Markus Fallenböck wechselt zur Donau-Universität Krems

Markus Fallenböck übernimmt mit 1. Dezember 2020 die Leitung Finanzen und Personal an der Donau-Universität Krems. Er bleibt weiterhin Miteigentümer von Own360.
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Markus Fallenböck: Wahlkampf als Gladiatorenspiele? Es geht auch anders!
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  • Markus Fallenböck übernimmt mit 1. Dezember 2020 die Leitung Finanzen und Personal an der Donau-Universität Krems.
  • Zuletzt war er seit Jänner 2019 als geschäftsführender Gesellschafter beim Fintech Own360, dessen Miteigentümer er auch weiterhin bleibt.
  • Zu Fallenböcks Verantwortungsbereich gehören ab 1. 12. die Dienstleistungseinrichtungen Controlling, Einkauf, Finanzbuchhaltung und Personal der Donau-Universität Krems mit insgesamt rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
  • Auch Personalsuche und -entwicklung werden einen Schwerpunkt seiner Arbeit bilden.Dazu zählt auch die weitere Entwicklung spezifischer Karrieremöglichkeiten für das wissenschaftliche und allgemeine Universitätspersonal.
  • Ein weiterer Schwerpunkt im Bereich Finanzen und Personal ist die stärkere Digitalisierung im Sinne der Leitstrategie zu digitalen Transformationsprozessen der Donau-Universität Krems.
  • Fallenböck beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der rechtlichen und wirtschaftlichen Umsetzung der digitalen Transformation.

Markus Fallenböck übernimmt mit 1. Dezember 2020 die Leitung Finanzen und Personal an der Donau-Universität Krems. Zuletzt war er seit Jänner 2019 als geschäftsführender Gesellschafter beim Fintech Own360, dessen Miteigentümer er auch weiterhin bleibt.

Digitalisierung als Schwerpunkt

Zu Fallenböcks Verantwortungsbereich gehören ab 1. 12. die Dienstleistungseinrichtungen Controlling, Einkauf, Finanzbuchhaltung und Personal der Donau-Universität Krems mit insgesamt rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Auch Personalsuche und -entwicklung werden einen Schwerpunkt seiner Arbeit bilden.Dazu zählt auch die weitere Entwicklung spezifischer Karrieremöglichkeiten für das wissenschaftliche und allgemeine Universitätspersonal. Ein weiterer Schwerpunkt im Bereich Finanzen und Personal ist die stärkere Digitalisierung im Sinne der Leitstrategie zu digitalen Transformationsprozessen der Donau-Universität Krems.

Über Markus Fallenböck

Fallenböck beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der rechtlichen und wirtschaftlichen Umsetzung der digitalen Transformation. Der gebürtige Grazer des Jahrganges 1973 hat an der Universität Graz und der Yale Law School Rechtswissenschaften studiert.

Nach Stationen als Assistent an der Universität Graz und bei McKinsey war er ab 2001 Vorstand beim E-Business Forschungsunternehmen evolaris. Seit 2006 war Markus Fallenböck im Medienbereich tätig, wo die digitale Neugestaltung im Leser- und Anzeigenmarkt im Mittelpunkt seiner Tätigkeit stand. Zunächst fungierte er als Prokurist und Vertriebschef der Styria Multi Media (Magazin-Holding der Styria Media Group), von 2011-2014 als Geschäftsführer von Iventa Personalanzeigen, der größten Personalanzeigen-Agentur Österreichs.

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Von 2014 bis 2018 verantwortete er als Geschäftsführer der VGN Medien Holding GmbH die Bereiche Einzelverkauf, Abo und Großverkauf aller Magazine und E-Paper Angebote sowie alle CRM-Aktivitäten der VGN sowie auch die Ressorts IT und Medienproduktion.

Markus Fallenböck ist Autor bzw. Herausgeber von fünf Büchern und über 50 wissenschaftlichen Aufsätzen zum Thema IT- und Technologierecht. Er ist regelmäßiger Vortragender zu diesen Themen an Universitäten und Fachhochschulen. Zuletzt war er wie eingangs erwähnt als geschäftsführender Gesellschafter bei Own360 tätig.

