Vor eineinhalb Jahren stellte der Salzburger Werbeagentur-Besitzer Christoph Humer fest, dass es kaum Fruchtsäfte mit wenig Zucker und dafür leicht bitterer Note am Markt gibt. Weil er genau so etwas aber haben wollte, entschied er sich kurzerhand dafür, sie selbst zu produzieren. Lobsters sollte die neue Marke heißen, abgeleitet von seinem auf englisch übersetzten Nachnamen. Heute bieten bereits über 160 Gastronomiebetriebe die Getränke an, hinzu kommen Supermarkt-Ketten wie Interspar und Maximarkt – ein überraschend schneller Erfolg am österreichischen Getränkemarkt.

Der Kontakt zum Kunden

Wie aber stellt man es an, sich so rasch einen so großen Kundenkreis aufzubauen? Zunächst nutze Humer seine schon zuvor bestehenden Kontakte in der Gastronomie-Branche. „Es ist aber vor allem im B2B-Berreich sehr wichtig, viel PR zu betreiben und in Fachmedien präsent zu sein“, sagt der Gründer. Derzeit erhalte er über die Website zwei bis drei Kooperationsanfragen pro Woche.

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Produziert und abgefüllt werden die Getränke in Österreich, denn Lokalität ist Humer sehr wichtig. Er wolle am Wirtschaftsstandort Österreich etwas aufbauen, sagt er. Das habe natürlich auch mit Pioniergeist zu tun. Außerdem müsse man den Mut haben, sich selbst neu zu erfinden und über scheinbar unüberwindbare Hürden zu springen.

Wooow-Faktor

Derzeit gibt es die Lobsters Drinks in vier Geschmacksrichtungen, die bekannte Klassiker aus der Getränke-Industrie neu interpretieren: Tonic Water, Bitter Lemon, Ginger Ale und Lemon Mint. Als Süßungsmittel wird statt Zucker aber Stevia verwendet, auf künstliche Zusatzstoffe will man bei Lobsters ganz verzichten. Das Ziel: „Ein flüssiges Wooow erzeugen“.