Mars One ist pleite und will dennoch weitermachen

Das Projekt Mars One wollte Freiwillige mit einem "One-Way-Ticket" auf den Mars schicken, um die Kolonisierung des roten Planeten zu starten. Wie nun bekannt wurde, ist die dahinterstehende Finanzierungsgesellschaft "Mars One Ventures" bankrott gegangen.
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Mars One
(c) Mars One: In einer ersten Phase sollten 24 Personen den roten Planeten besiedeln
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zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

Das Projekt Mars One wurde 2011 vom niederländischen Unternehmer Bas Lansdorp ins Leben gerufen und verfolgte ein sehr ambitioniertes Ziel. Bis zum Jahr 2027 sollten Menschen auf dem Mars landen, um dort eine dauerhafte Kolonie aufzubauen. Ein Rückflug war – im Gegensatz zu Elon Musks Mars-Plänen – aus Kostengründen nicht geplant. Wagemutige Bewerber suchte das Unternehmen online, wobei zur Kandidatenauswahl sogar eine eigene Reality-TV-Show geplant war. Aus Insiderkreisen heißt es, dass sich rund 2.000 Menschen für das Auswahlverfahren beworben hätten.

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Sechs Milliarden US-Dollar für Umsetzung

Für die Umsetzung des Vorhabens wollte das Unternehmen rund sechs Milliarden US-Dollar aufstellen – unter anderem durch den weltweiten Verkauf von Übertragungslizenzen für Fernsehanstalten. Zahlreiche Experten und wissenschaftliche Institutionen, zu ihnen zählte auch das renommierte Massachusetts Institute of Technology, kritisierten das Vorhaben als technisch und finanziell nicht umsetzbar. Sie sollten vorerst Recht behalten: Wie Engadget gestern berichtete, ist die in der Schweiz ansässige Finanzierungs- und Vermarktungsgesellschaft des Projekts, Mars One Ventures AG, pleite gegangen. Der Techblog bezieht sich dabei auf einen Handelsregisterauszug des Handelsgerichts Basel.

Mars One setzt auf Non-Profit-Stiftung

Neben der Finanzierungs- und Vermarktungsgesellschaft Mars One Ventures AG setzte Lansdorp für die Finanzierung des ambitionierten Vorhabens mit der Mars One Foundation auf eine Non-Profit-Stiftung. Zahlreiche Medien berichteten gestern in Bezugnahme auf Engadget, dass bezüglich der finanziellen Situation der Stiftung keine Informationen vorliegen würden.

Neuer Investor soll im März vorgestellt werden

Nun meldete sich Mars One zu Wort: In einem Statement auf der Homepage heißt es, dass die Stiftung im Gegensatz zur Finanzierungs- und Vermarktungsgesellschaft nicht von der Insolvenz betroffen sei. Die Stiftung sei zudem für die Auswahl der Teilnehmer, die Rakete und die Landeeinheit verantwortlich. Für die Umsetzung des Vorhabens arbeite das Unternehmen derzeit mit einem neuen Investor zusammen. Dieser soll in einer Pressekonferenz am 6. März 2019 bekanntgeben werden.


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die Redaktion

Neutos: Wiener Firma entwickelt Designerlampe mit autarkem Pflanzen-Ökosystem

Die Wiener Firma Neutos Design rund um den Gründer Christian Lakatos hat eine Designerlampe auf den Markt gebracht, in deren Glassockel ein geschlossenes Pflanzen-Ökosystem integriert ist. Eine sogenannte Hemetosphäre sorgt dafür, dass die Pflanzen weder gegossen, noch gedüngt werden müssen.
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Gerry Frank
(c) Puls 4 / Gerry Frank

Der Gründer und Geschäftsführer von Neutos Design, Christian Lakatos, arbeitete ursprünglich zwei Jahrzehnte lang als Manager im Musik-Business. Aufgrund seiner Arbeit war er viel auf Reisen und laut eigenen Angaben mit einem immer wiederkehrenden Problem konfrontiert. Die meisten Topfpflanzen in seiner Wohnung starben nämlich in seiner Abwesenheit.

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Auf der Suche nach einer Lösung

Mit der Absicht eine Lösung für das Problem zu finden, begab sich Lakatos auf die Suche nach einer Lösung, damit Pflanzen auch in seiner Abwesenheit lebendig und grün bleiben. Zunächst begann er mit vertikalen Innengärnten und automatischen Bewässerungssystemen zu experimentieren. Kurze Zeit später folgten kleine Flaschengärten, die über ein eigenes Pflanzen-Ökosystem verfügen und unter Glas wachsen.

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(c) neutos

Beleuchtung für Pflanzen

Zudem begann der Gründer zeitlich mit einer speziellen Beleuchtung zu experimentieren, um eine Unabhängigkeit vom Sonnenlicht zu erreichen. An einem bestimmten Punkt kam ein alter Lampenschrim ins Spiel und die Grundidee von Neutos war geboren – ein geschlossenes Pflanzen-Ökosystem, das in den Glassockel einer Designerlampe integriert ist.

Eine sogenannte Hemetosphäre sorgt dafür, dass die Pflanzen weder gegossen, noch gedüngt werden müssen. Zudem kann das Glas auch nicht beschlagen. Die Pflanzen kommen auch ohne natürliches Sonnenlicht aus. Mikroorganismen sorgen dafür, dass die Pflanzen über ausreichend Nährstoffe verfügen.

Lampe kostet 975 Euro

Nach drei Jahren Entwicklungszeit, rund 60 Prototypen und zwei patentierten Innovationen gingen die Lampen schlussendlich in die Produktion.

Derzeit ist eine Lampe namens „Teardrop“ erhältlich. Aktuell kostet sie 975 Euro. Käufer müssen sich allerdings gedulden. Aufgrund der hohen Nachfrage beträgt die Lieferzeit zwischen acht und zehn Wochen. Anfang August soll dann die „G-Series“  in drei unterschiedlichen Größen folgen.


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