trockenprodukte wie Honig, Nudeln, Säfte und Tees, aber auch Hygiene- und Reinigungsmittel, Taschentücher, Toilettenpapier und Müllsäcke zur Verfügung.

Um die Boxen allen Altersgruppen unkompliziert und frei zugänglich zu machen, verzichtet Billa auf den Einsatz einer eigenen Smartphone App und führt die Konsumenten im Container mittels Terminal Schritt für Schritt durch den Bezahlvorgang, der in bar oder per Bankomat- bzw. Kreditkarte erfolgen kann. Die Produkte werden über den Barcode selbst gescannt, Personal gibt es vor Ort keines.

Österreichweite Ausrollung geplant

myAcker hat österreichweit bereits neun AckerBoxen im Einsatz, nun kommen mit den Billa Regional Boxen vorerst vier weitere Standorte in Kärnten in den Gemeinden Mörtschach, Flattach, Baldramsdorf und Dellach (alle im Berzirk Spittal an der Drau) hinzu. Der Lebensmittelhändler plant eine österreichweite Ausrollung des Konzepts, über die Investitionskosten halten sich beide Parteien naturgemäß bedeckt.

Auch Kritische Stimmen

Ein Konzept, das aber auch vor Kritik nicht gefeit ist – man würde Direktvermarktern so einen wichtigen Absatzkanal nehmen, lautet einer der Vorwürfe. Außerdem befürchtet die Landwirtschaftskammer Kärnten als Vertretung der Direktvermarkter – das berichtet die Kleine Zeitung – dass Konzerne aufgrund der Hoheit über das Sortiment Lieferanten gegeneinander ausspielen und von diesen Niedrigpreise verlangen könnten. Auch andere Lebensmittelhändler wie etwa Unimarkt mit der Unibox sind vor Kurzem ins Container-Geschäft eingestiegen.

Bei der Rewe International-Tochter Billa weist man diesen Vorwurf zurück und betont die gute Partnerschaft zur Landwirtschaft. Unternehmenssprecher Paul Pöttschacher erklärt: „Die Produkte in den Boxen werden nicht aktioniert, es gibt natürlich auch kein Flugblatt dazu. Wenn lokale Produkte angeboten und abgenommen werden, profitiert auch die Landwirtschaft davon. Gerade in Zeiten, wo Gastroabnehmer fehlen.“ In Summe kooperiert man mit 39 Kleinproduzenten und Bauern aus 26 Ortschaften aus der Umgebung, die sonst nicht die ausreichenden Mengen für eine Listung im LEH aufbringen könnten und so einen zusätzlichen Absatzkanal erhalten würden.

Und auch die Kärntner Gemeinden verteidigen das Konzept. Landesrat Sebastian Schuschnig schildert: „Regionalität und Flexibilität rücken beim Einkauf immer mehr in den Fokus. Kärnten fördert daher den Einsatz und die Vermarktung von regionalen Lebensmitteln und Produkten, um die Wertschöpfung der Produzenten vor Ort zu stärken. Es ist erfreulich, dass in Kärnten nun gemeinsam mit dem Kärntner Start-Up myAcker die ersten Billa Regional Boxen entstehen. Durch ein faires Miteinander gemeinsam mit regionalen Produzenten entstehen neue Absatzformen für regionale Direktvermarkter und Landwirte und ein weiteres Standbein, um die Nahversorgung in der Region zu sichern.“

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