Kanzler-Rede: „Gründerpaket, Home-Office-Gesetz & neue TU in OÖ sollen kommen“

Bundeskanzler Sebastian Kurz trat am Freitagvormittag im Bundeskanzleramt vor die Presse, um die Öffentlichkeit über die weitere Vorgehensweise der Bundesregierung im Rahmen der Coronakrise zu informieren. In seiner Kanzler-Rede, die bereits mehrere Tage im Vorfeld angekündigt war, thematisierte Kurz neben gesundheitspolitischen Maßnahmen, auch das geplante Gründer-Paket, ein neues Gesetz für Home-Office und die Errichtung einer neuen Technischen Universität in Oberösterreich.
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Kanzler-Rede
Am Vormittag gab Bundeskanzler Sebastian Kurz eine Pressekonferenz zur Erklärung der aktuellen Lage und einen Ausblick auf den Herbst | (c) BKA / Dragan Tatic
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  • Bundeskanzler Sebastian Kurz trat am Freitagvormittag im Bundeskanzleramt vor die Presse, um die Öffentlichkeit über die weitere Vorgehensweise der Bundesregierung im Rahmen der Coronakrise zu informieren.
  • In seiner Rede, die bereits mehrere Tage im Vorfeld angekündigt war, thematisierte Kurz neben gesundheitspolitischen Maßnahmen, auch das geplante Gründer-Paket, ein neues Gesetz für Home-Office und die Errichtung einer neuen Technischen Universität in Oberösterreich.
  • Seit mehreren Tagen wurde die Rede von Bundeskanzler Sebastian Kurz zur weiteren Vorgehensweise der Bundesregierung im Zuge der Coronakrise angekündigt.
  • Der Kanzler begann seine Rede mit einer Prognose zur weiteren Entwicklung der Pandemie für den kommenden Herbst und das Jahr 2021.
  • Die Wirtschaft wird dieses Jahr laut Kurz um sieben Prozent einbrechen, bereits nächstes Jahr soll ein Wirtschaftswachstum wieder zurückkehren.
  • Damit das wirtschaftliche Comeback gelingt verwies der Kanzler auf die bestehenden Hilfspakete und wirtschaftspolitische Maßnahmen, die in den nächsten Wochen und Monaten von der Bundesregierung beschlossen werden sollen.

Seit mehreren Tagen wurde die Kanzler-Rede von Sebastian Kurz zur weiteren Vorgehensweise der Bundesregierung im Zuge der Coronakrise angekündigt. Heute am Vormittag kurz nach 10:30 Uhr war es nun so weit: Bundeskanzler Sebastian Kurz trat vor die Presse, um die Öffentlichkeit darüber zu informieren, welche weiteren wirtschaftspolitischen Maßnahmen die Bundesregierung im Rahmen der Coronakrise setzen wird.

Der Kanzler begann seine Rede mit einer Prognose zur weiteren Entwicklung der Pandemie. „Es gibt sehr viele Anzeichen dafür, dass der nächste Sommer wieder ein normaler Sommer werden kann“, so Kurz in seinem Eingangsstatement. „Die laufende Forschung für einen Impfstoff sowie neue Behandlungs- und Testmethoden führen dazu, dass dies möglich sein wird.“ Demnach gebe es laut Kurz ein Licht am Ende des Tunnels, dennoch könne er im Falle von steigenden Infektionzahlen eine erneute Verschärfung der Maßnahmen nicht ausschließen.

Kanzler-Rede: Wirtschaftliches Comeback 2021

Neben seiner Prognose für den weiteren Verlauf der Pandemie ging Bundeskanzler Sebastian Kurz auch auf die wirtschaftlichen Folgen der Krise ein. „Wir haben es nicht nur mit einer Pandemie, sondern auch mit einer Weltwirtschaftskrise zu tun, die wir in diesem Ausmaß noch nicht erlebt haben. Als kleines Österreich bleiben wir davon nicht verschont.“

Die Wirtschaft wird dieses Jahr laut Kurz um sieben Prozent einbrechen, bereits nächstes Jahr soll es allerdings wieder ein Wirtschaftswachstum geben. In diesem Zusammenhang verwies der Kanzler auf wirtschaftspolitische Maßnahmen, die in den nächsten Wochen und Monaten von der Bundesregierung gesetzt werden sollen.

