Wiener können Schanigärten und Parkpickerl künftig online beantragen

Mit der Service-Plattform mein.wien möchte die Stadt Wien Behördenwege künftig digitalisieren. Bürgermeister Michael Ludwig und Finanzstadtrat Peter Hanke präsentierten heute Mittwoch an der TU Wien die ersten Anwendungsbeispiele. In einem Beta-Test, der bis Mitte 2019 dauern soll, können rund 1000 Test-Nutzer über eine App Schanigärten oder das Parkpickerl online beantragen.
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mein.wien
(c) Stadt Wien: In den kommenden Monaten werden weitere Amtswege Schritt für Schritt digitalisiert
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Die Genehmigung von Schanigärten ist für Wiener Wirte ein leidiges Thema. Jedes Jahr häufen sich zu Frühlingsbeginn die Beschwerden über lange Amtswege und mühsame Bürokratie. Die Stadtverwaltung möchte mit der neuen Service-Plattform mein.wien nun Abhilfe schaffen. Über ein Online-Portal bzw. eine App sollen Antragsstellungen und Verlängerungen von Schanigarten-Genehmigungen künftig online erfolgen können. Der neue Service soll sich jedoch nicht nur auf die Genehmigungen von Schanigärten beschränken. Wie der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig und Finanzstadtrat Peter Hanke im Rahmen der Präsentation von mein.wien betonten, sei es das Ziel, die am stärksten nachgefragten Behördenwege in Zukunft online anzubieten.

mein.wien

mein.wien Testlauf mit 1.000 Nutzern

Derzeit läuft die Beta-Phase von mein.wien an, in der rund 1.000 Nutzer die App bis Mitte 2019 testen können. Die gesammelten Erfahrungen sollen laufend in das mein.wien-Angebot einfließen. In der ersten Phase wird vorerst nur die Beantragung von Schanigärten und Parkpickerln möglich sein. Mitte nächsten Jahres sollen weitere Funktionen, wie digitale Baueinreichungen oder die Anmeldung bei Wiener Musikschulen, hinzukommen. Sofern die gesetzlichen Rahmenbedingungen auf Bundesebene angepasst werden, könnten auch Pass- und Meldeservice folgen. Ein besonderes Feature von mein.wien ist ein eigens entwickelter Chatbot, der den Bürger intuitiv durch die Antragstellung führen soll. Zudem sollen Nutzer mit einer „Map“ über Neuigkeiten aus ihrem Grätzl informiert werden.

Live-Talk vom Digitalen Salon

Peter Hanke, amtierender Wiener Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales, im Live Talk vom Digitalen Salon zum Weg der Stadt Wien zur Digitalisierungshauptstadt, gemeinsam mit der Organisatorin Ulrike Huemer, der CIO der Stadt Wien.

Gepostet von DerBrutkasten am Montag, 19. November 2018

W-Lan in allen Pflichtschulen

Im Rahmen der Vorstellung von mein.wien verwiesen Ludwig und Hanke auf weitere Digitalisierungsprojekte, die in den nächsten Jahren von der Stadt Wien umgesetzt werden sollen. Dazu gehören neben einem flächendeckenden 5G-Ausbau auch die Austattung aller Pflichtschulen mit W-Lan. Um gegen den Digital-Divide anzukämpfen, plane die Stadt zudem einen Testbetrieb mit 80 Senioren, die 18 Monate lang mit Tablets und Smart Watches ausgestattet werden. Dadurch wolle man herausfinden, inwiefern man mit neuen Technologien das Leben von älteren Menschen leichter und selbstbestimmter gestalten könne.

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Redaktionstipps

die Redaktion

Millionen User-Daten von Alkohol-Liefer-Startup gestohlen

Das US-Startup Drizly, das in Nordamerika als "Amazon für Alkohol" bekannt ist, wurde Opfer eines Hacker-Angriffs.
/drizly-alkohol-lieferservice-kunden-daten-gestohlen/
Datenleck bei Alkohol-Liefer-Startup Drizly
(c) Adobe Stock - fizkes

Datenlecks sind für Unternehmen und ihre Kunden unangenehm – besonders dann, wenn es um ein heikles Thema geht. Einen entsprechenden Vorfall gab es nun beim Startup-Drizly mit Sitz in Boston. Dieses gilt in Nordamerika als „Amazon für Alkohol“. Bei einem Hackerangriff wurden User-Daten von rund 2,5 Millionen Kunden gestohlen, wie das Unternehmen nun bestätigte.

Laut einer Mail von Drizly an seine Kunden handelt es sich dabei um E-Mail-Adressen, Geburtsdaten, Passwörter und „in manchen Fällen“ Lieferadressen. Gegenüber dem Magazin-TechCrunch gibt ein Sprecher des Unternehmens an, dass weniger als zwei Prozent der gestohlenen User-Daten Adressen enthielten. Zudem seine keine Kreditkarten- oder ähnliche Zahlungs-bezogene Daten gestohlen worden.

Drizly: Auch Kreditkarten-Daten gestohlen?

Ein TechCrunch aufgespürtes Angebot im Dark Web deutet aber auf eine andere Sachlage hin: In einem illegalen Marktplatz wird bereits seit Februar ein entsprechender Drizly-Kunden-Datensatz mit Kreditkarten-Daten angeboten. Dazu, wann die Daten gestohlen wurden, machte das Startup übrigens keine Angabe, empfahl Kunden aber, ihr Passwort zu ändern.

Screenshot: TechCrunch

Nicht nur, was die Kreditkarten-Daten angeht, scheint Drizly seinen Kunden nicht alles gesagt zu haben. In einem TechCrunch vorliegenden Datensatz sind, zusätzlich zu den in der Kunden-Mail des Startups genannten Daten, auch noch Telefonnummern, IP-Adressen und Geodaten zu Rechnungsadressen. In diesem Datensatz sind auch Angaben für mehrere Mitarbeiter des Alkohol-Lieferservice enthalten.

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