Moonshot Pirates startet #beapirate Challenge – Sieger fliegt ins Silicon Valley

Die internationale Bildungsinitiative Moonshot Pirates startet heute Donnerstag die #beapirate Challenge. Dabei kommen Schüler aus ganz Europa online zusammen, um gemeinsam innovative Ideen zu globalen Herausforderungen und zur Erreichung der 17 Sustainable Development Goals (SDGs) zu erarbeiten. Das Siegerteam erwartet eine einwöchige Reise ins Silicon Valley.
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Moonshot Pirates
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  • Die internationale Bildungsinitiative Moonshot Pirates startet heute Donnerstag die #beapirate Challenge.
  • Dabei kommen Schüler aus ganz Europa online zusammen, um gemeinsam innovative Ideen zu globalen Herausforderungen und zur Erreichung der 17 Sustainable Development Goals (SDGs).
  • Das Siegerteam erwartet eine einwöchige Reise ins Silicon Valley.

Die internationale Bildungsinitiative Moonshot Pirates unterstützt Schülern im Alter von 15-19 Jahren, sich zukunftsrelevante Skills anzueignen und neue Technologien kennen zu lernen. Ziel ist es, die in ihnen liegenden Chancen zu erkennen und Lösungen für die Probleme von morgen zu entwickeln. Dies erfolgt in der Regel in Form von Bootcamps, Webinaren und Veranstaltungen.

Begleitet und unterstützt werden die Schüler  von internationalen Mentoren, Changemakern und Entrepreneuren aus dem Netzwerk der Moonshot-Community, die laut den Initiatoren laufend global wächst.

+++ Austrian SDG-Award 2019: 17 Nachhaltigkeits-Ziele – 14 Sieger +++

#beapirate Challenge

Die nächste Veranstaltung ist die  #beapirate Challenge, die in Kooperation mit MegaCard der Unicredit Bank Austria umgesetzt wird. COVID-19 bedingt findet sie ausschließlich online statt

Im Rahmen der #beapirate Challeng kommen Schüler aus ganz Europa online zusammen, um gemeinsam innovative Ideen zu globalen Herausforderungen und zur Erreichung der 17 Sustainable Development Goals (SDGs), den Nachhaltigkeitszielen der UNO, zu entwickeln.

Ali Mahlodji, Gründer von Watchadoo, Bestseller-Autor, Trendforscher & EU Jugendbotschafter, über die Challenge: „Mit der #beapirate Challenge bieten die Moonshot Pirates eine großartige Möglichkeit für junge Menschen, um an ihren eigenen Ideen zu arbeiten. Initiativen wie diese sind extrem wichtig für die persönliche Entwicklung unserer Jugend und ich habe keine Sekunde gezögert sie dabei zu unterstützen.” 

Die Key-Facts im Überblick:

  • Anmeldung für die Challenge: bis 31. Mai 
  • Dauer der Challenge: 1. bis 21. Juni 
  • Während der Challenge: Inputs und Mentoring von inspirierenden Persönlichkeiten wie Ali Mahlodji, Tia Kansara, Daniel Cronin u.v.m. 
  • Upload eines 1-minütigen Videos zur Präsentation der Idee bis 21. Juni 
  • Online Voting: 22. bis 28. Juni – die 7 besten Teams kommen weiter 
  • Online Pitch Day: 1. Juli – die 7 besten Teams präsentieren ihre Projekte vor einer Jury 
  • Das Siegerteam erwartet: 1 Woche Silicon Valley Vom 24. bis 31. Oktober (oder später – abhängig von der Covid-19 Situation) Reise nach Kalifornien zum Kennenlernen und Austausch mit etablierten Unternehmen, erfolgreichen Start-ups, erfahrenen Entrepreneuren sowie Institutionen wie Stanford und Singularity University

Kick-off #beapirate Challenge


=> zur Anmeldung

Michaela Schellner

Billa und myAcker: Startschuss für Billa Regional Box

Dass die Zusammenarbeit von Startups und heimischen Handelsketten auch abseits der Sortimentsgestaltung durchaus vielversprechend ist, beweist der Lebensmittelhändler Billa aktuell anhand eines neuen Shopkonzepts.
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BILLA Regional Box_Baldramsdorf_1
v.l.: (vorne) Kurt Aschbacher (Billa Vertriebsdirektor), Marion Haider (Turnerhof) und Sandro Huter (Huter Honig) sowie (hinten) Patrick Kleinfercher und Christoph Raunig (Gründer myAcker) bei der feierlichen Eröffnung des neuen Billa Regional Box Standortes in Baldramsdorf. © Billa/Patrick Sommeregger-Baurecht

