Microsoft ISV & StartUp Talk: „Kräfte bündeln, um gemeinsam Erfolg zu haben“

Am 30.9. können sich Startups in einem Online-Seminar gratis über den Azure Marketplace informieren. Georg Binder von Microsoft erklärt, worum es dabei genau geht.
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(c) Gerwald Oberleitner
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  • Auch Startups und Jungunternehmen brauchen eine verlässliche und skalierbare IT sowie verlässliche Partner, um ihr Wachstum zu beschleunigen und diverse Hürden zu meistern.
  • In einem Online-Seminar erklären Experten daher, wie Microsoft Azure für den unternehmerischen Erfolg eingesetzt werden kann.
  • Das Online-Seminar findet am 30. September um 9 Uhr online statt.
  • Es dauert nur eine Stunde, die kurzweiligen Sessions dauern je zwischen 10 und 20 Minuten.
  • Die Teilnahme ist gratis.

Auch Startups und Jungunternehmen brauchen eine verlässliche und skalierbare IT sowie verlässliche Partner, um ihr Wachstum zu beschleunigen und diverse Hürden zu meistern. In einem Online-Seminar erklären Experten daher, wie Microsoft Azure für den unternehmerischen Erfolg eingesetzt werden kann.

Das Online-Seminar findet am 30. September um 9 Uhr online statt. Es dauert nur eine Stunde, die kurzweiligen Sessions dauern je zwischen 10 und 20 Minuten. Die Teilnahme ist gratis.

Im Vorfeld des kostenlosen und kurzweiligen Seminars erklärt Georg Binder, Partner Technical Strategist bei Microsoft Österreich, worum es bei dem Seminar geht und warum Startups auf jeden Fall daran teilnehmen sollten.

  1. Im Microsoft ISV & StartUp Talk werdet Ihr über den Azure Marketplace sprechen. Was kann man sich darunter vorstellen?

Wir alle kennen den Weg, wie man auf mobilen Plattformen an Apps kommt – beim Azure Marketplace handelt es sich um einen Channel für Enterprise-Software, die dann in der Azure Cloud läuft. Für Entwickler/ISVs, deren Lösungen sich an Unternehmenskunden richten, bietet sich hier eine interessante Chance eine Partnerschaft mit Microsoft einzugehen.

  1. Und was kann man sich unter dem „Co-Selling-Programm“ vorstellen?

Das Bündeln der Kräfte, um gemeinsam Erfolg zu haben. Mehr „Down-to-earth“ bedeutet das: Unsere Mitarbeiter sind direkt am Cloud-Umsatz der Partner gemessen. Da dieser naturgemäß dann wächst, wenn der Partner erfolgreich die Lösung am Markt vertreibt, haben die handelnden Personen ein hohes Interesse am tatsächlichen Vertriebserfolg. Das Co-Sell Programm stellt hier eine wichtiges Puzzle-Teil dar, den Impact eines Partners zu messen.

  1. Warum sollten Startups das nutzen…?

Vermutlich ist hier die Gegenfrage angebracht: Wie leicht tust Du Dir als Startup bei großen Kunden? Hier kann die Antwort sein, dass das gar nicht von Interesse sei, wenn man sich z.B. an den Consumer-Markt richtet. Oder aber: Warum nicht Microsoft bzw. Microsofts Kundenbeziehungen „nutzen“? Das betrifft nicht nur die wirtschaftliche Seite, sondern auch Unterstützungen im technischen Bereich.

  1. …und welche Ressourcen und Fähigkeiten sollte man mitbringen, um teilzunehmen?

Für den Anfang reicht es, neugierig zu sein – und dann kommt es darauf an, wie wir gegenseitig andocken können. Auch das gilt für den Business- als auch den Technikteil und ist für mich der spannende Teil: Nicht alles läuft immer nach demselben Schema!

die Redaktion

ÖBB 360° sorgt dafür, dass man künftig komplett auf das eigene Auto verzichtet

Mit ÖBB 360° will Österreichs größter Mobilitätsanbieter die Fahrgäste auch auf der ersten und letzten Meile befördern. Ein Pilotprojekt in Korneuburg zeigt, wie das funktioniert.
/obb-360-sorgt-dafur-dass-man-kunftig-komplett-auf-das-eigene-auto-verzichtet/
ÖBB 360 Team
v.l.n.r. Veronika Salmhofer, Anna Vardai, Anna Mayerthaler. (c) ÖBB/Marek Knopp
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Anfang September wurde in Korneuburg von den ÖBB und der Gemeinde ein neues Konzept der Mobilität präsentiert: Car-Sharing-Autos an zwei Standorten, 40 E-Scooter und 10 E-Bikes stehen ab sofort für die „erste“ und „letzte“ Meile zur Verfügung.

