Die Kreativwirtschaftswerkstatt der Kreativwirtschaft Austria (kurz KAT) ist ein kostenfreies eintägiges Innovationscamp, bei dem Kreativunternehmen oder in der Kreativwirtschaft Selbstständige aus Bereichen wie Design, Mode, Architektur, Multimedia, Software & Games, Video & Film oder Werbung und andere Unternehmen mit Sitz in Österreich, gemeinsam an ihrer unternehmerischen Kompetenz sowie an der Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells arbeiten können.

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Kreativwirtschaftswerkstatt: “Mit Effectuation zum Innovationsvorsprung”

Experten teilen ihr Wissen und Know-how, sowie ihre Ideen mit den TeilnehmerInnen. Daraus sollen innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entstehen. Ende September bekommen 30 KreativunternehmerInnen in Tirol die Möglichkeit, sich mit der Technik “Effectuation” vertraut zu machen. “Geschäftsideen und Vorhaben scheitern oft daran, dass exakte Vorhersagen und Planungen nicht möglich sind. Mit Effectuation – der unternehmerischen Methode des Denkens und Entscheidens in Ungewissheit – gelingt es vage Ideen, neue Produkte und Dienstleistungen weiterzuentwickeln und in die konkrete Umsetzung zu bringen”, erklärt die Effectuation-Expertin Gabriele Adelsberger, die den Teilnehmenden konkrete Tools und Anleitungen zeigen wird, mit denen bereits in der Frühphase der Innovationsfindung professionelle Weichen gestellt werden können. Diese Kreativwirtschaftswerkstatt wird in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Tirol angeboten. Alle Informationen und Fakten zur Anmeldung finden Sie auf der Website der Kreativwirtschaft Austria.

Kreativwirtschaftswerkstatt fördert Innovations-Know-how

“Kreativunternehmen bieten laut dem siebenten Österreichischen Kreativwirtschaftsbericht Innovationen in hoher Qualität an (87 Prozent setzen auf neue Produkte, Verfahren oder Technologien). Damit Kreativschaffende diesen Status aufrechterhalten können, müssen sie ihre Innovationskompetenz stetig ausbauen”, hält Gerin Trautenberger, Vorsitzender der KAT fest. “Unsere Innovationsmethoden und –prinzipien können sowohl in der digitalen als auch in der physischen Welt eingesetzt werden.” Diese Kompetenzen sollen sowohl die Rolle des Innovations-Nachfragenden (z.B. für die eigene unternehmerische Weiterentwicklung) als auch jene der LösungsgeberInnen (z.B. indem Lösungsideen und -konzepte für Kundinnen und Kunden entwickelt werden) umfassen.

(PA/red)