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Momcilo Nikolic

Bluecode-Gründer Christian Pirkner zu Zahlungsverkehr: „Wir Europäer spielen nicht mit“

Europa befindet sich mitten in einer Phase der Veränderung im Payment-Sektor. Covid-19 forcierte hierzulande kontaktloses Bezahlen, was einen kritischen Blick auf technologische und regulatorische Möglichkeiten im europäischen Ballungsraum nötig macht. Bluecode-Gründer Christian Pirkner, Gerald Gruber, Head of Business Development der niederländischen Bank "bunq" und Martin Sprengseis, Mit-Initiator des Payment-Festival gaben ihre Einsichten zum Zahlungsverkehr ab. Fußend auf einer Studie der Kommunikationsberatung Kraftkinz.
/bluecode-grunder-christian-pirkner-zu-zahlungsverkehr-wir-europaer-spielen-nicht-mit/
Zahlungsverkehr, Pirkner, Gruber, Kraft-Kinz, EPI, EU, Europa, Mastercard, Visa, Payment
(c) Kraftkinz - Experten der Szene besprachen mögliche Lösungen für einen kontinentalen Payment-Verkehr.

Beim Zahlungsverkehr sind andere federführend. Verallgemeinerungen lassen sich in Europa zwar schwer treffen – Payment-Tech und deren Nutzung sind je nach Land unterschiedlich stark ausgeprägt -, doch eines lässt sich festhalten: Die Giganten in diesem Bereich sitzen in den USA und in China. Allerdings hat ein Virus eine Wende eingeleitet und damit Bewegung in eine bisher starre Thematik gebracht. Europa denkt über Lösungen beim Zahlungsverkehr nach.

Verzicht auf Bahrgeld beim Zahlungsverkehr

Vor gut einem Jahr dachte die Masse nicht daran, sich vom geliebten Bargeld zu trennen. Auch wenn es bereits seit geraumer Zeit Lösungen und alternative Zahlungsmöglichkeiten gab, die oft von Startups getrieben waren, so hat erst die Angst vor Ansteckung dazu gesorgt, dass hierzulande immer mehr auf Schein & Münze verzichtet haben.

Experten gehen davon aus, dass bargeldloses Bezahlen nach der Pandemie bleibt, wie es auch aus einer Studie von Kraftkinz hervorgeht (hier zum Download).

Demnach sehen 83 Prozent der Befragten Österreich im Mittelfeld innovativer Zahlungssysteme, während 82 Prozent glauben, das aktuelle Bezahlverhalten werde Post-Covid bleiben – und 85 Prozent für eine europäische Lösung urgieren.

„Lebensblut einer Volkswirtschaft“

Bluecode-Gründer Christian Pirkner nennt Payment „Das Lebensblut einer Volkswirtschaft“ und erkennt, dass aktuell die Leute seltener einkaufen gehen, dafür aber mehr kaufen. Eine weitere, und noch wichtigere Erkenntnis ist dem Gründer zufolge, zu verstehen, wer die Regeln schreibt, wenn kontaktlos und digital bezahlt wird: „Das sind nicht häufig wir Europäer“, sagt er und nennt in einem Atemzug die Big Boys der Branche: Mastercard, Visa, Apple, seit neuestem Google, WeChat und andere. „Wir bestimmen momentan wenig aktiv mit. In Brüssel jedoch tut sich viel“, so Pirkner weiter.

Plan B europäischer Prägung

Die Europäische Union hat die Gunst der Stunde genutzt und sich die Suche nach Alternativen zu den oben genannten Möglichkeiten beim Zahlungsverkehr auf die Fahnen geschrieben. „Es geht darum, einen Plan B zu kreieren. Die bisherigen Produkte sind großartig, doch wir Europäer spielen nicht mit“, sagt Pirkner, der aber einen Hoffnungsschimmer bei dieser Thematik ins Feld führt.

Europaweiter Zahlungsstandard beim Zahlungsverkehr gesucht

Genauer gesagt sind es derer drei. Drei zentrale Projekte, an der die EU werkelt. EPI ist eine europäische Initiative mit dem Ziel, zum neuen europaweiten Zahlungsstandard für alle Arten von Zahlungsvorgängen zu werden. Dazu haben sich 16 große Banken aus Europa zusammengetan und versuchen, so Pirkner, „von Null auf weg ein europäisches Schema zu erschaffen, dass in einer europäischen Karte münden soll.“

Um tatsächlich in naher Ferne einen Brief von der eigenen Bank mit einer solchen Karte zu erhalten, die sich ohne große Komplikationen europaweit nutzen lässt, braucht es laut dem Bluecode-Gründer vor allem Akzeptanz, oder einfacher gesagt, sie muss im Handel funktionieren.

