Maximilian Schnödl: „Will Silicon Valley Spirit nach Österreich mitnehmen.“

Maximilian Schnödl, wird nach dem Verkauf von Springbrook Software zum Direktor und Prokurist der ÖBAG. Im Exklusiv-Interview mit dem brutkasten erläutert er seine Pläne.
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Maximilian Schnödl kehrt als Direktor und Prokurist der ÖBAG nach Österreich zurück.
Maximilian Schnödl kehrt als Direktor und Prokurist der ÖBAG nach Österreich zurück. (c) Springbrook Software
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  • Zuletzt machte der Österreicher Maximilian Schnödl im Jänner 2020 auf sich aufmerksam, als er – der brutkasten berichtete – das von ihm geführte Unternehmen Springbrook Software für einen dreistelligen Millonenbetrag an den Investor Accel-KKR im Silicon Valley verkaufte.
  • Nun kehrt Maximilian Schnödl nach Österreich zurück – als Direktor und Prokurist der ÖBAG.
  • Gegenüber dem brutkasten erläutert er, wie es Springbrook in der Krise ergangen ist, wie sich sein Engagement im Bundesrechenzentrum und bei der Österreichischen Post gestaltete und was er in seiner neuen Funktion bei der ÖBAG plant.

Zuletzt machte der Österreicher Maximilian Schnödl im Jänner 2020 auf sich aufmerksam, als er – der brutkasten berichtete – das von ihm geführte Unternehmen Springbrook Software für einen dreistelligen Millonenbetrag an den Investor Accel-KKR im Silicon Valley verkaufte.

Nun kehrt Maximilian Schnödl nach Österreich zurück – als Direktor und Prokurist der ÖBAG, gemeinsam mit Christine Catasta, die zuletzt CEO bei PwC Österreich war. Gegenüber dem brutkasten erläutert er, wie es Springbrook in der Krise ergangen ist, wie sich sein Engagement im Bundesrechenzentrum und bei der Österreichischen Post gestaltete und was er in seiner neuen Funktion bei der ÖBAG plant.

Das letzte Mal haben wir kurz nach dem Firmenverkauf gesprochen. Was gibt es Neues?

Maximilian Schnödl: Sehr viel und sehr wenig zugleich. Auf der einen Seite hat Covid-19 natürlich vor allem in den USA enorme Umwälzungen bewirkt. Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, gut funktionierende Stadt- und Bezirksverwaltungen zu haben für den Fall, dass das zentrale Krisenmanagement versagt. Auch die vitale Rolle von Government Technologie („GovTech“) wird heute universal erkannt, z.B. wenn es darum geht, Behördenwege online zu absolvieren.

Das hört sich so an, als hätte sich sehr viel verändert. Was ist gleich geblieben?

Maximilian Schnödl: Als Cloud Software Anbieter konnten wir unser gesamtes operatives Geschäft von heute auf morgen zu 100% auf virtuelle Arbeitswege umstellen – das bedeutet wir sind seit März vollumfänglich auf Home Office ausgerichtet und müssen so unseren physischen Aufenthaltsort nicht mehr verändern. Jede/r Mitarbeiter/in kann nun weit mehr Zeit mit der Familie verbringen, hat aber signifikant weniger Möglichkeiten zu Teambuilding und Bewegungsfreiheit im Allgemeinen. Und wir wissen nicht, wann sich diese – im Vergleich zu Österreich weit heiklere – Situation in den USA entspannen wird.

Was habt Ihr als GovTech-Unternehmen aus der Corona-Krise gelernt?