Gründer-Paket und Austria Limited

Einen zentralen Punkt in der Kanzler-Rede nahm dabei das Gründerpaket ein, das von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck bereits Mitte Juni diesen Jahres angekündigt wurde – der brutkasten berichtete. Das Paket soll laut Kurz unbürokratische Unternehmensgründungen ermöglichen. „Gerade in einer Zeit, in der es zu einer vermehrten Anzahl an Insolvenzen kommt, geht es darum, dass wir Neugründung erleichtern“, so der Kanzler.

In diesem Zusammenhang thematisierte Kurz die „Austria Limited“, die als neue Körperschaftsform kommen und neben einer unbürokratischen Gründung auch Beteiligungen vereinfachen soll.

Bereits im Juni kündigte Schramböck diesbezüglich an, dass im Rahmen der Austria Limted eine Herabsetzung des Stammkapitals auf 10.000 Euro erfolgen soll. Ein Gesetzesentwurf sei laut Kurz bereits in Entwicklung, nähere Details nannte der Kanzler allerdings nicht.

Neues Gesetz für Home-Office soll kommen

Neben wirtschaftspolitischen Maßnahmen thematisierte Kurz in seiner Kanzler-Rede unter anderem den „Wandel der Arbeitswelt“, der durch die Coronkrise beschleunigt wurde. „Es hat sich nicht nur unser Arbeitsmarkt, sondern auch die Art und Weise, wie wir arbeiten, verändert“, so Kurz.

Demnach waren laut dem Bundeskanzler in den letzten Monaten rund 40 Prozent der arbeitenden Bevölkerung teilweise bis vollständig im Home Office. „Ich bin mir sicher, dass nach der Pandemie zahlreiche Menschen wieder vollständig ins Büro zurückkehren werden. In einigen Bereichen wird das Home-Office allerdings bleiben“, so Kurz. Diesbezüglich gebe es, zahlreiche rechtliche Fragen zu klären.

Um die nötigen rechtlichen Rahmenbedingung zu schaffen, hat der Bundeskanzler die Sozialpartner damit beauftragt, zeitgemäße Vorschläge zu erarbeiten. „Unser Arbeitsrecht stammt noch aus der Zeit der Industrialisierung und erfasst die Digitalisierung und Teleworking nicht“, so Kurz.

Neue Technische Universität

Um das wirtschaftliche Comeback zu ermöglichen und den Anforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden, möchte die Bundesregierung laut Kurz verstärkt in die Ausbildung von Fachkräften investieren. Neben Investitionen in bestehende Hochschuleinrichtungen soll eine neue Technische Universität in Oberösterreich errichtet werden.

„Die Universität soll einen klaren Fokus auf die Digitalisierung legen und mit den bestehenden technischen Hochschulen in Österreich zusammenarbeiten“, so der Kanzler. Er sei zuversichtlich, dass die Umsetzung dieses Projektes noch in dieser Legislaturperiode verwirklicht wird. Gespräche zwischen dem zuständigen Bundesminister Heinz Faßmann und dem oberösterreichischen Landeshauptmann Thomas Stelzer würden bereits laufen.


