A1 Innovations-Chef Mario Mayerthaler wird CEO bei Invenium

Mario Mayerthaler ist seit November 2020 CEO des steirischen Startups Invenium und wird diese Funktion parallel zu seiner Tätigkeit als A1 Innovations-Chef ausüben.
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Der promovierte Jurist hat in Graz studiert und lebt jetzt mit seiner Familie in Wien | (c) Markus Jöbstel
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Vor rund zwei Wochen sorgte das TU Graz-Spinoff Invenium, das sich auf die Analyse von Bewegungsströmen mit Hilfe von anonymisierten Mobilfunkdaten spezialisiert hat, mit einem Teilexit für mediales Aufsehen. Der Mobilfunkanbieter A1, der bereits seit 2017 investiert war, stockte seine Anteile auf 51 Prozent auf – der brutkasten berichtete.

Mayerthaler neuer CEO bei Invenium

Wie der Mobilfunkanbieter heute, Dienstag, in einer Aussendung bekannt gab, stellte sich das Management-Team von Invenium bereits vor der Bekanntgabe des Teilexits neu auf. Demnach übernahm A1 Innovations-Chef Mario Mayerthaler seit November 2020 die CEO-Funktion.

Die neue CEO-Rolle wird er parallel zu seiner Funktion als Head of Innovation der A1 Telekom Austria Group ausführen. Als solcher verantwortet er u.a. den A1 Startup Campus sowie das Intrapreneurship-Programm des Konzerns.

Erstes Statements zur neuen Funktion

Ein einem ersten Statement äußert sich Mayerthaler zu seiner neuen CEO-Funktion bei Invenium wie folgt: „Ich kenne das Invenium-Team schon sehr lange. Direkt nach der Unternehmensgründung 2017 haben wir sie auf unseren A1 Start Up Campus geholt. Unsere Kooperation ist ein gutes Beispiel für den erfolgreichen Ausbau eines umfangreichen digitalen Ökosystems gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft“.

Dem fügt A1 Telekom Austria Group COO Alejandro Plater hinzu: „Mit seiner jahrelangen Expertise im Bereich Innovation wird der neue Invenium CEO Mario Mayerthaler mit seinem Team das Unternehmen bestmöglich in die Zukunft führen und den Wachstumskurs auch international beschleunigen. Das schon bestehende Produkt ‚A1 Mobility Insights‘ hat sich bereits bei der Corona-Krisenbewältigung als hilfreich erwiesen und bietet für viele Branchen wertvolle datenschutzkonforme Einblicke in das Verhalten ihrer Zielgruppen.“

Invenium bietet Analysen von Bewegungsströmen für Verkehr, Smart City, Tourismus, Retail und weitere Bereiche an, wobei die Besonderheit die 100 Prozent digitale Analyse ist.


Editor’s Choice – die aktuelle Folge des brutkasten-Podcasts


die Redaktion

Fight the Fake: Food-Startup the nu company startet Kampagne gegen Instagram-Körperwahn

Das Leipziger Riegel-Startup the nu company macht nach der Kritik an Großkonzernen und an der deutschen Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Vorjahr nun wieder mit einer Kampagne von sich reden. Und hat dabei den falschen Körperkult sozialer Medien im Visier.
/the-nu-company-startet-kampagne-gegen-falschen-instagram-korperwahn/
the nu company
(c) the nu company - (vlnr) Die drei the nu company-Gründer: Mathias Tholey, Christian Fenner und Thomas Stoffels.

Die Nu-Company aus Leipzig sorgte bereits im letzten November für eine brutkasten-Schlagzeile, als der Linzer VC Square One Foods gemeinsam mit anderen, darunter Ex-Formel 1-Rennfahrer Nico Rosberg, in das „klimapositive“ Leipziger Schokolade-Startup the nu company investierte. In Sinne ihrer „purpose driven“-Herangehensweise startete das Startup nun die „fight the fake“-Kampagne, um gegen den künstlichen Optimierungswahn der Social Media-Feeds anzugehen.

Nach 30 Minuten negative Körperwahrnehmung

Bei einem Blick in den sozialen Netzwerken werde laut the nu company deutlich, dass Fitness-Posts auf Instagram prekäre Auswirkungen auf die menschliche Psyche hätten. Dies beweise eine Studie der Macquarie University & University of New South Wales: Bei 49 Millionen sogenannten „Fitspiration“-Bildern auf Instagram, reichten nur 30 Minuten scrollen aus, um bei Nutzern zwischen 18 und 25 Jahren eine negative Körperwahrnehmung auszulösen, so die Erkenntnis.

the nu company-Gründer: „Verlieren Bezug zu unseren Körpern“

„Uns stört das Suggerieren und Inszenieren eines perfekten Körperkults. Unsere Instagram-Feeds bestehen aus optimierten Körpern in einer perfekten Welt und lassen uns den gesunden Bezug zu unseren Körpern verlieren. Befeuert durch eine Scheinwelt, dem Optimierungswahn und Produkten, die unserem Körper alles andere als gut tun“, so Christian Fenner, Co-Founder von the nu company

Umsatz von 7,1 Millionen Euro

Beworben wird mit dieser Kampagne für „Body-Positivism“ und dem Hashtag #fightthefake auch zeitgleich ein neues Produkt. Der numove gilt laut dem Unternehmen – das 2020 einen Umsatz von 7,1 Millionen Euro erwirtschaften konnte – als erster 100-prozentiger natürlicher Proteinriegel, der auch seit dem 23. Februar im Onlineshop erhältlich ist. Und, wenn man möchte, als „Schoko-Testimonial“ dient. Mit dem Motto: „So natürlich der Riegel ist, so natürlich sollte auch unser Körpergefühl sein.“

Missstände in Großkonzernen aufzeigen

Noch vor dieser Produktpräsentation und der Kampagne für ein positives Körpergefühl ist the nu company, die sich selbst als „purpose driven“ bezeichnet, bereits im Vorjahr durch eine provokante Aktion aufgefallen, die einen guten Einblick in die Firmenphilosophie des deutschen Startups zulässt.

Im Oktober 2020 setzte sich das Unternehmen für ein positiveres Konsumverhalten ein und meldete sich mit einem offenen Brief im Spiegel Magazin und auf weiteren Kanälen zu Wort. Darin machte das Startup auf die Missstände in den Großkonzernen aufmerksam – und prangerte öffentlich die Politik von Julia Klöckner, deutsche Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, an. Dabei wurde der Umgang mit Einweg-Plastik, der hohe Zuckergehalt von Massenprodukten, sowie die CO2-Bilanz der Lebensmittelkonzerne kritisiert.

Offener „Brief“ von the nu company

Zur Info: Die eigenen Produkte des Leipziger Food-Unternehmens sind in plastikfreier, heimkompostierbarer Verpackung gepackt. Zudem unterstützt the nu company Aufforstungsprojekte in Zusammenarbeit mit der Organisation Eden Projects, indem es für jedes verkaufte Produkt einen Baum pflanzt.

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