Maximilian Schnödl: In Krisenzeiten ist es enorm wichtig zu wissen wo seine Prioritäten liegen, und das sind aus meiner Sicht klar Mitarbeiter/innen und Kunden, und zwar in dieser Reihenfolge. Während viele Marktteilnehmer Kosten reduziert haben, konnten wir einen detaillierten Aktionsplan ausarbeiten, der uns ermöglicht hat, 2020 sogar mehr als ursprünglich geplant zu investieren. Extern liegt unser Fokus auf „Customer Success“, das heißt US-Städte mit Rat und Tat durch die Krise zu begleiten. Das geschieht bspw. durch Online-Schulungen zu tagesaktuellen Themen und maßgeschneiderten Coachings. Wir sehen uns heute mehr denn je als Partner, der am Markt punktuell „Best Practices“ aufgreifen und an all unsere Kunden weitergeben kann. 

Welchen Einfluss hatte die Corona-Pandemie auf Euer Wachstum?

Maximilian Schnödl: Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir in dieser schwierigen Zeit nicht nur einen kleinen gesellschaftlichen Mehrwert leisten können, sondern auch weiter profitabel wachsen. Wir unterstützen über 1.000 US-Städte in der Größe von Klosterneuburg, Villach oder Feldkirch mit unserer Software. Natürlich ist es weit schwieriger, derzeit neue Partner zu gewinnen, aber die Bürgerinnen und Bürger vertrauen heute mehr denn je auf unsere GovTech-Lösungen. Transaktionen auf unserer Online-Bezahlplattform etwa sind 2020 um bis zu 30% gewachsen, vor allem weil Menschen wegen der Pandemie ihre Rechnungen lieber via App als persönlich oder per Briefsendung bezahlen.

Wenn wir von Briefen sprechen – seit unserem letzten Gespräch bist Du auch Mitglied des Aufsichtsrats der Österreichischen Post? 

Maximilian Schnödl: Ja, es war eine große Ehre, von 99,9% der Aktionärinnen und Aktionäre im Rahmen der Hauptversammlung im Juni gewählt worden zu sein. Mein Ziel ist es, nun abgesehen von Perspektiven zu den gerade angesprochenen digitalen Trends auch Erfahrungen aus meiner Zeit bei der Deutschen Bank einzubringen, um zum weiteren Ausbau der 2020 geschaffenen bank99 beizutragen. Ich freue mich besonders auf eine produktive Zusammenarbeit mit Aufsichtsrat und Vorstand – gemessen an meinen letzten persönlichen Erfahrungen in den USA und in Russland ist jedenfalls klar, dass die Österreichische Post im internationalen Vergleich gut aufgestellt ist. 

Du warst lange Aufsichtsrat im Bundesrechenzentrum. Gibt es einen Zusammenhang mit dem Mandat bei der Post?

Maximilian Schnödl: Der Zusammenhang liegt darin, dass beide Unternehmen stark von einem dynamischen Digitalisierungsumfeld geprägt werden, das zugleich Herausforderungen bringt und Chancen schafft. Nachdem ich die San Francisco Bay Area seit sieben Jahren gut kenne und mich beruflich intensiv mit Digitalisierung im öffentlichen Raum beschäftige, sind meine Erfahrungen für beide Unternehmen gleichzeitig relevant. Die medial kolportierten, BMF-internen Überlegungen hinsichtlich einer möglichen stärkeren Zusammenarbeit beider Gesellschaften fanden zeitlich weit vor meiner Bestellung in den Post-Aufsichtsrat statt. Trotzdem habe ich bereits im August kommuniziert, dass ich mich nach Abschluss des Geschäftsjahrs 2020 nach sechs anspruchsvollen und erfüllenden Jahren aus dem BRZ-Aufsichtsrat zurückziehen werde, um künftig mehr Zeit für neue Herausforderungen finden zu können.

Nach Annahme des Post-Mandats hast Du auch in den USA einen Wechsel in den Aufsichtsrat vorgenommen. Gibt es weitere geplante Schritte?

