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Vienna Case Challenge by Roland Berger


Bei der Vienna Case Challenge am 10. November 2017 hatten Studierende aus verschiedenen Disziplinen, gemeinsam mit Experten von Roland Berger, einen ganzen Tag lang die Möglichkeit an den digitalen Herausforderungen der Raiffeisen Bank International (RBI) zu arbeiten.


Das Format der Vienna Case Challenge gibt es bereits seit dem Jahr 2001, dabei arbeiten Studierende an konkreten Problemstellungen österreichischer Unternehmen. Die aus zahlreichen Bewerbungen handverlesenen, studentischen Teilnehmer haben dabei die einmalige Chance, einen Tag lang als Berater von Roland Berger hautnah in das Berufsleben und konkrete Anwendungsfälle hinein zu schnuppern.

Corporates können auf der anderen Seite, gerade im Zuge der immer schneller fortschreitenden Digitalisierung, extrem davon profitieren, wenn sich Studierende mit aktuellen und nicht mit vergangenen Herausforderungen beschäftigen. „Wir haben sowohl auf Kunden- als auch auf Uni-Seite immer mehr Nachfrage nach dem Format”, erzählt Hilbert. Dafür gebe es vor allem zwei Gründe. Einerseits seien bei der Case-Challenge der Kreativität keine Grenzen gesetzt. “Unsere Kunden können an diesem einen Tag wirklich ganz neue Ideen ausprobieren. Denn die Studierenden haben keine Voreinstellung darüber, was im jeweiligen Corporate alles vermeintlich nicht geht”, sagt Michael Hilbert. Er organisierte die Vienna Case Challenge für den Consulting-Riesen Roland Berger.

Win Win durch Kombination aus Uni, Corporate und Management Consulting

„Es ist extrem spannend den Konsumenten von morgen, den Millennials, zuzuhören. Bei der VCC sind drei Use Cases entstanden, die tatsächlich anwendbar sind und alle Teams haben qualitativ hochwertig gearbeitet”, sagt Vladimir Preveden, Managing Partner bei Roland Berger in Wien. Nach einem arbeitsreichen Tag, bei dem an drei konkreten Problem- und Aufgabenstellungen der Raiffeisen Bank International AG gearbeitet wurde, hatten die Studentinnen und Studenten noch die Chance, sich und ihre zukunftsweisenden Ergebnisse vor einer hochkarätigen Jury aus Führungspersönlichkeiten der RBI und Roland Berger, zu präsentieren. „Die überaus hohe Motivation der Studenten und eine exzellente Zusammenarbeit der völlig diversen Teams hat es auch in diesem Jahr wieder möglich gemacht, drei komplett neue Business Modelle zu entwickeln”, sagt Christof Kiefer, VCC-Organisator und Consultant.

Zugleich bot sich für die Studierenden die Möglichkeit, erste Kontakte zu Roland Berger und zur RBI zu knüpfen und Insights in die Unternehmen zu bekommen, die später als Arbeitgeber infrage kommen könnten. Für die Auftraggeber der Raiffeisen Bank International bot das Format einerseits Kontakt zu den potenziellen Arbeitnehmern und Führungskräften der Zukunft. Andererseits werden die innovativen Ideen der Digital Natives nun in den Konzern mitgenommen. „Banken suchen heute generell nach Lösungen, wie sie Ökosysteme bespielen können, die über das traditionelle Bankgeschäft hinausgehen. Heute hatten wir die Chance, neue, externe Sichtweisen kennenzulernen”, betont Jurymitglied Hannes Cizek. Er ist Head of Group Digital Banking der RBI, für die auch das Timing perfekt ist, da momentan unternehmensintern an genau diesen Themen gearbeitet wird.