Markt für Scooter-Sharing: Plus 24 Prozent in Österreich, plus 164 Prozent weltweit

Ein aktueller Bericht über Scooter-Sharing zeigt, dass der Markt wächst - in Österreich und vor allem im Rest der Welt. Europa ist hier mit Städten wie Madrid, Paris und Barcelona ein regelrechter Hotspot.
/markt-scooter-sharing/

Zusammenfassung aus

Zusammenfassung ein

Scooter Sharing mit unu
(c) unu / Conrad Bauer
Der Summary Modus bietet einen raschen
Überblick und regt zum Lesen mehrerer
Artikel an. Der Artikeltext wird AI-basiert
zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

Im Jahr 2019 ist die weltweite Anzahl der Sharing-Scooter um 164 Prozent von 25.000 im Vorjahr auf derzeit 66.000 gestiegen, die Nutzerzahl von 1,8 Millionen auf fast 5 Millionen.
In Österreich stieg die Zahl der verfügbaren Scooter um 24 Prozent auf 562 Fahrzeuge.
82 Prozent der Scooter-Sharing-Städte befinden sich in Europa.
Weltweit gibt es zurzeit 34 Hersteller, die den Sharing-Markt mit Scootern versorgen – acht mehr als noch im Vorjahr.
Von den zur Verfügung gestellten Modellen sind 70 Prozent elektrisch, in Europa sogar 99 Prozent.

Im Jahr 2019 ist die weltweite Anzahl der Sharing-Scooter um 164 Prozent von 25.000 im Vorjahr auf derzeit 66.000 gestiegen, die Nutzerzahl von 1,8 Millionen auf fast 5 Millionen. In Österreich stieg die Zahl der verfügbaren Scooter um 24 Prozent auf 562 Fahrzeuge – das ist die zentrale Aussage eines Reports, den der deutsche Scooter-Hersteller unu veröffentlicht hat.

+++Mehr News zu Mobility & Connectivity+++

In den Report sind die Aktivitäten von 54 Scooter-Anbietern aus 21 Ländern eingeflossen. Anhand der Überprüfung öffentlich verfügbarer Daten und eigener Untersuchungen in der Marktforschung, konzentriert sich dieser Bericht auf Akteure, Distribution, Nutzer und Trends in der Branche. „Anbieter in Österreich bieten heute über 550 geteilte Roller an. Bislang allerdings nur in Wien und Graz. Spannend ist, dass mit dem ÖAMTC ein Automobilverband Impulsgeber für die weitere Entwicklung ist“, sagt Enrico Howe, Forschungsleiter des Reports.

Europa als Hotspot des Scooter-Sharings

Trotz aller Kritik an der langsamen Durchsetzung neuer Technologien und Geschäftsmodelle in Europa gilt der Kontinent bezüglich des Scooter-Sharings als regelrechter Hotspot: 82 Prozent der Scooter-Sharing-Städte befinden sich in Europa.

Die Rangliste der Städte mit den meisten Sharing Scootern wird angeführt von Madrid, Paris und Barcelona. „Während Scooter Sharing in Südeuropa vor allem in wenigen Städten in der Menge wächst, wächst beispielsweise der deutsche Markt mit insgesamt 17 Städten eher in der Breite. Dies zeigt ein in Summe breiteres Interesse und eine klare Vorreiterrolle”, sagt Felix Jonathan Jakobsen, Director of Mobility Services bei unu.

Weltweit 34 Scooter-Hersteller

(c) unu

Weltweit gibt es zurzeit 34 Hersteller, die den Sharing-Markt mit Scootern versorgen – acht mehr als noch im Vorjahr. Von den zur Verfügung gestellten Modellen sind 70 Prozent elektrisch, in Europa sogar 99 Prozent. Im Jahr 2019 waren Govecs (Sharing Anbieter wie z.B. emmy), Gogoro (Sharing Anbieter: Coup), Askoll und Niu die wichtigsten Hersteller im Sharing-Business, heißt es im Report von unu.

Durchschnittlich lassen sich pro Roller 8 bis 10 Mieten pro Tag feststellen, die jeweilige Mietdauer liegt bei ungefähr 15 bis 20 Minuten. „Während die Fahrzeuge an Wochentagen vor allem zu den Haupt- und Pendel-Uhrzeiten verwendet werden, erfolgt die Nutzung am Wochenende ganztägig“, sagt Howe. Für 2020 erwarten die Studienautoren ein weiterhin starkes Wachstum.

Der deutsche Hersteller unu strebt nicht an, selber zum Sharing-Anbieter zu werden, bietet mit seinen eigenen Rollern den Sharing-Anbietern aber entsprechende Fahrzeuge an. „Scooter Sharing mit Rollern ist eine zu wenig betrachtete Variante der Shared Mobility. Dabei wird weniger Platz als bei PKWs benötigt, was die Tür-zu-Tür- Mobilität ohne Parkplatzsuche ermöglicht und das ohne lokal Emissionen auszustoßen“, sagt Howe: „Zudem sehen wir weniger Vandalismus als bei Kickscootern oder Fahrrädern, die häufig für kürzere Strecken genutzt werden.“

Redaktionstipps

die Redaktion

Online-Roundtable am 27.5.: Hat die Krise die Sicht auf Verpackungen verändert?