Maximilian Schnödl: Ja, wir haben erfolgreich eine neue Geschäftsführung gesucht und bestellt, und ich bin seit Juni als Chairman emeritus innerhalb des Aufsichtsrats aktiv. Der personelle Wechsel war deswegen wichtig, weil ich mich einerseits in die neuen Agenden bei der Österreichischen Post angemessen einarbeiten und andererseits den Umzug meiner Familie nach Wien vorbereiten wollte – um unseren langjährigen Traum zu realisieren, gemeinsam in der lebenswertesten Stadt der Welt zu wohnen. Mit den kontinuierlich hohen Coronavirus-Zahlen in den USA ist es zwar derzeit nicht absehbar, wann wir tatsächlich übersiedeln können, aber unsere Perspektive und Hoffnung ist jedenfalls, dass der Umzug noch dieses Jahr gelingt.

Was ist die berufliche Perspektive in Österreich? 

Maximilian Schnödl: Zunächst will ich jenen „Silicon Valley Spirit“ nach Österreich mitnehmen, den ich hier in den letzten Jahren erleben durfte, und da geht es m.E. um weit mehr als nur um digitale Geschäftsmodelle. „Silicon Valley Spirit“ bedeutet für mich eine unternehmerische Herangehensweise und Agilität, einen klaren, messbaren Fokus, den Willen zur kontinuierlichen Verbesserung, hohe Transparenz, Meritokratie sowie möglichst flache Hierarchiestufen. Ich habe lange überlegt, wie ich diese Konzepte an möglichst viele österreichische Entscheidungsträger/innen weitergeben kann. Letztendlich habe ich mich entschieden, weiter an der Schnittstelle zwischen der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft zu arbeiten, und was würde sich hier besser eignen als eine Tätigkeit in der Österreichischen Beteiligungs AG, die die größten Beteiligungen des Bundes managt?

Was wird Deine konkrete Rolle sein? 

Maximilian Schnödl: Im Allgemeinen möchte ich meine akademischen und praktischen Erfahrungen auf dem Gebiet des aktiven Beteilgungsmanagement einbringen: Ich erinnere mich noch sehr gut an die „Venture Capital and Private Equity“ Vorlesung, welche ich im Zuge des MBA-Studiums vertiefend an der Harvard Business School besucht habe. In den letzten Jahren habe ich auch eng mit international führenden, aktiven Beteiligungsmanagern (wie etwa Berkshire oder zuletzt Accel-KKR) zusammenarbeiten können. Gemeinsam mit dem Vorstand wird sich meine Arbeit als Direktor und Prokurist der ÖBAG daher sehr stark auf die strategischen Fragestellungen und Herausforderungen sowie die Ausrichtung der Gesellschaft konzentrieren.

Könnte in Zukunft auch ein stärkerer Fokus auf Kooperationsmodellen mit Startups liegen? 

Maximilian Schnödl: Es wird für unseren Wirtschaftsstandort immer essenzieller, dass sich etablierte Blue-Chip Unternehmen wie jene, die im ÖBAG-Portfolio vertreten sind, kontinuierlich mit Startups austauschen und so von ihrer Innovationskraft profitieren können. Mit dem Verbund X Accelerator Programm wurde 2020 ein neues Format zur Zusammenarbeit geschaffen, an dem sich abgesehen von Partnern wie Stanford auch ÖBAG-Portfoliounternehmen aktiv beteiligen. Nachdem kürzlich im Rahmen des Programms ein „Innovation Camp“ stattfand, werden in den nächsten Wochen Pilotprogramme mit Partnerunternehmen gestartet. Je nach dem Erfolg dieser Phase werden sich die nächsten Schritte ergeben, die von einzelnen Projektpartnerschaften bis hin zu Beteiligungen reichen könnten. Persönlich sehe ich die Rolle der ÖBAG hier in Zukunft als (Mit-)Initiator und Förderer von portfolioübergreifenden Innovationsprojekten zur Weiterentwicklung des Standorts Österreich.

Die ÖBAG war in letzter Zeit immer wieder in den Schlagzeilen. Ein Hindernis? 

