Schramböck: „Once Only“-Prinzip soll Unternehmen helfen

Kürzlich präsentierte die neue Bundesregierung ihr Vorhaben, mit der Plattform oesterreich.gv.at Behördenwege zu digitalisieren. Dazu und zu anderen Digitalsierungs-Maßnahmen für Unternehmen haben wir Statements von Digitalisierungsministerin Schramböck eingeholt.
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Bundesministerin Margarete Schramböck, Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Bundesminister Norbert Hofer (v.l.n.r.) beim Pressefoyer nach dem Ministerrat am 16. Jänner 2018.
(c) Regina Aigner/BKA: Bundesministerin Margarete Schramböck, Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Bundesminister Norbert Hofer (v.l.n.r.) beim Pressefoyer nach dem Ministerrat am 16. Jänner 2018.
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Einen Reisepass oder eine Änderung im zentralen Melderegister über das Smartphone beantragen – das soll künftig, geht es nach der neuen Bundesregierung, dank eines zentralen Portals möglich sein. Zwar können viele Behördenwege bereits online erledigt werden. Das ist aber teilweise nicht, oder nur schwer über Mobilgeräte möglich. Vor einigen Tagen wurden daher Pläne für die neue Seite oesterreich.gv.at. vorgestellt. Man wolle eine einheitliche Online-Plattform schaffen, die einen zentralen Zugriff auf die gängigsten bereits bestehenden Verwaltungsapplikationen wie das Bürgerserviceportal help.gv.at, das Unternehmensserviceportal usp.gv.at oder das Rechtsinformationssystem ris.bka.gv.at biete, kündigte Wirtschafts- und Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck dazu an. Zum Start sollen die „zehn wichtigsten“, also die am häufigsten genutzten Behördenwege integriert werden.

+++ Die neue Wirtschaftsministerin zu Startups, Blockchain und AI +++

Schramböck: „Vorgänge aus dem Unternehmensportal werden on the way identifiziert“

Ganz konkret wurde man dabei bislang nicht. Genannt wurden, wie teilweise bereits erwähnt, die Beantragung eines Reisepasses oder Personalausweises und Änderungen im Melderegister oder im Kraftfahrzeugregister. Welche Services aus dem Unternehmensserviceportal integriert werden, ist etwa noch nicht klar. „Die genauen Vorgänge aus dem Unternehmensportal werden on the way identifiziert“, sagt Schramböck dazu auf Anfrage des Brutkasten. Durchaus klar ist dagegen, dass es auf Dauer nicht bei den „zehn wichtigsten“ Behördenwegen bleiben soll. „Das langfristige Ziel ist, das Service kontinuierlich weiterzuentwickeln“, kommentiert Schramböck knapp. Im Fokus stehe, die vorhandenen Services auf einer zentralen Plattform zu bündeln und für mobile Applikationen nutzbar zu machen.

„Once Only“-Prinzip als Schwerpunkt

Unternehmerinnen und Unternehmern soll aber nicht nur über oesterreich.gv.at die Arbeit erleichtert werden. Auf die Frage nach konkreten Digitalisierungs-Maßnahmen antwortet Schramböck: „Das ‚Once Only‘-Prinzip ist ein großer Schwerpunkt im Digitalisierungsprogramm. Dies beinhaltet eine Maßnahme, um die Informationsverpflichtungsweitergabe von Unternehmen zu lindern. Daten sollen von Unternehmen nur mehr einmal zur Verfügung gestellt werden. Die Behörde, wo die Eingabe zuerst erfolgt, soll die Daten dann an die weiteren Behörden weitergeben – wenn die Unternehmen das wollen. Beispiel: KfZ-Meldungen: Hier werden für die Meldung eines Firmenwagens die Daten mehrmals eingegeben, obwohl diese bei der Anmeldung bereits verfügbar sind.“

Bei Digitalgründung von GmbH „in der Endphase“

Auch die Digitalisierung der Unternehmensgründung soll vorangetrieben werden. Im Regierungsprogramm heißt es dazu: „Weiterer Ausbau der Online-Unternehmensgründung: Digitalgründung von GmbH mit dem Notar; Evaluierung der Möglichkeit der Direkteintragung im Firmenbuch durch Notare“. Darauf angesprochen antwortet Schramböck knapp: „Wir sind hier in der Endphase“. Einen genauen Zeitpunkt der Umsetzung nennt sie aber noch nicht.

GovTech: Startups könnten eine Rolle spielen

Bei den weiteren Digitalisierungs Maßnahmen im öffentlichen Bereich, Stichwort: GovTech, könnten übrigens auch Startups eine Rolle spielen. „Mit oesterreich.gv.at wollen wir im GovTech-Bereich zur Spitze aufschließen und Vorreiter werden. Dazu braucht es ein Ecosystem, in dem Startups ein wichtiger Partner sind“, sagt Schramböck.

