500 Millionen Euro-Fonds zur Stärkung von Eigenkapital für KMU kommt

Am Wochenende wurden neue Details zum bereits Mitte Juni angekündigten Eigenkapital-Fonds für KMU bekannt. Der Fonds soll rund 500 Millionen Euro umfassen und Investments von privaten Investoren mit staatlichen Garantien besichern.
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KMU
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  • Der Fonds zur Stärkung des Eigenkapital für KMU wurde bereits im Rahmen der Regierungsklausur Mitte Juni ankündigt.
  • Nun folgten konkrete Zahlen: Wie die Tageszeitung Die Presse am Wochenende berichtete, soll der Fonds 500 Millionen Euro umfassen.
  • Der Fonds zielt in erster Linie darauf ab, die Eigenkapitalquote von familiengeführten KMU zu stärken, die laut Schramböck insbesondere bei diesen Betrieben schwach ausgeprägt ist.
  • Aktuell hat jedes fünfte Unternehmen in Österreich laut Schramböck Probleme an ausreichend Eigenkapital zu kommen.
  • Der Startschuss für den geplanten Private-Equity-Fonds in der Höhe von 500 Millionen Euro soll noch dieses Jahr fallen.
  • Im Hintergrund-Interview spricht Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck über die ersten Eckpfeiler des 450 Millionen Euro schweren „Gründer-Pakets“, die neue Rechtsform „Austria Limited“ und den „8-Punkte-Plan zur Digitalisierung der Schulen“.

Der Fonds zur Stärkung des Eigenkapital für KMU wurde bereits im Rahmen der Regierungsklausur Mitte Juni ankündigt. Damals hieß es: „Es braucht ein Paket, um die Eigenkapitalbildung stärker zu incentivieren. Dafür wird es einen Eigenkapitalfonds geben – die Republik übernimmt hier Garantien auch für Eigenkapital, nicht nur für Kredite“ – der brutkasten berichtete.

Nun folgten konkrete Zahlen: Wie die Tageszeitung Die Presse am Wochenende berichtete, soll der Fonds 500 Millionen Euro umfassen.

Eigenkapital von KMU stärken

Der Fonds zielt in erster Linie darauf ab, die Eigenkapitalquoten von familiengeführten KMU zu stärken, die laut Schramböck im internationalen Vergleich schwach ausgeprägt sind. Grund dafür: KMU holen sich hierzulande Geld in der Regel über Bankkredite und nicht über den freien Kapitalmarkt. Aufgrund der strengen Basel IV Kriterien ist es für diese Betriebe allerdings schwer an ausreichend Liquidität zu kommen. Aktuell hat jedes fünfte Unternehmen in Österreich laut Schramböck Probleme an das benötigte Eigenkapital zu kommen.

Staat übernimmt Garantien

Der Startschuss für den geplanten Private-Equity-Fonds in der Höhe von 500 Millionen Euro soll noch dieses Jahr fallen. Geht es nach den Plänen der Bundesregierung soll das Geld von privaten Investoren und Stiftungen kommen, der Staat im Gegenzug die Investments zu einem bestimmten Prozentsatz mit Garantien besichern. Der Staat wird also nicht direkt Geld zuschießen. Zudem soll die Verwaltung über eine unabhängige Stelle erfolgen. Zur genauen Ausgestaltung liegen allerdings noch keine Details vor. Der Mechanismus ist ähnlich dem VC-Fonds, der Teil des Covid-Startup-Pakets ist und noch heuer kommen soll – der brutkasten berichtete.

Kritik der NEOS

Am Sonntag äußerten die Neos in einer Presseaussendung Kritik an der Vorgehensweise seitens der Wirtschaftsministerin, da sie laut eigenen Angaben bereits letzte Woche einen ähnlichen Antrag eingebracht haben, der von Seiten der ÖVP ablehnt wurde. „Am Dienstag hat die ÖVP unseren Antrag auf einen Equity Fonds abgelehnt. Jetzt rühmt sie sich dafür. Unternehmer erwarten eine Politik, die handelt, nicht taktiert“, so Neos-Budget- und Finanzsprecherin Karin Doppelbauer

Nach den Plänen der Neos soll der Equity Fonds im Finanzministerium angesiedelt und vom Parlament kontrolliert werden. Zudem soll der Fonds von Experten geführt werden, die regelmäßig reporten, wie sich der Fonds entwickelt. Ausbezahlt werden sollen die Gelder laut den Neos über die Banken, die Finanzämter hingegen die Kontrolle übernehmen.