Hat die Krise die Sicht auf Verpackungen verändert? Gibt es eine ‚Plastik-Renaissance‘? Über diese Fragen diskutieren am 27.5. um 18:30 diverse Expertinnen und Experten.
/online-roundtable-am-27-5-hat-die-krise-die-sicht-auf-verpackungen-verandert/
(c) beigestellt / der brutkasten
sponsored

Kunststoffe haben schon vor der Coronakrise polarisiert. Auf der einen Seite ist die Gefahr für die Umwelt, die vom Littering und nicht ordnungsgemäß entsorgten Verpackungen ausgeht, ein massives Problem. Auf der anderen Seite hat Kunststoff besonders in den Bereichen der Hygiene, des Transportschutzes und der Haltbarkeit von Lebensmittel wichtige Eigenschaften.

+++Zum Video-Portal des brutkasten+++

Nach Jahren von Diskussionen über die Abkehr von Plastik könnte der Wertstoff nun eine neue Akzeptanz erleben. Die Gesellschaft schätzt den Kunststoff als Verpackung wieder – vor allem bei Lebensmitteln und pharmazeutischen wie auch medizinischen Produkten.

Dies wirft aber unvermeidlich einige Fragen auf: Entsteht aus der Krise ein verstärkter Einsatz von Kunststoff als Verpackung, was letztlich zu Lasten der Umwelt Auswirkungen haben könnte? Verändern die Menschen aus der neuen Wertschätzung der Kunststoffverpackung ihre Einstellung oder sind den Konsumenten Themen wie Nachhaltigkeit nach der Krise genauso viel wert wie zuvor? Ist nicht gerade jetzt ein guter Zeitpunkt, um das Thema Kreislaufwirtschaft und die Rückführung von Verpackungen als Ressource stärker zu thematisieren? Und was kann die Kreislaufwirtschaft überhaupt für Leistungen im Sinne von Nachhaltigkeit und Umweltschutz erbringen?

Online-Roundtable der Plattform „Verpackung mit Zukunft“

Die Plattform „Verpackung mit Zukunft“ organisiert daher gemeinsam mit dem brutkasten einen Online-Roundtable, an dem namhafte Expertinnen und Experten unter der Tagline „Hat die Krise die Sicht auf Verpackungen verändert? Gibt es eine ‚Plastik-Renaissance‘?“ über genau diese Fragen diskutieren.

Auch diesmal ist es wieder möglich, im Vorfeld und während der Diskussion Fragen via Slido zu stellen. Der Code lautet brutkasten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Panels

Unter der Leitung von Dejan Jovicevic diskutieren am Podium:

  • Christian Abl (Geschäftsführer der Reclay Austria GmbH, Mitglied der Plattform Verpackung mit Zukunft)
  • Philipp Bodzenta (Director of Public Affairs & Communications für Central Europe (Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Slowenien) bei The Coca-Cola Company)
  • Roswitha Hasslinger (Markt- und Meinungsforscherin)
  • Christoph Hoffmann (Director Corporate Strategy, Sustainability and Circular Economy bei ALPLA, Mitglied der Plattform Verpackung mit Zukunft)
  • Martina Hörmer (Markenbotschafterin von Ja! Natürlich)
  • Manfred Tacker (Fachbereichsleiter Verpackungs- und Ressourcenmanagement und Studiengangsleiter Nachhaltiges Ressourcenmanagement an der FH Campus Wien)

Die Kanäle des brutkasten

Die digitale Podiumsdiskussion wird über die Social Media Kanäle des brutkasten am 27. Mai ab 18.30 Uhr ausgestrahlt:

Redaktionstipps
Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.
Möchtest du in Zukunft mehr von diesen Artikeln lesen?

Dann melde dich für unseren Newsletter an!

Leselisten zum Schmökern

Neueste Nachrichten

Summary Modus

Markt für Scooter-Sharing: Plus 24 Prozent in Österreich, plus 164 Prozent weltweit

Im Jahr 2019 ist die weltweite Anzahl der Sharing-Scooter um 164 Prozent von 25.000 im Vorjahr auf derzeit 66.000 gestiegen, die Nutzerzahl von 1,8 Millionen auf fast 5 Millionen.
In Österreich stieg die Zahl der verfügbaren Scooter um 24 Prozent auf 562 Fahrzeuge.
82 Prozent der Scooter-Sharing-Städte befinden sich in Europa.
Weltweit gibt es zurzeit 34 Hersteller, die den Sharing-Markt mit Scootern versorgen – acht mehr als noch im Vorjahr.
Von den zur Verfügung gestellten Modellen sind 70 Prozent elektrisch, in Europa sogar 99 Prozent.

Es gibt neue Nachrichten

Auch interessant