Markt für Online-Kunst boomt: 5 Millionen für Startup Junique

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© Junique: Marc Pohl, Lea Lange und Sebastian Hasebrink
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Junique ist ein Online-Shop für Kunst. Ziel des jungen Startups mit Sitz in Berlin ist es, visuell anziehende, aber gleichzeitig leistbare Kunst zu bieten. Dabei möchte man keinen „Einheitsbrei“ bieten, sondern es wird auf junge Künstler gesetzt, von denen ausgewählte Werke verkauft werden.  Die Motive werden im Online-Shop nicht nur als Posterdruck oder auf Leinwand verkauft, sondern auch auf Shirts, Wohnaccessoires oder iPhone-Cases.

Dass der Markt für Online-Kunst boomt, ist kein Geheimnis. Davon profitiert auch der Designshop, der eigenen Angaben nach um bis zu 60 Prozent wächst – eine Entwicklung, von der viele andere Anbieter nur träumen können. 5 Millionen Euro hat es nun von seinen Investoren für das weitere Wachstum bekommen. Mit von der Partie ist der Hightech Gründerfonds, Vorwerk Ventures, Redalpine und CEWE.

Junique versendet seine Waren bereits in 14 europäische Länder, mit dem Geld soll nun die Spracheinstellungen neben Deutsch und Englisch auf Französisch erweitert werden. 40 Prozent des Umsatzes kommen längst nicht mehr aus Deutschland.

„So positionieren wir uns für Kunden aus Frankreich, Belgien und Teilen der Schweiz als Destination für bezahlbare Kunst“, so Geschäftsführerin und Mitgründerin Lea Lange. „Wir sind überzeugt, dass unser Geschäftsmodell europaweit funktioniert.“ Dafür wurden auch mehr Mitarbeiter eingestellt: Das gesamte Team soll 2015 auf mindestens 55 Mitarbeiter wachsen.

Junique hat – um die Marke aufzubauen – vor allem auf Social Media gesetzt. Die vielen Likes und Followers auf Facebook bzw. Instagram bestätigen den Erfolg. Über 155.000 haben alleine auf Facebook ein Like gesetzt.

(junique)

© Bilder: JuniqueQuelle

 

 

die Redaktion

Knetbeton: Startup mit Knetmasse für Profis

Das deutsche Startup Knetbeton will mit seinem selbst härtenden Material das Thema Knetmasse für Bastler auf ein neues Level bringen.
/knetbeton/
Knetbeton: Gründer Miled Ben Dhiaf mit einer Skulptur aus seiner Knetmasse für Profis
(c) Knetbeton: Gründer Miled Ben Dhiaf mit einer Skulptur aus seiner Knetmasse für Profis

Ton muss bei sehr hohen Temperaturen im speziellen Ofen gebrannt werden, klassische Knetmasse wie Play-Doh lässt sich gar nicht härten und Fimo ist zu Beginn sehr hart und nachher stinkt der Backofen einige Tage lang. Das perfekte Knetmasse-Produkt für Bastler gibt es also nicht, oder? Der Deutsche Gründer Miled Ben Dhiaf will es mit Knetbeton entwickelt haben.

Die Modelliermasse sehe zwar wie Beton aus, lasse sich aber wie Knete ein- und ausrollen, schmiere kaum, bekomme keine Risse bei der Bearbeitung und Biegung und härte von selbst aus, sagt Dhiaf. Die entstandenen Skulpturen und Kunstwerke seien witterungsfest und können im Garten aufgestellt werden. „Man kann kneten, modellieren, schnitzen. Von kleinen filigranen Rosen bis hin zu großen Gartenskulpturen kann man alles gestalten“, so der Gründer.

Knetbeton: Nur vier Inhaltsstoffe – geeignet für Aquarium und Terrarium

2012 brachte er die erste Version seiner Modelliermasse zum selber Anmischen auf den Markt. Seitdem entwickelte er diese weiter, um das Material in der Handhabung noch angenehmer zu machen. Großen Wert lege er auch auf die Verträglichkeit seiner Produkte, meint Dhiaf. „Man darf nicht vergessen, dass Menschen hier kreativ gestalten und in Deutschland bis zu 200 Chemikalien in Beton und Mörtel der Baubranche erlaubt sind. Diese haben unserer Meinung nach nichts im kreativen Bereich zu suchen“.

Deshalb enthalte der Knetbeton nur vier Inhaltsstoffe: Sand, hochreinen Zement, wie er auch für Trinkwasseranlagen verwendet werde, alkaliresistente Glasfaser und Wasser. So könne das Material etwa auch in der Aquaristik und Terraristik unbedenklich zum Einsatz kommen. Es gebe zwar inzwischen einige Konkurrenzprodukte mit ähnlichen Versprechungen, diese kämen aber nicht an Knetbeton heran, meint man beim Startup.

Dhiaf tritt mit Knetbeton kommende Woche in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ auf. Außerdem in der Folge zu sehen: MOVE IT MAMA, VYTAL, Yammbits und Solmove.

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