Ludwig: „Für Startups müssen wir europäische Städtenetzwerke schaffen“

Von Montag bis Dienstag finden am Erste Bank Campus in Wien die Digital Days 2019 statt, die von Urban Innovation Vienna und DigitalCity.Wien veranstaltet werden. Im Rahmen der Veranstaltung wird der Frage nachgegangen, wie Wien zur Digitalisierungshauptstadt Europas aufsteigen kann.

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Digital Days
Der Wiener Bürgermeister im Brutkasten-Talk
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zusammengefasst mit der Unterstützung
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Wie kann Wien zur Digitalisuerungshauptstadt Europas werden?
Diese Frage wird derzeit bei den Digital Days 2019 in Wien behandelt, die am Montag und Dienstag am Erste Bank Campus in Wien stattfinden.
Zahlreiche Experten aus dem In- und Ausland behandeln zwei Tage lang aktuelle gesellschafts- und wirtschaftspolitische Fragestellungen rund um das Thema Digitalisierung und Smart City.
Am Montagvormittag fand die feierliche Eröffnung der Digital Days 2919 durch den Wiener Bürgermeister Michael Ludwig und den deutschen Philosophen Richard David Precht statt.

Wie kann Wien zur Digitalisierungshauptstadt Europas werden? Diese Frage wird derzeit bei den Digital Days 2019 in Wien behandelt, die am Montag und Dienstag am Erste Bank Campus in Wien stattfinden. Zahlreiche Experten aus dem In- und Ausland behandeln zwei Tage lang aktuelle gesellschafts- und wirtschaftspolitische Fragestellungen rund um das Thema Digitalisierung und Smart City.

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Eröffnung durch Ludwig und Precht

Am Montagvormittag fand die feierliche Eröffnung der Digital Days 2019 durch den Wiener Bürgermeister Michael Ludwig und den deutschen Philosophen Richard David Precht statt.

In seiner Eröffnungsrede verwies Ludwig auf die Digitale Agenda 2025, die Ende September 2019 im Wiener Gemeinderat beschlossen wurde. Sie koordiniert die zahlreichen Digitalisierungsprojekte der Stadt Wien und soll die Grundlage dafür bilden, dass sich Wien in den nächsten Jahren zur Digitalisierungshauptstadt entwickelt.

Ludwig im brutkasten-Talk

Im Brutkasten-Talk erläutert Ludwig, dass die passenden Rahmenbedingungen für die Digitalisierungshauptstadt bereits gesetzt sind. In diesem Zusammenhang verwies er auf rund 5700 in Wien ansässige Unternehmen, die sich intensiv mit der Digitalisierung beschäftigen. Weiters führte er an, dass Wien nicht nur die Stadt mit der höhsten Lebensqualität sei, sondern auch den weltweiten „Smart City Strategy Index“ der global agierenden Unternehmensberatung Roland Berger anführt. Wien wurde im Frühling diesen Jahres mit seiner Smart-City-Strategie auf Platz eins gewählt– der brutkasten berichtete.

Digitale Inklusion & Startups

Damit Digitalisierung gelingt, müssten im Rahmen der Digitalen Agenda 2025 alle Generationen und Bevölkerungsschichten mitgedacht werden, so Ludwig. Dazu zählt neben der Installation von WLAN in Schulen für den digitalen Unterricht, auch die Einbindung der älteren Generation. Hierfür wurde das Forschungsprojekt WAALTER ins Leben gerufen, das Wiener Senioren mit Laptops ausstattet und untersucht, inwiefern Technologie ältere Menschen im Alltag unterstützen kann.

In Bezug auf den Startup-Standort Wien sieht Ludwig im internationalen Vergleich noch „Luft nach oben“. Prinzipiell stehe er im engen Kontakt mit anderen europäischen Städten, um Synergien zu schaffen. „Wir müssen als europäische Städte gemeinsam antreten, um mit der Konkurrenz in den USA und Asien Schritt halten zu können. Hierfür müssen wir in Europa ein starkes Städtenetzwerke schaffen“, so Ludwig.

Precht: Das Handwerk ist der Gewinner der Digitalisierung

Im Rahmen der Digital Days hielt der deutsche Philosoph Richard David Precht eine Keynote zum Thema „Zukunft der Arbeit“. In seiner Rede betonte er, dass wir uns bis dato nur unzureichend auf die gesellschaftlichen Umwälzungen vorbereitet haben, die mit der stetig fortschreitenden Digitalisierung einhergehen. Demnach werden viele Berufe in den nächsten Jahren wegfallen, insbesondere jene für die keine besonderen Qualifikationen notwendig seien.

Als Gewinner werden hingegen das Handwerk und Empathieberufe hervorgehen. Zudem befinden wir uns derzeit im Übergang von einer Leistungs- und Lohngesellschaft  hin zu einer Tätigkeitsgesellschaft. Dies bedeutet, dass der Leistungsgedanke nicht mehr zwangsläufig mit dem Lohngedanken korrelieren wird. Demnach bedarf es künftig einer intensiven Debatte hinsichtlich der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.


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