Momcilo Nikolic

Vlogfund-Gründer Agardy: „Influencer sind zu kommerziell“

Die Wiener Community- und Charity-Plattform Vlogfund hat einen Spenden-Tanz-Livestream durchgeführt und dabei Geld für Flüchtlinge in Moria eingesammelt. Gründer Nicholas Agardy freut sich indes über Influencer, die nicht bloß ein Produkt nach dem anderen bewerben.
/vlogfund-grunder-agardy-influencer-sind-zu-kommerziell/
Vlogfund, Nicholas Agardy, Charltte Weise, Charity, Moria, Lena Lucki
(c) Vlogfund . Nicholas Agardy und Lena Lucki wollen die Macht und Reichweite von Influencern für den guten Zweck nutzen.

Am achten September kam es im griechischen Flüchtlingslager Moria zu einem verheerenden Brand. Die Folgen der Zerstörung waren, dass dortige Menschen im Freien und auf dem Boden schlafen mussten. Zurzeit des Feuers lebten dort nach Angaben des griechischen Migrationsministeriums rund 12.600 Flüchtlinge und Migranten – bei einer Kapazität von 2.800 Plätzen. Seitdem streitet die europäische Politik darüber, ob man zumindest Kinder aus dem Lager retten soll oder ob das berühmte Schlagwort „Hilfe vor Ort“ sinnvoller wäre.

Mehrere EU-Länder haben sich bereit erklärt, Flüchtlinge aufzunehmen – Österreich ist in dieser Auflistung nicht vertreten. Während die Politik auf kommende Wahlkämpfe schielt und nach Lösungen sucht, hat indes Vlogfund, eine Charity- und Community Plattform aus Wien, entschieden, ihre Connections zu nutzen und die Influencerin Charlotte Weise für den guten Zweck tanzen zu lassen.

Spende für civilfleet in Moria

Der Spenden-Tanz-Live-Stream hat innerhalb einer Woche über 2500 Euro einsammeln können, die an die Organisation civilfleet unter der Aktion „leave no one behind 2020“ für Moria gehen.

Refurbed als Sponsor dabei

Für den exklusiven Livestream wurden im Vorfeld Tickets verkauft, mit denen man auch
automatisch an einer Verlosung von Produkten der zehn Sponsoren im Nachhaltigkeitsbereich teilgenommen hat. Verlost wurden unter anderem ein iPhone 8 von Refurbed, Schmuck von stilnest und Gutscheine.

Joko & Klaas 15 Minuten live: A Short Story of Moria

Vlogfund verbindet Charity, Brands und Influencer

Vlogfund wurde vom Salzburger Nicholas Agardy und Lena Lucki aus Braunschweig, Deutschland, gegründet, um das Thema Charity, Brands und Influencer zu verbinden.

„Die ganze Influencer-Szene ist zu stark kommerziell. Sie bewerben ein Produkt nach dem anderen. Dadurch werden sie unauthentisch“, sagt Agardy. „Dabei passiert so viel Schreckliches auf der Welt. Lena und ich haben uns gefragt, warum man die Reichweite nicht für den guten Zweck nutzt. Deshalb haben wir Vlogfund gegründet.“

„Instagram sollte öfter für Gutes genutzt werden“

Die Influencerin Charlotte Weise sei dabei sogar selbst auf die beiden Gründer zugekommen und habe Moria ins Spiel gebracht. „Charlotte ist eine, der das am Herzen liegt und die öfter den Fokus auf Charity legt. Instagram sollte sowieso öfter für ‚Gutes‘ genutzt werden“, so Agardy weiter.

(c) Charlotte Weise/Instagram – Influencerin Charlotte Weise tanzte für den guten Zweck im Live-Stream.

Für Vlogfund stehen bereits die nächsten Events in den Startlöchern. Im November soll Influencerin Anna Klinski ein Live-Workout anbieten, bei dem User durch Ticketkäufe mitmachen können. Der Erlös soll an Kinder in Not gehen. Für Dezember arbeitet das Gründer-Paar gerade an einem Charity-Adventkalender, bei dem sich jeden Tag ein neues Live-Stream-Türchen öffnet. Auch hier soll das Spendengeld einer karitativen Organisation zugute kommen.

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