Sechsstelliges Investment für Linzer Startup Tributech

Das Linzer Startup Tributech holt sich zwei Investoren an Bord, die sich mit ihrer Expertise konstruktiv in das Unternehmen einbringen werden. CEO & Co-Founder Thomas Plank erläutert die weiteren Pläne und die Vorteile der Data-Sharing-Technologie.
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Das Tributech-Team.
Das Tributech-Team. (c) Tributech
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Das Linzer Startup Tributech Solutions GmbH hat seine erste Finanzierungsrunde abgeschlossen. Hinter dem Investment in sechsstelliger Höhe stehen der Investor Georg Kirchmayr und sein Sohn Nicolas Kirchmayr. „Wir freuen uns besonders, dass die strategischen Investoren sich mit ihrer Erfahrung in unser Startup einbringen“, sagt Thomas Plank, CEO und Co-Founder von Tributech, im Gespräch mit dem brutkasten.

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Georg Kirchmayr war jahrelang CEO der TGW Logistics Group und hat das Unternehmen vom Anlagenbauer zum internationalen Lösungsanbieter entwickelt, sein Sohn Nicolas Kirchmayr ist Data Scientist  und hat als solcher ein hohes Verständnis für den steigenden Einfluss von Daten auf den zukünftigen Unternehmenserfolg.

Nächste Finanzierungsrunde 2020

Zuvor hatte Tributech bereits von FFG, AWS, dem Land Oberösterreich, tech2b und weiteren Förderern Forschungszuschüsse in Höhe von 400.000 Euro akquiriert. Mit dem bestehenden Geld soll nun das eigentliche Produkt fertig entwickelt werden.

Die nächste Investmentrunde soll es Mitte bis Ende 2020 geben: Diese soll dann dazu dienen, das fertige Produkt zu skalieren. Ziel ist, dass bei der nächsten Runde mindestens zwei Investoren mit an Bord sind – darunter ein globaler Player, der dem Startup bei der internationalen Expansion helfen kann.

Das Business von Tributech: Daten richtig teilen

Der Grundgedanke bei Tributech ist, dass sich Daten immer mehr zum wichtigsten Asset von Unternehmen entwickeln und der Zugriff auf diese Assets zu einem essentiellen Innovationstreiber wird – und zwar nicht nur innerhalb des Unternehmens, sondern auch über Unternehmensgrenzen hinweg. Allerdings scheuen sich viele Unternehmen davor, ihre Daten an eine externe Stelle zu übergeben, so dass Partnerunternehmen darauf zugreifen können. Und genau hier setzt die Lösung von Tributech an.

Denn die Software von Tributech ermöglicht es, dass Daten peer-to-peer zwischen den Unternehmen transportiert werden, während sie noch immer auf hauseigenen Servern – beziehungsweise in einer sicheren Cloud – gespeichert sind. Der Austausch der Daten erfolgt dabei transparent, Veränderungen sind nachvollziehbar. Als prominentes aktuelles Beispiel für die Sinnhaftigkeit solcher Lösungen nennt der Gründer die von der Wochenzeitung Falter publizierten ÖVP-Datenleaks: „Mit unserer Lösung könnte nachvollzogen werden, ob Daten noch echt sind oder ob sie dazwischen manipuliert wurden“, sagt er.

Andere Lösungen umfassen die Nachvollziehbarkeit in der Wertschöpfungskette von Lebensmitteln – also zum Beispiel die Frage, ob die Kühlkette eingehalten wurde -, sowie das gezielte Freigeben von Daten für gemeinsame AI-Anwendungen.

Derzeit als MVP nutzbar

Das Team von Tributech motiviert seine Kunden dabei auch dazu, sich eine „Data Asset Klasse“ für ihre Daten zu überlegen – also, sich zu überlegen, wie viel ihre Daten wert sind. Manche Daten können etwa für das eigene Unternehmen wertvoll sein. Andere wiederum sind für das eigene Unternehmen wertlos, für andere wiederum extrem nützlich. Diese Daten könnte man zum Beispiel entgeltlich zur Verfügung stellen.

Derzeit ist die Lösung von Tributech im MVP-Stadium. Sie kann also bereits für diverse Kundenprojekte eingesetzt werden, allerdings ist noch immer ein manueller Aufwand nötig. Bis März 2020, so der Gründer, sollen die Prozesse automatisiert werden.

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Redaktionstipps

die Redaktion

Star Wars: USA werfen Russland vor „Satellitenvernichter“ im All zu testen

Die Spannungen zwischen den USA und Russland weiten sich nun auf das All aus. Das "US-Space Command" wirft dem Kreml vor, eine neue Technologie im Weltraum getestet zu haben, mit der andere Satelliten im Orbit zerstört werden könnten.
/star-wars-usa-werfen-russland-vor-satellitenvernichter-im-all-zu-testen/
USA, Satellit, Russland, Weltall, Krieg der SterneRoskosmos
(c) Roskosmos - Die USA warnen vor russischer Aggressivität im All.

Krieg der Sterne einmal anders: Die USA werfen Russland vor, eine Anti-Satelliten-Waffe im Weltraum getestet zu haben. Auch wenn nichts zerstört wurde, meldet das US-Weltraumkommando, Indizien für eine „Satelliten-Vernichter-Technologie“ der Russen gefunden zu haben, wie The Verge berichtet.

Der russische Satellit namens „Kosmos 2543“, der seit rund einem Jahr im Orbit kreist, soll am 15. Juli 2020 eine Art Projektil abgeschossen haben. Dabei handelt es sich um den gleichen russischen Satelliten, der Anfang 2020 einen bestehenden US-Spionagesatelliten zu verfolgen schien. Russland erklärte daraufhin, dass sich „Kosmos 2543“ einem Zielsatelliten genähert habe, um Reparaturen durchzuführen.

USA: „Russland gefährdet Vermögenswerte“

General John Raymond vom „US Space Command“ sah darin jedoch einen „weiteren Beweis für die fortgesetzten Bemühungen Russlands, weltraumgestützte Systeme zu entwickeln und zu testen und eine Strategie zu verfolgen, die US-amerikanische und alliierte Vermögenswerte im Weltraum gefährden könnten.“

Speed als auffälliges Merkmal

Prinzipiell ist es nicht ungewöhnlich, dass größere Satelliten kleinere in die Umlaufbahn bringen. Was aber den russischen Test einzigartig mache, sei, dass sich das „ausgeworfene“ Objekt schneller bewegt hatte, als sein übergeordneter Satellit. Dies signalisiert laut den USA, dass das Projektil möglicherweise heimtückischer und mehr sei, als nur eine Inspektions-Einheit.

USA ohne konkrete Beweise

Eine konkrete Bestätigung für die Behauptung der USA für den „Satelliten-Zerstörer gibt es nicht, doch Brian Weeden, Direktor für Programmplanung bei der „Secure World Foundation“, zeigt sich überzeugt: „Wir haben keinen endgültigen Beweis, aber ich denke, das ist es“, sagt er.

Raymond schließt sich an und warnt vor einer wachsenden Bedrohung der russischen Weltraumfähigkeiten.

„Interessen schützen“

„Die Vereinigten Staaten sind in Abstimmung mit unseren Verbündeten bereit und entschlossen, Aggressionen abzuwehren und die Nation, unsere Verbündeten und lebenswichtigen US-Interessen vor feindlichen Handlungen im Weltraum zu schützen“, so der General in einer Erklärung.

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