m-Government-Ausbau: Eine Mio. Österreicher nutzen Handy-Signatur

Ministerin Margarete Schramböck will vom "E-Government zum m-Government". Die millionste Anmeldung für die Handysignatur sieht sie als "Schallmauer".
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Böse Zungen könnten behaupten, Österreich sei auch beim E-Government noch nicht dort, wo es sein sollte. Der Vergleich mit Ländern wie Estland zeigt schließlich einen klaren Aufholbedarf auf. Dennoch will Digitalisierungsministerin Margarte Schramböck bereits jetzt einen Schritt weiter: „Die technologischen Möglichkeiten verlangen auch von der Verwaltung permanente Weiterentwicklung. Der große Zuspruch bei der Handysignatur bestärkt uns bei unserem Weg vom E-Government zum mobile Government“, sagt die Ministerin anlässlich der millionsten Registrierung für die Handy-Signatur, die gestern erfolgte. Und das E-Government gleich direkt als m-Government auszubauen dürfte wohl auch sinnvoll sein.

+++ Startup-Frühstück: Schramböck fragte Gründer nach Painpoints +++

Das Amt der Zukunft ist, wo die Bürger sind“

Schließlich gehen unterschiedliche statistische Erhebungen von einem Anteil zwischen rund 70 Prozent und etwa 95 Prozent von Smartphone-Nutzern in der österreichischen Bevölkerung aus. Die Nachfrage, auch Behördenwege damit erledigen zu können, ist entsprechend groß. Schramböck drückt es im Marketing-Sprech aus: „Das Amt der Zukunft ist, wo die Bürger sind“. Mit der 1 Million-User-Marke bei der Handy-Signatur sei eine Schallmauer durchbrochen worden. Möglich ist die Unterschrift per Handy bereits seit 2010. Beim Service-Provider A-Trust verzeichnet man seitdem einen kontinuierlichen Anstieg. Herausragende Peaks gebe es etwa rund um Volksbegehren, bei denen User via Handy-Signatur abstimmen können, heißt es vom Anbieter.

Unternehmen nutzen Handy-Signatur

Rund 200 Anwendungen im behördlichen und privatwirtschaftlichen Bereich können mittlerweile mit der Handy-Signatur erledigt werden. Sie ist damit schon lange nicht mehr auf die Erledigung von Behördenwegen beschränkt. Auch Unternehmen nutzen sie, beispielsweise für den gesicherten Einstieg ihrer Mitarbeiter bzw. Kunden in Firmenportale oder für die Einholung von Unterschriften auf Verträgen und anderen Dokumenten. Der Millionste Nutzer bekommt von A-Trust übrigens einen 2000 Euro-Reisegutschein, den Schramböck persönlich überreichen wird.

Ausbau auch abseits von m-Government

Das Ministerium verspricht indessen den weiteren Ausbau – nicht nur der Handy-Signatur. An der neuen Online-Plattform oesterreich.gv.at werde– unter Einbindung von Nutzerinnen und Nutzern – zurzeit mit Hochdruck gearbeitet. Mit der geplanten Einführung des E-ID – des elektronischen Identitätsnachweises – könne künftig eine ganze Reihe von zusätzlichen Daten und Merkmalen gesichert nachgewiesen werden. Dabei ginge es etwa um Führerschein- oder Zulassungsdaten oder den Altersnachweis. Die Entscheidung darüber, welche Daten wem und zu welchem Zeitpunkt freigegeben werden, obliege in jedem Fall den Bürgerinnen und Bürgern, heißt es dazu in einer Aussendung.

⇒ Zur Page von A-Trust

die Redaktion

Business Gladiators Unplugged: Philipp Maderthaner gibt Tipps per Podcast

Mit "Business Gladiators Unplugged" hat Philipp Maderthaner einen Podcast gestartet, in dem es unter anderem um Tipps für die Coronakrise geht.
/business-gladiators-unplugged-philipp-maderthaner-gibt-tipps-per-podcast/
Philipp Maderthaner im Interview
(c) der brutkasten

Philipp Maderthaner ist für die Community des brutkasten bereits seit längerer Zeit ein Fixpunkt. So begeisterte er unter anderem bei der vom brutkasten organisierten Online-Konferenz #zusammenstärker, gab gleich zu Beginn des Corona-Lockdown wertvolle Tipps zu Stressbewältigung in der Coronakrise und teilte sein Wissen in der brutkasten-Videoserie „Unternehmertum Unplugged“ (erste Folge unter diesem Link). Vor einigen Wochen hat Maderthaner zudem einen eigenen Podcast namens „Business Gladiators Unplugged“ gestartet.

+++Zu der Business-Podcast-Sammlung des brutkasten+++

Insgesamt sind inzwischen 14 Folgen von Maderthaners Podcast online, deren Themen von „Wie spiele ich mich frei?“ (erste Folge) zu „Wie kommuniziere ich Veränderung?“ (14. Folge) reichen. Die Podcast-Folgen dauern jeweils unter zehn Minuten und sind dementsprechend kurzweilig. Die Folgen erscheinen wöchentlich.

Der Inhalt von Philipp Maderthaners Podcast

Generell beantwortet Maderthaner in seinem Podcast laut Eigenangabe „Fragen die Unternehmer bewegen“. Aktuell liegt aus aktuellem Anlass – also: Corona – der Fokus auf dem Umgang mit und dem Management von Krisen. Dabei hat er die folgenden Themenbereiche definiert:

  • Strategie & Positionierung
  • Führung & Kultur
  • Kommunikation & Mobilisierung

„Echte Unternehmerpersönlichkeiten mit ihren Fragen stehen im Zentrum, nicht nur anonyme Unternehmen“, heißt es weiter über den Podcast: „Es werden tatsächlich Fragen aus der Community beantwortet.“ Zudem gibt es „Specials“, also Gespräche mit Gästen wie Manfred Winterheller (Speaker) und Peter Bossek (Vorstand Erste Bank).

==> Hier geht es zum Podcast

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