Kolumne: Österreichs Esport wird international

Diese regelmäßige Kolumne soll dafür sorgen, dass Esports-Interessierte in Österreich einen Überblick über die heimische Szene bekommen. Über Akteure, Events und Möglichkeiten.
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Österreich taucht schon seit mehreren Jahren immer wieder auf der internationalen Esports-Bühne auf, bis jetzt meist unter Ausschluss der heimischen Öffentlichkeit. Gut, dass sich mittlerweile größere Player darum kümmern, diese Leistungen auch zu schätzen und darüber zu sprechen.

+++ Reed Exhibitions: “ATP 1000 des eSport” kommt nach Österreich +++

Spätestens nachdem auf dem 4Gamechangers-Festival von Puls4 das Esports-Finale der A1 Esports League Austria abgefeiert wurde, notieren sich immer mehr Firmen und Agenturen das Wort „Esports“ auf ihrem Spickzettel. Esports. Das ist doch diese Geschichte, wo Jugendliche vor ihren PCs hocken und gegeneinander spielen, richtig? Fast. Erstens spielen diese Jugendlichen zumindest zu 50 Prozent auch miteinander und zweitens erreichen diese Kids mehrere Millionen Zuschauer. Wahrlich eine Notiz wert.

Esports-Startschuss 2018

2018 war bis jetzt DAS Jahr für den heimischen Esports. A1, willhaben, paysafe, UPC, bet-at-home, Red Bull und viele andere Firmen haben das Thema ernst genommen und in das Potenzial der Szene investiert. In Turniere, Teams und/oder Berichterstattung. Das ist gut, doch auch wenn wir eigentlich in vielen Punkten noch am Anfang stehen, zeichnen sich auch erste internationale Erfolge ab, die es zu beleuchten gilt.

A1 eSports
(c) A1: Die Sieger

Internationale Publicity

Seit zwei Jahren bringt der heimische Esports-Verein Austrian Force internationale Teams nach Österreich, um auf der Comic Con Austria dem Publikum hochwertige Duelle im Spiel League of Legends zu bieten. Die Wiener Comic Con (VIECC) setzt im November 2018 sogar noch eines drauf. Die neu ins Leben gerufene Premier Tour im Spiel League of Legends (LoL), sozusagen eine DACH-Bundesliga in einem der populärsten Online-Games der Welt, wird einen Tour-Stopp auf der VIECC im November feiern. Das bringt laufende Berichterstattung des Spieleherstellers Riot, der viele Millionen Dollar im Jahr mit dem Spiel verdient, was den teilnehmenden Teams aus Österreich viel Publicity und in weiterer Folge hoffentlich Sponsoren bringen kann.

Spieler-Transfer nach Deutschland

Es gibt auch noch andere Akteure, die an der Internationalität unseres Landes im Esports arbeiten. Der Verein Viennality feiert im Juli zum bereits dritten Mal das Event „Viennality“ im Palais Eschenbach in Wien, wo die Creme de la Creme der internationalen Fighting-Szene um 10.000 Euro Preisgeld spielt. Österreicher spielen selten an der Spitze mit, aber allein dieses Event nach Wien zu bringen, ist eine respektable Leistung.

Aber weil Gesichter noch immer wichtiger als Events sind, freuen wir uns mit den wenigen Österreichern, die es im Ausland geschafft haben sich zu behaupten. So ist sicher Alexander „Kakafu“ Szymanczyk eine Ausnahmeerscheinung, der nach seiner aktiven Zeit als Counterstrike Global Offensive (CSGO) Spieler, jetzt als Coach oben mitspielen darf. Sein Team BIG spielt demnächst bei der ESL One Cologne (6.-8. Juli) um ein Preisgeld von 300.000 Euro. Das Team sieht sich als Außenseiter, aber auch im Esports werden manchmal überraschende Geschichten geschrieben.

(c) Austrian Force

Ganz neu im Team BIG ist Tobias „Dreamer Ace“ Schreckeneder, der als LoL-Spieler zuletzt mit seinem österreichischen Team MBL die A1-Liga gewinnen konnte. Als einer der stärksten Spieler auf seiner Position fiel er dem Team-Manger von BIG schon vor ein paar Monaten auf. Nun ist der Deal perfekt und Tobias erhält ab sofort aus Deutschland sein Gehalt.