Das eigene Auto wird überflüssig

Die Mission hinter diesem Pilotprojekt ist klar: Wer mit dem Zug am Bahnhof ankommt, soll für den innerstädtischen Verkehr nicht gleich aufs eigene Auto umsteigen, sondern problemlos nachhaltigere Verkehrsmittel nutzen können. So wird ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Copyright: ÖBB/Marek Knopp

„Wir bringen Menschen und Güter umweltfreundlich an ihr Ziel, und unser Engagement hört nicht dort auf, wo der Zug und der Bus enden“, erklärt ÖBB CEO Andreas Matthä: „Denn, öffentlicher Verkehr ist dann besonders attraktiv, wenn die Letzte Meile einfach und umweltfreundlich zu bewältigen ist. Es freut mich besonders, dass die Stadtgemeinde Korneuburg hier eine Vorreiterrolle einnimmt und wir gemeinsam integrierte Mobilitäts-Produkte und Services anbieten.“

Alle Angebote gebündelt über wegfinder

Eine besondere Rolle spielt dabei die wegfinder-App: Ziel ist es, alle neuen und bisherigen Angebote künftig gebündelt über wegfinder buchen zu können. Neben den öffentlichen Verkehrsmitteln sind nun im ersten Schritt die E-Scooter von TIER und Fahrräder von nextbike in der App buchbar.

ÖBB Rail & Drive: Österreichweites Carsharing

Die genannten Carsharing-Autos sind wiederum Teil des Projekts „ÖBB Rail & Drive„, welches vor etwa drei Jahren gestartet wurde. Die Nutzung ist einfach: Nach einer Registrierung über die Website www.railanddrive.at können Kundinnen und Kunden an den angeführten Vertriebsstellen die Kundenkarte, die als „Schlüssel“ für das online oder per App gebuchte Fahrzeug dient, abholen. Das ist auch am Ticketschalter am Bahnhof Korneuburg möglich. Anschließend kann man sofort losfahren.

Copyright: ÖBB/Marek Knopp

Die Abrechnung der Fahrten erfolgt auf Grundlage eines gestaffelten Zeit- und Kilometertarifs. Kundinnen und Kunden, die eine ÖBB Österreichcard oder eine ÖBB Vorteilscard besitzen, erhalten bei Registrierung ein Fahrguthaben bis zu 60 Euro. Mitglieder von ÖAMTC oder ARBÖ und Jahreskarten-Besitzerinnen und -Besitzer der Wiener Linien erhalten bei der Registrierung ebenfalls ein Guthaben. 

Mittlerweile steht Rail&Drive in 30 Städten an 34 Standorten mit rund 350 Fahrzeugen zur Verfügung.  In Korneuburg sind zum Beispiel zwei VW Golf und mit dem SEAT Mii auch ein E-Fahrzeug verfügbar. 

ÖBB 360°: Multimodalität für Österreich

Das Pilotprojekt in Korneuburg, die Integration in die wegfinder-App und das Projekt Rail&Drive sind dabei Teil eines größeren Vorhabens namens ÖBB 360°. Damit hat sich Österreichs größter Mobilitätsanbieter das Ziel gesetzt, die Fahrgäste nicht nur den Großteil der Reise mit dem Zug oder Bus zu transportieren, sondern auch die berühmte „erste Meile“ und „letzte Meile“ zu erfüllen – also den Weg von und zum Bahnhof.

Dabei werden die unterschiedlichen Services und Produkte kombiniert, entscheidend ist dabei auch die digitale Integration der verschieden Angebote – von der Reservierung über die Buchung bis zur Bezahlung. In der ÖBB-App wegfinder sollen dabei alle Mobilitätsformen erfasst werden. Die App agiert somit als übergreifende Informations- und Buchungsplattform.

Gemeinsam mit den Partnern soll so eine „nachhaltige, emissionsarme Mobilitätskette“ entstehen. Und zwar nicht nur in Großstädten, sondern auch in kleineren Ortschaften.

Internes Open-Innovation-Projekt

Entstanden ist die Idee innerhalb der ÖBB: Das Team von Open Innovation beschäftigt sich seit 2018 mit derartigen Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden. Im ersten Innovationsprogramm entstand so die Idee eines Mikro-ÖV-Systems – heute erfolgreich und bekannt als Postbus Shuttle. Damit war der Grundstein für weitere Services im Bereich der integrierten Mobilität gelegt.

An der Spitze des Innovations-Teams steht Anna Mayerthaler als Product Ownerin (Projektleiterin) für TIMO (Team Integrierte Mobilität, später ÖBB 360°). Anna Mayerthaler und das Innovationsteam wählten damals ein Team aus „Intrapreneuren“, die sich freiwillig für das Programm beworben hatten.

v.l.n.r. Lisa Reinhart, Gerhard Gstöttner, Tanja Pfaff-Röders , Anna Mayerthaler, Harald Ulver

In nur acht Wochen entwickelte das Team den ersten Prototyp, die ersten Piloten (z.B. ÖBB-Shuttle St. Johann) sowie das erste Konzept für Korneuburg. Im Dezember 2019 wurde dann entschieden, „integrierte Mobilität“ als neues Produkt der ÖBB zu vermarkten.

Man darf gespannt sein, wie das Projekt dieser kreativen Frauen und Männer in Zukunft auf weitere Bereiche und in mehr Städte ausgebaut wird.

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