Mit der „Billa Regional Box“ will man Gemeinden ohne Nahversorger auf rund elf Quadratmetern Fläche den Zugang zu über 200 Produkten des täglichen Bedarfs sowie lokalen Schmankerln ermöglichen. Dafür kooperiert man mit dem Kärntner Startup myAcker aus Spittal an der Drau, das Billa die Boxen, die Kassentechnik und die Smartsteuerung zur Verfügung stellt. Das Sortiment gestaltet Billa, myAcker hat sich aber bei der Auswahl lokaler Produzenten in der Nähe miteingebracht. Patrick Kleinfercher, einer der beiden Gründer von myAcker erklärt im Gespräch mit dem Brutkasten: „Wir freuen uns, dass Billa an uns herangetreten ist, künftig noch stärker auf Regionalität setzen will und wir diese Reise mit unserem Know-How begleiten dürfen.“ Co-Gründer Christoph Raunig ergänzt: „Dieser Anspruch sowie der Fokus auf ein möglichst ansprechendes, aber auch einfaches und intuitives Einkaufserlebnis für unsere Kunden verbindet uns mit Billa.“

Lokale Produzenten und barrierefreier Zugang

Dass der Einkauf einfach und unkompliziert abgewickelt werden kann, ist für Billa besonders wichtig, ebenso wie die Unterstützung lokaler Produzenten vor Ort. Billa-Vertriebsdirektor Kurt Aschbacher betont: Mit der Billa Regional Box möchten wir Menschen, die in kleinen Gemeinden ohne unmittelbaren Nahversorger leben, eine schnelle Einkaufsmöglichkeit in Gehweite zur Verfügung stellen. Vor allem wollen wir damit auch regionalen und lokalen Produzenten eine Bühne bieten – ganz besonders kleinen Kärntner Produzenten.“ Den Kunden stehen darüber hinaus Frischwaren wie Brot, Gebäck, Obst, Gemüse und Molkereiprodukte sowie Trockenprodukte wie Honig, Nudeln, Säfte und Tees, aber auch Hygiene- und Reinigungsmittel, Taschentücher, Toilettenpapier und Müllsäcke zur Verfügung.

Um die Boxen allen Altersgruppen unkompliziert und frei zugänglich zu machen, verzichtet Billa auf den Einsatz einer eigenen Smartphone App und führt die Konsumenten im Container mittels Terminal Schritt für Schritt durch den Bezahlvorgang, der in bar oder per Bankomat- bzw. Kreditkarte erfolgen kann. Die Produkte werden über den Barcode selbst gescannt, Personal gibt es vor Ort keines.

Österreichweite Ausrollung geplant

myAcker hat österreichweit bereits neun AckerBoxen im Einsatz, nun kommen mit den Billa Regional Boxen vorerst vier weitere Standorte in Kärnten in den Gemeinden Mörtschach, Flattach, Baldramsdorf und Dellach (alle im Berzirk Spittal an der Drau) hinzu. Der Lebensmittelhändler plant eine österreichweite Ausrollung des Konzepts, über die Investitionskosten halten sich beide Parteien naturgemäß bedeckt.

Auch Kritische Stimmen

Ein Konzept, das aber auch vor Kritik nicht gefeit ist – man würde Direktvermarktern so einen wichtigen Absatzkanal nehmen, lautet einer der Vorwürfe. Außerdem befürchtet die Landwirtschaftskammer Kärnten als Vertretung der Direktvermarkter – das berichtet die Kleine Zeitung – dass Konzerne aufgrund der Hoheit über das Sortiment Lieferanten gegeneinander ausspielen und von diesen Niedrigpreise verlangen könnten. Auch andere Lebensmittelhändler wie etwa Unimarkt mit der Unibox sind vor Kurzem ins Container-Geschäft eingestiegen.

Bei der Rewe International-Tochter Billa weist man diesen Vorwurf zurück und betont die gute Partnerschaft zur Landwirtschaft. Unternehmenssprecher Paul Pöttschacher erklärt: „Die Produkte in den Boxen werden nicht aktioniert, es gibt natürlich auch kein Flugblatt dazu. Wenn lokale Produkte angeboten und abgenommen werden, profitiert auch die Landwirtschaft davon. Gerade in Zeiten, wo Gastroabnehmer fehlen.“ In Summe kooperiert man mit 39 Kleinproduzenten und Bauern aus 26 Ortschaften aus der Umgebung, die sonst nicht die ausreichenden Mengen für eine Listung im LEH aufbringen könnten und so einen zusätzlichen Absatzkanal erhalten würden.

Und auch die Kärntner Gemeinden verteidigen das Konzept. Landesrat Sebastian Schuschnig schildert: „Regionalität und Flexibilität rücken beim Einkauf immer mehr in den Fokus. Kärnten fördert daher den Einsatz und die Vermarktung von regionalen Lebensmitteln und Produkten, um die Wertschöpfung der Produzenten vor Ort zu stärken. Es ist erfreulich, dass in Kärnten nun gemeinsam mit dem Kärntner Start-Up myAcker die ersten Billa Regional Boxen entstehen. Durch ein faires Miteinander gemeinsam mit regionalen Produzenten entstehen neue Absatzformen für regionale Direktvermarkter und Landwirte und ein weiteres Standbein, um die Nahversorgung in der Region zu sichern.“

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30.04.2020

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