Noch keine Gesichter hat unser Nationalteam im Spiel Overwatch. Für die Weltmeisterschaft wird gerade ein Team formiert. Als Gegner warten in der Gruppenphase Lokalmatador USA sowie Kanada, Brasilien, Norwegen und die Schweiz. Im Vorjahr musste sich unser Team mit 0 Punkten begnügen. Ein besseres Abschneiden scheint möglich, auch wenn kaum eine heimische Firma das Spiel auf ihrem Radar hat und somit aktuell wenig für die nötige Infrastruktur gemacht wird.

Spannender Sommer

Die aufgezählten Beispiele sind lobend zu erwähnen, aber noch viel zu wenig sieht man das heimische Potenzial im Esports. Im Herbst warten zahlreiche heimische Turniere. Egal ob die Staatsmeisterschaften auf der Game City, Turniere auf der Red Bull pLANet one oder auch auf der Premier-Tour der VIECC. Eine gute Auslage, um sich zu präsentieren und mögliche Partner zu treffen. Egal ob als Spieler, Verein, Team oder Sponsor.

Das Team hinter der VCA, (C) Daniel Fabbro

Über den Autor:

Alexander Amon ist langjähriger Begleiter der lokalen und internationalen Gaming- und Esports-Szene und seit 2017 als selbstständiger Berater in diesem Bereich tätig. Neben Kunden wie Red Bull, willhaben und Ow3nd.tv co-hosted er Österreichs wichtigstes Networking-Event im Esports-Bereich: das Esports.Meetup, welches am 6. Juli 2018 erstmals in der Red Bull Arena in Salzburg stattfinden wird.

die Redaktion

Clubhouse: Plötzlicher Hype um exklusive Audio-Social Network-App

Im März 2020 von Ex-Google-Mitarbeitern gestartet, entstand um die App Clubhouse dieses Wochenende ein gigantischer Hype im deutschsprachigen Raum. Dabei ist das Netzwerk ausgesprochen exklusiv.
/clubhouse/
Hype-App Clubhouse: Soziales Netzwerk rein über die Audio-Spur
Hype-App Clubhouse: Soziales Netzwerk rein über die Audio-Spur (c) Adobe Stock - EIVIND

Sie haben kein iPhone? Dumm gelaufen! Dann können Sie zumindest aktuell nicht am vielleicht plötzlichsten Social Media-Hype in der Geschichte des deutschsprachigen Raums teilnehmen. Noch am Samstag kannte hierzulande praktisch niemand die iOS-App Clubhouse. Spätestens heute wollen alle dabei sein. Schon den ganzen Tag ist sie vor allem innerhalb der Startup- und Innovationsszene das dominierende Thema – auch auf anderen sozialen Medien.

Clubhouse: Die Manager des Landes verbringen den ganzen Tag in der Hype-App

Bereits seit gestern scheinen die CEOs und anderen Manager des Landes den ganzen Tag nichts anderes zu tun (und zu tun zu haben), als sich in der App an Diskussionen zu beteiligen. Gelobt wird das extrem hohe Niveau der Gespräche und die Tatsache, dass sich unter den Teilnehmern, von denen sich in sehr kurzer Zeit, sehr große Mengen sammeln, viele Top-Experten und Prominente befinden. Netzwerken funktioniere so besser denn je, so der Tenor.

Die Diskussionen laufen rein über die Audio-Spur. In Räumen kann definiert werden, wer sprechen darf. Als Diskussionsbeiträge werden von den Usern Audio-Kommentare hochgeladen – dadurch wird Durcheinanderreden verhindert.

Von Ex-Google-Mitarbeitern gegründet, Andreessen Horowitz als Investor

Erst im März 2020 von den Ex-Google-Mitarbeitern Paul Davison und Rohan Seth gegründet, konnte Clubhouse mit Andreessen Horowitz bereits einen der profiliertesten VCs des Silicon Valley als Investor gewinnen und wird aktuell mit 100 Millionen US-Dollar bewertet. Der tatsächlich Hype rund um die App setzte aber auch in den USA erst in den vergangenen Tagen ein.

Bereits Kritik an sehr exklusiver App

Dass mit sämtlichen Android-Nutzern die Mehrheit der Smartphone-Besitzer vom sozialen Netzwerk ausgeschlossen ist, ist nicht das einzige, was es exklusiv macht. Neue User müssen von bestehenden eingeladen und freigeschalten werden.

Und auch Kritik an Clubhouse ließ freilich nicht lange auf sich warten. Hier wird – wie so oft – ein Datenschutzaspekt hervorgehoben. Die App fordert nämlich verpflichtend Zugriff auf das Telefonbuch ihrer User an. Sprich: Es werden auch Daten von Personen gesammelt, die sich gar nicht registrieren (können).

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