5 Tipps, wie man die Meinung anderer ändert

Andere Menschen von seiner eigenen Meinung zu überzeugen, ist oft gar nicht so einfach. Wissenschaftler der Cornell University haben Online-Debatten analysiert und jene Faktoren identifiziert, die dabei helfen können.
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Was in der Studie nicht analysiert werden konnte: Mimik und Gestik sind ein wesentlicher Faktor für ein überzeugendes Auftreten.
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Als Startup-Gründer muss man oft überzeugend sein. Die Meinung anderer zu beeinflussen, ist aber gar nicht so einfach. Die gute Nachricht: ein Nein muss kein Nein bleiben. Und: Forscher haben sich damit beschäftigt, welche Faktoren dazu beitragen, dass Menschen ihre Meinung ändern. Mit anderen Worten: Es gibt eine wissenschaftlich belegte Anleitung, wie man aus einem Nein ein Ja machen kann.

Meinungs-Forum „ChangeMyView“ analysiert

Wissenschaftler von der Cornell University haben dazu das Online-Forum ChangeMyView, das ein Teil von reddit ist, untersucht. Dort posten Nutzer ihren Standpunkt und andere Nutzer argumentieren dagegen. Gelingt es einem User, die Meinung des Erst-Posters zu ändern, erhält er ein Delta-Symbol dafür. Anders als in oft emotional aufgeladenen Diskussionen auf Facebook, wird auf ChangeMyView in der Regel sachlich und ausführlich argumentiert.

+++ Auch interessant: 4 Tipps für ein überzeugendes Auftreten +++

Die Wissenschaftler haben erkannt, dass in dem Forum bestimmte formale Faktoren Einfluss auf die Meinungsänderung haben. Zum Beispiel hat man eher eine Chance, die Meinung des Posters zu ändern, wenn man zu den ersten Antwort-Schreibern gehört. Während solche Faktoren im Gründer-Alltag wenig hilfreich sind, hat die Studie aber auch ein paar tatsächlich praxistaugliche Tipps für Diskussionen auf Lager.

5 Tipps, wie man die Meinung anderer ändert:

  • Tipp 1: Das Für und Wider sollte höchstens 4 Mal Hin und Her gehen. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es sehr hilfreich ist, wenn der Schlagabtausch in einer Diskussion etwa drei bis viermal erfolgt. Muss man ein fünftes Mal die Argumente seines Gegenübers entkräftigen sinkt die Chance, seine Meinung zu ändern allerdings rasant ab. In ChangeMyView ist es in diesem Fall sogar niemandem mehr gelungen, die Meinung des ersten Posters zu ändern.
  • Tipp 2: Neue Aspekte einzubringen, steigert die Chance auf eine Meinungsänderung. Die Wissenschaftler haben die Postings auf ChangeMyView auch sprachlich analysiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass Antworten mit möglichst vielen anderen Wörtern als das Erst-Posting erfolgreicher waren. Auch die Länge der Beiträge war ein Erfolgsfaktor.
  • Tipp 3: Ruhig bleiben. Es sollte eigentlich klar sein, die Cornell-Studie untermauert es zusätzlich: wer ruhig und in der Wortwahl gemäßigt argumentiert, hat bessere Chancen sein Gegenüber zu überzeugen.
  • Tipp 4: Konkrete Beispiele anführen. In der Studie ist sehr deutlich geworden, dass Argumente mit konkreten Beispielen wesentlich überzeugender sind. Argumentiert man schriftlich, helfen Links zur Untermauerung.
  • Tipp 5: Konjunktiv verwenden. Der Konjunktiv schwächt die eigenen Argumente sprachlich etwas ab und hilft dem Gegenüber dabei, die Meinungsänderung leichter akzeptieren zu können. Sind die Positionen besonders gegensätzlich kann es also helfen Phasen wie „es könnte der Fall sein, …“ einzubauen.

Zur Studie der Cornell University

 

die Redaktion

Twitter droht wegen Daten-Missbrauchs 250 Millionen Euro Strafe

Dem Kurznachrichtendienst Twitter droht eine hohe Geldstrafe. Das Unternehmen habe laut der US-Bundesbehörde "Federal Trade Commission" seine Nutzer in Sachen Datenschutz falsch informiert und die Daten der "2-Faktor-Authentifizierung" für Werbung genutzt.
/twitter-droht-wegen-daten-missbrauchs-250-millionen-euro-strafe/
Twitter, Strafe, 250 Millionen Dollar, 250 Millionen US-Dollar, FTC, Datenschutz, DSGVO
(c) AdobeStock/ Jirapong - Aufgrund von Datenschutzverletzungen droht Twitter eine immense Geldstrafe.

Twitter teilte mit, dass die „Federal Trade Commission“ bald eine Geldstrafe von bis zu 250 Millionen US-Dollar für die missbräuchliche Verwendung der Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Benutzer verhängen könnte. Die potenziellen Bußgelder würden sich aus Verstößen gegen die Vereinbarung von Twitter mit der FTC von 2011 ergeben.

„Versehentlich“ und „ein Fehler“

Zwischen 2013 und 2019 verwendete Twitter Telefonnummern und E-Mail-Adressen, um Ads zielgerichtet einzusetzen. Das Unternehmen gab laut „The Verge“ die Praxis bereits im Oktober bekannt, sagte aber , dass die Vorgehensweise „versehentlich“ gemacht wurde und nannte sie „einen Fehler“.

Die FTC ist offensichtlich anderer Ansicht und wirft Twitter vor, die Verbraucher irregeführt zu haben, indem das Netzwerk nicht offen gelegt hat, dass Nutzerdaten möglicherweise auf diese Weise verwendet werden könnten.

150 bis 250 Millionen US-Dollar Strafe für Twitter

Laut Twitter hat die Kommission am 28. Juli den Beschwerdeentwurf gesendet, in dem mutmaßliche Verstöße gegen das Abkommen von 2011 beschrieben werden. Das Kurznachrichten-Portal schätzt, dass nun eine Geldstrafe zwischen 150 und 250 Millionen US-Dollar im Raum steht.

„Die Angelegenheit bleibt ungelöst, und es kann keine Zusicherung hinsichtlich des Zeitpunkts oder der Bedingungen eines finalen Ergebnisses gegeben werden“, schreibt Twitter in seiner 10-Q-Einreichung bei der „Securities and Exchange Commission“.

Quartalsbericht & Hack

Das soziale Netzwerk hatte vor kurzem in seinem Quartalsbericht einen Umsatz von 683 Millionen US-Dollar ausgewiesen und war vor rund zwei Wochen ebenfalls in den Schlagzeilen.

Wie mittlerweile bekannt wurde, hatte sich ein 17-jähriger Hacker Zugriff auf prominente Accounts, wie den des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, Tesla-Chef Elon Musk oder Bill Gates verschafft und mit zwei mutmaßlichen Gehilfen rund 120.000 US-Dollar in einem Bitcoin-Scam erbeutet, der brutkasten berichtete. Alle drei Verdächtigen befinden sich aktuell in Haft.


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