Maximilian Schnödl: Aus meiner Perspektive eine Opportunity, denn es gibt viel zu tun und ich möchte einen Beitrag dazu leisten. Obwohl ich momentan coronabedingt noch nicht in Wien sein kann, war es daher nicht schwer mich zu überzeugen, dass es vorteilhaft wäre, eher früher als später zu starten. Und ich habe selbst – so wie viele andere auch – in den letzten Monaten miterleben dürfen, wie friktionsfrei sich eine Remote-Zusammenarbeit im Team gestalten kann. 

Was bedeutet Erfolg für Dich in der Zukunft?

Maximilian Schnödl: Erfolg heißt für mich, mit höchsten Standards im Team zusammenzuarbeiten, um einen fühlbaren Mehrwert für den Standort zu schaffen, der allen Menschen in Österreich zu Gute kommt.

Nikolaus Jilch

Der Sparefroh: Ein Kultstar in der Sinnkrise

Ein landesweit bekanntes Spar-Maskottchen gibt es natürlich nur in Österreich. Der Sparefroh muss aber seine Rolle erst wieder finden. Es gäbe viel zu tun.
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Der Sparefroh kommt ursprünglich aus Deutschland.
Der Sparefroh kommt ursprünglich aus Deutschland. (c) sparkasse/Georg Schober
jungesgeld

Früher war nicht alles besser. Aber der Weltspartag schon. In den 1960er- und 1970er-Jahren war das ein Event. Der Sparefroh, das offizielle Maskottchen der heimischen Sparer, war damals bekannter als der amtierende Bundespräsident. Bevor jemand fragt: Ja, Österreich ist das einzige Land der Welt, wo das Maskottchens des Weltspartags bis heute große Bekanntheit und Kultstatus genießt.

Es gab Lieder über ihn und eine Zeitschrift, die von mehr als der Hälfte der heimischen Schüler gelesen wurde. Der Sparefroh mit dem roten Hut und einer Münze als Rumpf hat mehrere Wirtschaftskrisen überstanden und sogar einige Banken überlebt, die ihn einst groß gemacht haben. Wie die Zentralsparkasse, die in den 1990ern in der Bank Austria aufging. Der ursprünglich aus Deutschland eingewanderte Sparefroh – er wurde vom Sparkassenverlag Stuttgart erfunden – steht für eine Epoche, in der Finanzbildung für Kinder offenbar ernster genommen wurde als heute.

Sparen kann auch froh machen

Alleine der Name des Sparefroh, der heuer schon 64 Jahre alt wird, vermittelt die Botschaft. „Sparefroh ist das Symbol für eine bestimmte Einstellung. Sparen ist nicht immer mit Freude verbunden, sondern mit Entbehrungen. ‚Froh sparen‘ kann man jedoch, wenn man den künftigen Sparnutzen stärker im Auge hat als die gegenwärtigen Entbehrungen. Und dafür steht der Sparefroh“, erklärt der Meinungsforscher Fritz Karmasin laut Wikipedia. Früher wurde an Lehrer, die sich in Sachen Wirtschaftsbildung hervorgetan haben, sogar der „goldene Sparefroh“ verliehen. Gold und Sparen in einer Figur. Das ist die österreichische Zweifaltigkeit. Im dritten Bezirk, wo die Zentrale der Zentralsparkasse mal stand, erinnert sogar eine Sparefrohgasse an ihn. Eine Ehre, die in Wien sonst nur Toten zu Teil kommt.

Aber der Sparefroh ist nicht umzubringen. Als die Banken in den 80er- und 90er-Jahren neue Sparformen entwickelten und Aktien erstmals populär wurden, wollte man sich von dem alten Herrn langsam verabschieden. Der Raiffeisensektor stieg auf die Sumsi-Biene um. Die Sparkassen bedienten sich erneut in Stuttgart und machten „Knax“ zur neuen Leitfigur. Der sollte nicht mehr so viel aufklären, sondern eher unterhalten.

