Lange Nacht der Forschung findet heuer digital statt

Heuer wird unter dem Motto "Digital Transformation" die Lange Nacht der Forschung digital über die Bühne gehen. Aus allen neun Bundesländern werden am 9. Oktober über 600 Beiträge online zu sehen sein.
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Lange Nacht der Forschung, digital transformation, digital, Forschung, FH St. Pölten
(c) FH St. Pölten - Die Lange Nacht der Forschung wartet heuer mit einem großen Online-Angebot auf.
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Artikel an. Der Artikeltext wird AI-basiert
zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

  • Aufgrund der Pandemie kann die Lange Nacht der Forschung heuer nicht wie gewohnt stattfinden.
  • Aus diesem Grund wird heuer entsprechend dem Motto „Digital Transformation“ ein Ausschnitt des Programms ausschließlich virtuell angeboten.
  • Neben den Live-Streams gibt es noch Online-Präsentationen, wie jenen der FH St. Pölten, die Einblicke unter anderem ins Virtual-Reality-Training für das Rote Kreuz, Blockchain-Technologie und die digitalen Betreuung von Senioren bieten.
  • Die lange Nacht der Forschung wird zudem mit zahlreichen Videos über aktuelle Forschungsprojekte, sowie mit Interviews mit heimischen Forscherinnen und Forschern aufwarten.
  • Virtuelle Führungen durch Labore und Forschungseinrichtungen werden einen Blick hinter die Kulissen der Forschung ermöglichen.

Aufgrund der Corona-Pandemie kann die Lange Nacht der Forschung dieses Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Aus diesem Grund wird heuer entsprechend dem Motto „Digital Transformation“ ein Ausschnitt des Programms ausschließlich virtuell angeboten. Aus allen neun Bundesländern werden über 600 Beiträge online zu sehen sein. Am 9. Oktober 2020 gibt es ab 14 Uhr rund 50 Live-Streams, die dem interaktiven Charakter der LNF entsprechen. Das gesamte Online-Programm steht dann bis zum 30. Dezember zur Verfügung.

Lange Nacht der Forschung mit VR-Training des Roten Kreuz

Neben den Live-Streams gibt es noch Online-Präsentationen, wie jenen der FH St. Pölten, die Einblicke unter anderem ins Virtual-Reality-Training für das Rote Kreuz, Blockchain-Technologie und die digitalen Betreuung von Senioren bieten.

„Die Bedeutung von Wissenstransfer und Wissenschaftsvermittlung in einem möglichst engen Austausch mit unserer Gesellschaft und der Wirtschaft zeigt sich in der aktuellen Zeit besonders deutlich. Gerade jetzt ist es uns auch bei Transferformaten wichtig, dass sie nicht abgesagt, sondern in abgewandelter Form abgehalten werden. Im Zuge der Langen Nacht der Forschung setzen wir diesbezüglich einen wichtigen Akzent, der spannende neue Wege aufzeigt“, sagt Hannes Raffaseder, Chief Research and Innovation Officer der FH St. Pölten.

Wie im 3D-Computerspiel

Ein besonderer Programmpunkt dabei ist eine virtuelle Simulation. Weil das FH-Gebäude während des Lockdowns im Frühjahr nicht zugänglich war, haben es Gaststudierende virtuell nachgebaut. Besucher können daher wie in einem 3D-Computerspiel online das Gebäude erkunden, Stationen der Forscherinnen besuchen und auch andere Gäste treffen. Virtuell nachgebaut wurde die Fachhochschule auf der Plattform Mozilla Hubs.

