Krypto: Kapitalzuflüsse auf dem niedrigsten Stand seit einem halben Jahr

Institutionelle Investoren steckten in der Vorwoche zwar mehr Geld in Krypto-Produkte als sie aus diesen abzogen - aber die Kapitalzuflüsse sind auf den niedrigsten Stand seit Oktober gesunken.
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Weiterhin fließt mehr Geld in Krypto-Investmentprodukte als aus diesen abgezogen wird.
Weiterhin fließt mehr Geld in Krypto-Investmentprodukte als aus diesen abgezogen wird. | Foto: Adobe Stock
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Institutionelle Investoren haben in der vergangenen Woche wieder deutlich mehr Kapital in Krypto-Investmentprodukte gesteckt als sie daraus abgezogen haben – allerdings hat sich das Wachstum verlangsamt und den niedrigsten Stand seit Oktober 2020 erreicht. Dies zeigen die wöchentlichen Zahlen des Vermögensverwalters CoinShares.

Finanzprodukte, die auf Krypto-Assets basieren, sind hauptsächlich für institutionelle Investoren wie Vermögensverwalter oder Pensionsfonds interessant – da diese häufig aufgrund von Vorschriften nicht direkt in Coins investieren können. Das zunehmende Interesse von institutionellen Investoren gilt als einer der Haupttreiber für die seit Monaten andauernde Aufwärtsbewegung am Krypto-Markt.

Laut den Zahlen von CoinShares sind in der Vorwoche 21 Mio. US-Dollar mehr in Krypto-Investmentprodukte gesteckt worden als daraus abgezogen wurden. Auch die Handelsvolumina gingen zurück – in der Vorwoche wurden im Schnitt Produkte im Wert von 788 Mio. US-Dollar pro Tag gehandelt. Der Tagesdurchschnitt lag im bisherigen Jahresverlauf bei 900 Mio. Dollar. Weiterhin bleibt das Niveau aber weit über dem des Vorjahres, 2020 lag der Tagesschnitt bei 137 Mio. Dollar.

Analyst: Appetit auf Krypto-Produkte gesunken

„Kombiniert mit den gesunkenen Investitionen bedeuten die niedrigeren Volumen, dass der Appetit der Investoren auf digitale Assets in den vergangenen Wochen zurückgegangen ist, nachdem die Volalität hoch bleibt und die Kurse seitwärts laufen“, kommentiert Coinshares-Analyst James Butterfill die Zahlen.

Weniger Geld wurde vor allem Investmentprodukte gesteckt, die schon länger als 2016 existieren – teilweise sei hier sogar Geld abgezogen worden, führt Butterfill weiter aus. „Wir glauben, dass hier Investoren, die auf mehrjährigen Gewinnen gesessen sind, diese mitgenommen haben“, erläutert der Analyst. In Bitcoin-Investmentprodukte würde weiter Kapital zufließen, besonders in jene, die erst in den vergangenen 12 bis 18 Monaten auf den Markt gekommen sind. Butterfill hält das für ein gutes Zeichen, da es Ausdruck dessen sei, dass neue institutionelle Investoren an Bord kämen.

Bitcoin-Produkte am stärksten nachgefragt

Auf Bitcoin-Investmentprodukte entfällt mit 10,2 Mio. Dollar rund die Hälfte der Kapitalzuflüsse der vergangenen Woche. Ethereuem wies ebenfalls eine positive Bilanz auf, hier gab es Kapitalzuflüsse in der Höhe von 5,4 Mio. Dollar. Noch größer ist jedoch das Interesse an Investmentprodukten, die auf mehreren Krypto-Assets basieren – hier gab es Zuflüsse von 6,4 Mio. Dollar.

Auch in den nächsten Monaten dürften weitere Kryto-Investmentprodukte auf den Markt kommen. Unter anderem sind in den USA derzeit Anträge auf eigene Bitcoin-ETFs von mindestens sechs Vermögensverwaltern – darunter Fidelity und VanEck – offen.

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die Redaktion

Ozonos: Salzburger Startup bietet ersten ungefährlichen Ozonluftreiniger

Sogenannte Ozongeneratoren sind in der Entfernung von Gerüchen ausgesprochen wirksam, aber zugleich gefährlich für Menschen. Ozonos hat das Konzept weiterentwickelt.
/ozonos/
Optisch ist das Ozonos-Gerät relativ dezent
Optisch ist das Ozonos-Gerät relativ dezent (c) CIRVIS Consulting Inc

In der Erdatmosphäre spielt das Gas Ozon (O3) eine entscheidende Rolle in der Filterung gefährlicher UV-Strahlen der Sonne. Im bodennahen Bereich ist es hingegen wegen seiner hohen Reaktivität gefährlich für Menschen. Genau diese Reaktivität macht es aber auch zu einem hochwirksamen Luftreiniger, der nicht nur Gerüche entfernt, sondern auch desinfizierend wirkt. Genutzt wird dieses Prinzip mit sogenannten Ozongeneratoren. Das Salzburger Startup Ozonos hat das Prinzip weiterentwickelt. Sein mobiler Luftreiniger kann aufgrund einer deutlich geringeren Ozon-Konzentration ohne gesundheitliche Bedenken für Mensch und Tier eingesetzt werden.

Ozonos: Erstes Gerät seiner Art mit Haushaltsgerätezulassung

Schon ein Jahr nach der Gründung im Jahr 2017 erlangte Ozonos eine Zertifizierung vom TÜV Süd. „Als weltweit erster Ozonluftreiniger erhielt das Produkt damals eine Haushaltsgerätezulassung und Unbedenklichkeitsbescheinigung. Das war ein Meilenstein“, erzählt Gründer Fredy Scheucher. Nun gelang selbiges auch in Übersee. Als erster Ozonluftreiniger erhielt das Produkt die Zertifizierung UL Listed für den nordamerikanischen Markt. „Hinter der Zertifizierung steckt viel Arbeit und beeindruckendes Know-how. Nicht ohne Grund hat es vor uns niemand geschafft, diese Zulassung zu erhalten“, kommentiert Scheucher.

Um das neue Zertifikat zu erlangen, wurde das Produkt abermals weiterentwickelt, erklärt Klaus Seelenbacher, Projektleiter beim Ozonos-Produzenten Digital Elektronik: „Um die mobilen Aircleaner an die Anforderungen von UL anzupassen, wurde das aktuelle Gerät für den amerikanischen Markt optimiert“. Es sei nun noch mobiler und variabler. Der Marktstart über einen kanadischen Distributionspartner erfolgte bereits Anfang des Jahres.

„Steine im Weg“ im Kampf gegen Corona

Zum Einsatz kommen die Geräte etwa in Privathaushalten, in der Hotellerie und Gastronomie, in Kindergärten, Schulen, Reisebussen und bei Ärzten. Beworben wird etwa auch die „Küche ohne Dunstabzug“. Zu kaufen sind sie – je nach Ausführung – ab 1100 Euro. Da die Luftreiniger nachweislich auch Viren wie Covid-19 in der Luft zerstören, versuchte das Startup, die Coronakrise entsprechend zu nutzen. Weil ein Arbeitskreis des zuständigen Ministeriums jedoch in explizit von Ozonluftreinigern abriet, beklagte Gründer Scheucher kürzlich: „Man legt uns Steine in den Weg“. Es handle sich dabei um eine unzulässige Pauschalverurteilung.

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