Kollaboration und Best Case-Fallbeispiele

Dafür wird es aber ein großes Maß an Kollaboration brauchen, das auf einer höheren Ebene als bisher, einer europäischen Ebene, stattfinden muss. Was uns wiederum zum zweiten zentralen EU-Projekt führt, der EMPSA.

Hiebei handelt es sich um einen Ansatz, der die Zusammenarbeit fördern und die Nutzung verschiedener mobiler Zahlungssysteme auf internationaler Ebene ermöglichen soll. Konkret geht es darum, sich jene Länder herzunehmen, die innerstaatlich gute Lösungen beim Zahlungsverkehr haben, weil Banken und Handel gut kollaborieren.

Ähnlich den Telcos

Bisher sind bei dieser Initiative zwölf Länder dabei, darunter Schweden, die Schweiz oder Norwegen. Die Union versucht, als zweiten Weg in Richtung europäischem Payment, mit den einzelnen Lösungen Ähnliches hinzubekommen, wie die Telekommunikationsanbieter mit dem Roaming-Agreement.

„Es geht darum, von einem System mit Echtgeld in ein anderes zu bezahlen“, fasst Pirkner die Vision zusammen: „Europäer müssen die Besten werden beim Kollaborieren.“

„Europa macht es sich selbst schwer“

Dem stimmt Gerald Gruber zu, der mit seiner Außensicht als Head of Business Development der niederländischen Challenger Bank „bunq“ meint, dass wir in Europa mehr Vereinheitlichung besonders im regulativen Bereich brauchen.

„Wir sind mit Niederlassungen in verschiedenen Ländern mit verschiedenen Regeln konrontiert. Wir machen es uns als Europa selbst schwer. Wir brauchen große Räume, die den selben Standard haben“, sagt er. Dafür brauche es ein Zusammenspiel von Banken, Handel und der Politik.

Führende Köpfe müssen verstehen

Dem stimmt auch Martin Sprengseis zu, wenn er sagt, dass Technologien und Chancen von unseren führenden Köpfen verstanden werden müssen. Der Mit-Initiator des Payment Festivals sieht es daher die Aufgabe, auf Innovation und Entwicklungen aufmerksam zu machen: „Um Wissen darüber in Österreich aufzubauen“, wie er sagt.

Das EPC (European Payments Council), um den letzten zentralen Punkt noch aufzugreifen, hat wiederum den Europäischen Zahlungsraum auf der Agenda und widmet sich technischen Fragen.

„Alle bezahlen“

Pirkner ruft dazu auf, dieses essentielle Thema als Ganzes in Österreich stärker zu besetzen und in den breiten Diskurs zu stellen, denn was Menschen alle gemeinsam hätten, ist, dass „alle bezahlen“. Am Ende gehe es darum, wer welchen Endkunden mit welchem Service bespielt.

Der wichtige Begriff hierbei, „Akzeptanz“, beinhaltet in erster Linie die Kooperation von Handel, Banken und anderen Key-Playern der Szene, auf der Metaebene jedoch vor allem den Kunden, nähert man sich der Frage, wie so ein umfangreiches Unterfangen wie eine gesamteuropäische Lösung gelingen kann.

Kunde hat nie Payment als Ziel

Pirkner nennt es die „customer journey“ und fordert einen offensichtlichen Mehrwert: „Für den Kunden ist Payment nie das Ziel, sondern Essen bestellen oder Einkaufen. Die Lösung muss von Anfang bis zum Ende so einfach gestaltet werden, dass der Kunde aus dem Geschäft geht und nicht merkt, dass er bezahlt'“, erklärt Pirkner überspitzt, der darauf hinaus will, dass die Player dem Kunden die Erfahrung geben müssen, dass die neue Lösung besser ist als die alte.

Die brutkasten KMU-Roadshow 2020 geht auch heuer als digitale Eventreihe in die zweite Runde. Unser Leitthema: KMU – Unternehmerische Zukunft gestalten.

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20.11.2020

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  • Fallenböck beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der rechtlichen und wirtschaftlichen Umsetzung der digitalen Transformation.

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