Videoarchiv: Wirtschaftsministerin Schramböck über das Gründerpaket

Hintergrund-Interview zum "Gründer-Paket" und "8-Punkte-Plan zur Digitalisierung der Schulen"

Im Hintergrund-Interview spricht Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck über die ersten Eckpfeiler des 450 Millionen Euro schweren "Gründer-Pakets", die neue Rechtsform "Austria Limited" und den "8-Punkte-Plan zur Digitalisierung der Schulen".

Gepostet von DerBrutkasten am Mittwoch, 17. Juni 2020

die Redaktion

„Die Höhle der Löwen“ läuft ab 31. August wieder auf VOX

Ab 31. August läuft die achte Staffel von "Die Höhle der Löwen" acht Wochen lang immer montags um 20:15 auf VOX.
/hohle-der-lowen-2020-vox/
Die Investoren-Jury von
Die Investoren-Jury von "Die Höhle der Löwen". (c) TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Neben der österreichischen Gründershow „2 Minuten 2 Millionen“ auf Puls4 versorgt auch die VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“ das deutschsprachigen TV-Publikum mit Gründern, die im Fernsehen vor einer Jury aus Investoren pitchen. Und „Die Höhle der Löwen“ (kurz: DHDL) startet nun am 31. August in die achte Staffel.

Nico Rosberg bei „Die Höhle der Löwen“

Ab dann werden die insgesamt acht neuen Folgen der VOX-Gründershow immer montags (anstatt wie zuletzt dienstags) um 20:15 ausgestrahlt. Neben den etablierten Investoren Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Judith Williams, Nils Glagau, Georg Kofler und Dagmar Wöhrl gehört ab sofort auch ein neues Gesicht zur Investoren-Runde bei „Die Höhle der Löwen“: Nico Rosberg.

Der 35-jährige ehemalige deutsche Rennfahrer Nico Rosberg holte sich 2016 den Weltmeister-Titel in der Formel 1, beendete seine Motorsportkarriere und ist seitdem als Investor und Nachhaltigkeitsunternehmer im Bereich grüne Mobilität und Zukunftstechnologien aktiv.

DHDL: Die Startups in der achten Staffel

Laut Presseaussendung werden diverse Sport-Startups “ mit Ideen aus den Bereichen Tennis, Fußball und Fitness sowie einem speziellen Trainingsprogramm nur für Mütter“ in der achten DHDL-Staffel antreten.

Außerdem wird „Die Höhle der Löwen“ immer grüner: Es pitchen Gründer aus den Feldern Elektromobilität, Verpackungsinitiativen, innovative Baustoffe und Plastikmüllvermeidung. Darüber hinaus präsentieren sich Food-Start-ups mit kulinarischen Ideen aus China, Lateinamerika und Griechenland. Und schließlich stehen Tiere auch wieder im Mittelpunkt: Mal dreht es sich um Marder, mal ist eine echte Kuh beim Pitch dabei.

Zum ersten Mal in der Geschichte von DHDL erhält außerdem ein Unternehmen fünf einzelne Angebote von fünf verschiedenen Löwen. Auch diesmal führt wieder „Die Höhle der Löwen“ Moderator Amiaz Habtu durch die Sendung.

DHDL ist erfolgreichste Primetime-Eigenproduktion bei VOX

Die Gründer-Show läuft seit 2014 bei VOX und ist laut Eigenangabe die erfolgreichste Primetime-Eigenproduktion in der mehr als 27-jährigen Geschichte des Kölner Senders. Dabei erreichte „Die Höhle der Löwen“ Quoten von bis zu 3,41 Mio. Zuschauern ab 3 Jahren sowie bis zu 21,5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.

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