Der Sparefroh ist bekannt und beliebt wie eh und je

Aber die Marketingexperten hatten die Rechnung ohne die sturen Österreicher gemacht. Zum 50. Geburtstag des Sparefroh im Jahr 2006 gaben Erste Bank und Sparkassengruppe eine Untersuchung in Auftrag und stellten fest: Der Sparefroh ist immer noch extrem bekannt und beliebt. Vor allem bei denen, die in der Nachkriegszeit Kinder waren. Also wurde die Figur im Retrostil neu entworfen und am Rumpf hielt der Euro Einzug.

Aber die Zeiten, in denen Kinder mit gefüllten Sparschweinen Ende Oktober am Weltspartag in eine Bankfiliale pilgern, sind trotzdem lange vorbei. Heuer wird es erstmals seit Jahrzehnten gar keinen Weltspartag geben, sondern zwei Weltsparwochen. Schuld ist natürlich die Pandemie. Die hat zwar die Sparquote nach oben getrieben. Aber auch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Sparefroh heute trotz seiner anhaltenden Popularität in einer Sinnkrise steckt.

Geld am Sparbuch ist heute arm dran

Seine Botschaft ist zwar zeitlos aktuell. Sparen ist wichtig, um Kapital aufzubauen. Für Anschaffungen, Investitionen, schwere Zeiten oder den Ruhestand. Aber das bekannteste Mittel zum Zweck, das Sparbuch, taugt dafür kaum noch. Schon seit Anfang der 2000er-Jahre sind die so genannten Realzinsen negativ. Heißt: Das Geld wächst am Sparbuch langsamer als die Inflation seine Kaufkraft erodiert. Oder einfacher: Wer am Sparbuch spart, verliert.

Dem Sparefroh steht sein eigener Erfolg im Weg. Schon zu seinem 60. Geburtstag 2016 versuchten die Banken einen kleinen Vorstoß, um die sturen heimischen Sparer in neue Produkte zu lenken. Heute sprechen wir vom „Fondssparen“ und „Aktiensparen“. Aber viele sind skeptisch. Wer am Sparbuch spart, verliert stetig ein bisschen. Aber wer in Produkte investiert, bei denen er das Risiko nicht versteht, kann rasch viel verlieren. Die Österreicher waren in den vergangenen Jahrzehnten leider bei jedem Blödsinn dabei, den es so gab. Von Franken- und Yenkrediten über geschlossene Schifffonds bis zu Bitcoin-Pyramidenspielen wie Optioment. Selbst die Fonds des Jahrhundertbetrügers Bernie Madoff würden in Bankfilialen an heimische Sparer verkauft. Die Skepsis ist also verständlich.

Die Zinsen feiern lange kein Comeback

Und doch wissen wir seit Corona: Die Zinsen werden weiter unten bleiben. Je länger das so bleibt, wird der Sparbuchsparer nicht froh – egal was das populäre Maskottchen sagt. Global haben die Anleger die Flucht nach vorne längst begonnen. Smartphone und Globalisierung haben für günstigere und transparentere Produkte gesorgt: ETFs, Indexfonds, Roboadvisors, Handybroker etc. Die großen Banken sind auch bemüht, günstige Fonds aufzulegen. Gold bleibt ein Evergreen. Und Bitcoin (ohne Pyramidenspiel!) setzt sich immer stärker durch.

Der Sparefroh könnte sich hier nützlich machen. Nicht als Werbefigur, sondern als Aufklärer. So wie vor 50 Jahren, als er noch jung und voller Energie war. Denn auch wenn es schon ein Sparefroh-Museum gibt, eigentlich gehört er nicht dorthin.

Über den Autor

Niko Jilch ist Wirtschaftsjournalist, Speaker und Moderator. Nach acht Jahren bei der „Presse“ ging er Ende 2019 zum Thinktank „Agenda Austria“, wo er als wissenschaftlicher Mitarbeiter die Bereiche „Geldanlage und digitale Währungen“ abdeckt, sowie digitale Formate aufbaut, etwa einen neuen Podcast. Twitter: @jilnik

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