+++ Startups im Regierungsprogramm +++


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die Redaktion

Lernen von der AWS Community: Das FinTech-Startup Trality setzt auf Infrastructure as Code

Christopher Helf, CTO vom Wiener Krypto-Startup Trality, hat uns erläutert, was seinem Startup die Teilnahme am AWS Activate von Amazon Web Services (AWS) gebracht hat. Zudem erläutert Helf den Mehrwert von "Infrastructure as Code" und was es mit dem AWS TechBeer auf sich hat.
/trality-aws-tech-talk/
Trality
Christopher Helf, CTO & Co-Founder Trality
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Vor mehr als einem Jahr startete das Wiener Startup Trality, das einen Marktplatz für Trading-Bots im Krypto-Bereich entwickelt hat, mithilfe des Startup-Förderprogramms AWS Activate voll durch.

Mit Trality können private Nutzer Bots sowie Algorithmen für das automatisierte Trading entwickeln, diese übernehmen dann auf Basis der entwickelten Algorithmen den Kauf und Verkauf der Kryptos für den Nutzer.

Mit steigender Bekanntheit der Trading-Plattform von Trality kamen CTO Christopher Helf und sein Team mit dem Management ihrer Infrastruktur aber nicht mehr hinterher. Die Community von Amazon Web Services (AWS) gab ihm den wertvollen Tipp: Infrastructure as Code.

Trality Investment und AWS Activate

Aller Anfang ist schwer – mit der Gründung eines Startups durchläuft man mehrere Phasen die abwechselnd von Herausforderungen, Lernprozessen und Erfolgen geprägt sind. Für Trality startete die Reise im Jahr 2019 mit einem Erfolg, das Wiener FinTech Startup konnte sich ein Investment sichern und so auch AWS Activate in Anspruch nehmen.

Das Programm ermöglicht Startups mittels kostenlosen AWS Activate Credits für das umfangreiche Dienste-Portfolio von Amazon Web Services (AWS) ein solides technisches Fundament für ihr Business aufzubauen.

„Für unseren Start war dieses Programm genau das richtige – wir haben die neuesten Services und Tools aus erster Hand kennengelernt und konnten sie direkt für das Wachstum unseres Unternehmens einsetzen“, erzählt CTO Christopher Helf, der auch im letzten TechTalk Video zu Gast war:

Die Steuerung wurde immer schwieriger

Innerhalb des ersten Jahres von AWS Activate entwickelte sich die Tradingplattform von Trality hervorragend und mit dem guten Geschäftsverlauf wuchs nicht nur die Zahl der angebotenen Features, sondern auch das Team von Trality.

„Am Anfang waren wir zu zweit in der IT und betreuten die Infrastruktur manuell. Doch je größer unser Team wurde und je mehr neue Features wir für unsere Kunden angeboten haben, desto schwieriger wurde es, die Infrastruktur manuell zu warten und auszubauen“, erzählt Christopher Helf.

Auf der Suche nach Ratschlägen tauschte er sich beim „AWS TechBeer“ mit anderen CTOs und Technologie-Entscheidern aus. Das Startup Team von AWS lädt eben diesen Personenkreis regelmäßig zum AWS TechBeer ein, um in kleiner Runde technische, kulturelle aber auch Business bezogene Themen zu behandeln und Know-how zu teilen. Das Format erfreut sich großer Beliebtheit, da die Teilnehmer vom Austausch mit Startup-Kollegen profitieren. Christopher Helf bekam dort den nützlichen Tipp, die Infrastruktur von Trality auf „Infratructure as Code – IaC“ umzustellen. 

Einfachere Rechtevergabe, schnellere Bereitstellung 

„In einem Startup fängt man bei Null an und lernt erst mit der Zeit – wie auch wir es getan haben“, so der CTO. Dies bedeutet, dass die Infrastruktur bis dahin, manuell in der Nutzeroberfläche gepflegt und erweitert wurde. Dies kann aber zu Problemen bei der Sicherheit, Kostenübersicht und einfachen Erweiterbarkeit führen, da jeder Schritt mehrfach per Hand ausgeführt werden muss. Mit Infratructure as Code lassen sich diese Schritte aber automatisieren und damit Fehler und Risiken minimieren. 

Die Vorteile von Infrastructure as Code für Trality

Noch ist der Umbau der Infrastruktur nicht abgeschlossen, doch die Vorteile von Infrastructure as Code liegen für ihn bereits auf der Hand: Es gibt keine unnötigen Kosten, die Sicherheit ist gewährleistet und Trality kann seine Daten nun automatisiert bereitstellen, wie etwa Echtzeit-Informationen aus der Finanzwelt.

„Für mich ist es jetzt einfacher, die Aufgaben ans Team zu verteilen und Nutzerrechte zu vergeben, ohne dass Abstriche bei der Sicherheit gemacht werden müssen. Gleichzeitig können wir die Wartung des Systems einfacher umsetzen und neue Features schneller auf den Markt bringen. Ich kann Infrastructure as a Code jedem Startup nur empfehlen“, so Christopher Helf.

Für den Aufbau der neuen Infrastruktur vertraut Trality auf AWS Cloud Development Kit welches auf AWS CloudFormation aufbaut. 


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Schramböck: „Once Only“-Prinzip soll Unternehmen helfen

19.01.2018

Bundesministerin Margarete Schramböck, Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Bundesminister Norbert Hofer (v.l.n.r.) beim Pressefoyer nach dem Ministerrat am 16. Jänner 2018.
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