Die lange Nacht der Forschung wird zudem mit zahlreichen Videos über aktuelle Forschungsprojekte, sowie mit Interviews mit heimischen Forscherinnen und Forschern aufwarten. Virtuelle Führungen durch Labore und Forschungseinrichtungen sind da ebenso inkludiert, die einen Blick hinter die Kulissen der Forschung ermöglichen. Erklär-, Lehrvideos und Live-Demonstrationen werden zudem auf verständliche Art und Weise darstellen, wie Forschung funktioniert. Daneben wird es auch einige interaktive Formen wie Online-Quizze, Spiele oder Apps geben. Das Streaming-Programm findet man hier.

die Redaktion

Austria Limited: Versprechen mit vielen Fragezeichen

Die angekündigte neue Gesellschaftsform Austria Limited hat nicht nur Anhänger. Die Argumente in der Diskussion sind sehr unterschiedlich gelagert.
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Austria Limited - brutkasten Roundtable
(c) Adobe Stock / somartin / Stanislau

Viele Jahre lang gab es von mehreren Playern der Startup-Szene, darunter etwa den großen Organisationen AustrianStartups, aaia und AVCO, die Forderung, eine besonders für Startups geeignete neue Gesellschaftsform zu schaffen. Diese oft als „AG Light“ bezeichnete Rechtsform sollte unter anderem deutlich weniger bürokratisch in der Handhabung sein und Anteilsübertragung und Mitarbeiterbeteiligung erheblich vereinfachen. Diesen Sommer war es soweit: Der Bundeskanzler persönlich kündigte die Schaffung der „Austria Limited“ an.

Austria Limited, oder doch GmbH-Reform? Und was dann?

Doch damit ist die Diskussion nicht beendet – im Gegenteil. Denn noch ist es ein Versprechen mit vielen Fragezeichen. Dass in Wirklichkeit noch überhaupt nichts beschlossene Sache ist, wurde spätestens klar, als Justizministerin Alma Zadić kürzlich Vertreter der Startup-Szene zu einem informellen Austausch zum Thema einlud. Dort ging es nicht nur um die unterschiedlich ausgeprägten Wünsche an die Austria Limited, sondern generell um den anstehenden Reformbedarf im Gesellschaftsrecht. Im Anschluss stellte sie Ministerin auch im brutkasten-Gespräch klar, das noch nichts fix ist und nun Experten – „mit Hochdruck“ – am Zug sind. Tatsächlich steht noch eine weitere Option im Raum: Die Adaptierung der bestehenden Kapitalgesellschaftsformen GmbH und AG.

Diese Variante wird von verschiedenen Playern aus sehr unterschiedlichen Gründen favorisiert. Ins Treffen geführt wird etwa, dass eine neue Gesellschaftsform nicht ausreichend Rechtssicherheit bieten würde, weil viele Fragen zunächst noch nicht ausjudiziert wären. Andere Reform-Befürworter glauben schlicht nicht daran, dass die Schaffung einer Austria Limited in absehbarer Zeit tatsächlich realistisch wäre. Während die einen gerne gar keine allzu großen Änderungen sehen würden, hätten die anderen gerne eine grundlegend neue Struktur, die eben auch die bestehenden Kapitalgesellschaftsformen betrifft. Andernfalls „drohe“ die Austria Limited nicht halten zu können, was sie verspricht. Sprich: Es gibt auch große Differenzen bei den inhaltlichen Wünschen zu einer möglichen Reform.

Breites Spektrum der Dikussion beim brutkasten Roundtable

Dieses sehr diverse Spektrum der Diskussion zwischen (Langzeit-)Befürwortern mit unterschiedlichen Vorstellungen sowie konservativen und progressiven Kritikern will der brutkasten in einem Roundtable zur Austria Limited am 28. Oktober um 18:30 abbilden. Dabei sollen mögliche Lösungswege und Kompromisse für die Startup-Szene herausgearbeitet werden.

Es diskutieren Michael Umfahrer, Präsident der Österreichischen Notariatskammer, Keyvan Rastegar, Gründer der Wiener Wirtschaftskanzlei RPCK Rastegar Panchal, Sonja Bydlinski, Leiterin der Abteilung für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht im Justizministerium, Philip Vondrak, Co-Founder und Partner bei Grama Schwaighofer Vondrak Rechtsanwälte und Laura Egg, Geschäftsführerin der aaia.

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