Instahelp bietet kostenloses „mentales Fitnessprogramm“ mit Florian Gschwandtner an

Instahelp hat im Zuge der Coronakrise die Bewegung „Mind up! Wir machen Österreich mental stark“ ins Leben gerufen, um in der Bevölkerung das Bewusstsein für mentale Gesundheit zu stärken. Nach Mercedes-Motorsport-Chef Toto Wolff zeigt nun Florian Gschwandtner in einem kostenlosen mentalen Fitnessprogramm im interaktiven YouTube-Format, wie man mental stark durch Krisen kommt.
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Instahelp
Florian Gschwandtner mit Instahelp-Gründerin Bernadette Frech | (c) Instahelp
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  • Instahelp, die Plattform für psychologische Online-Beratung, verzeichnet laut eigenen Angaben seit März einen Anstieg von rund 30 Prozent an Beratungsanfragen.
  • Nach Mercedes-Motorsport-Chef Toto Wolff zeigt nun Florian Gschwandtner in einem kostenlosen mentalen Fitnessprogramm im interaktiven YouTube-Format, wie man mental stark durch Krisen kommt.
  • In den Videos erzählt Geschwandtner, wie er täglich auf seine mentale Gesundheit achtet, sich trotz Home-Office bewusste Zeit für Freizeit in seinen Kalender einträgt oder wie er in Krisenzeiten seine Stärken identifiziert.
  • Ergänzt durch mentale Fitnessübungen von erfahrenen Instahelp Psychologen wird so ein Fitnessprogramm geschaffen, das laut dem Startup als „täglicher Begleiter“ genutzt werden kann.
  • Mitmachen kann jeder kostenlos über den YouTube-Kanal oder die Website von Instahelp.
  • Neben den beiden Botschaftern Toto Wolff und Florian Gschwandtner stehen mittlerweile zahlreiche Unternehmen und Organisationen aus Österreich und Deutschland hinter der Bewegung.

Instahelp, die Plattform für psychologische Online-Beratung, verzeichnet laut eigenen Angaben seit März einen Anstieg von rund 30 Prozent an Beratungsanfragen. Um psychisch fit und vor allem gesund durch die Coronakrise zu kommen, hat Instahelp bereits im Sommer die Bewegung „Mind up! Wir machen Österreich mental stark“ ins Leben gerufen – der brutkasten berichtete.

Mentales Fitnessprogramm

Nach Mercedes-Motorsport-Chef Toto Wolff zeigt nun Florian Gschwandtner in einem kostenlosen mentalen Fitnessprogramm im interaktiven YouTube-Format, wie man mental stark durch Krisen kommt.

In den Videos erzählt Geschwandtner, wie er täglich auf seine mentale Gesundheit achtet, sich trotz Home-Office bewusste Zeit für Freizeit in seinen Kalender einträgt oder wie er in Krisenzeiten seine Stärken identifiziert. „Mittlerweile hat das mentale Training für mich den gleichen Stellenwert wie das physische Training. Das eine geht ohne das andere nicht“, so Gschwandtner. 

Kostenloses Programm mit Instahelp

Ergänzt durch mentale Fitnessübungen von erfahrenen Instahelp Psychologen wird so ein Fitnessprogramm geschaffen, das laut dem Startup als „täglicher Begleiter“ genutzt werden kann. Mitmachen kann jeder kostenlos über den YouTube-Kanal oder die Website von Instahelp. 

„Das Engagement von Florian Gschwandtner und Toto Wolff als Botschafter ist für uns extrem wichtig. Sie selbst nutzen psychologische Beratung und machen darauf aufmerksam, wie essenziell es ist, die eigene psychische Gesundheit zu pflegen“, so Instahelp CEO Bernadette Frech.

Bewusstsein für psychische Gesundheit stärken

Mit der Bewegung „Mind up! Wir machen Österreich mental stark!“ soll laut Instahelp das Bewusstsein in der Bevölkerung für psychische Gesundheit gestärkt werden.

Neben den beiden Botschaftern Toto Wolff und Florian Gschwandtner stehen mittlerweile zahlreiche Unternehmen und Organisationen aus Österreich und Deutschland hinter der Bewegung. Zu ihnen zählen etwa die Allianz Versicherung Österreich, Hutchison Drei Austria, trivago oder die Stadt Wien.


* Disclaimer: Florian Gschwandtner ist mit der 8eyes Gmbh zu 2,66 Prozent an der Brutkasten Media GmbH beteiligt. (An der 8eyes GmbH hält Gschwandtner 25 Prozent)

die Redaktion

Austria Limited: Versprechen mit vielen Fragezeichen

Die angekündigte neue Gesellschaftsform Austria Limited hat nicht nur Anhänger. Die Argumente in der Diskussion sind sehr unterschiedlich gelagert.
/austria-limited-diskussion-roundtable/
Austria Limited - brutkasten Roundtable
(c) Adobe Stock / somartin / Stanislau

Viele Jahre lang gab es von mehreren Playern der Startup-Szene, darunter etwa den großen Organisationen AustrianStartups, aaia und AVCO, die Forderung, eine besonders für Startups geeignete neue Gesellschaftsform zu schaffen. Diese oft als „AG Light“ bezeichnete Rechtsform sollte unter anderem deutlich weniger bürokratisch in der Handhabung sein und Anteilsübertragung und Mitarbeiterbeteiligung erheblich vereinfachen. Diesen Sommer war es soweit: Der Bundeskanzler persönlich kündigte die Schaffung der „Austria Limited“ an.

Austria Limited, oder doch GmbH-Reform? Und was dann?

Doch damit ist die Diskussion nicht beendet – im Gegenteil. Denn noch ist es ein Versprechen mit vielen Fragezeichen. Dass in Wirklichkeit noch überhaupt nichts beschlossene Sache ist, wurde spätestens klar, als Justizministerin Alma Zadić kürzlich Vertreter der Startup-Szene zu einem informellen Austausch zum Thema einlud. Dort ging es nicht nur um die unterschiedlich ausgeprägten Wünsche an die Austria Limited, sondern generell um den anstehenden Reformbedarf im Gesellschaftsrecht. Im Anschluss stellte sie Ministerin auch im brutkasten-Gespräch klar, das noch nichts fix ist und nun Experten – „mit Hochdruck“ – am Zug sind. Tatsächlich steht noch eine weitere Option im Raum: Die Adaptierung der bestehenden Kapitalgesellschaftsformen GmbH und AG.

Diese Variante wird von verschiedenen Playern aus sehr unterschiedlichen Gründen favorisiert. Ins Treffen geführt wird etwa, dass eine neue Gesellschaftsform nicht ausreichend Rechtssicherheit bieten würde, weil viele Fragen zunächst noch nicht ausjudiziert wären. Andere Reform-Befürworter glauben schlicht nicht daran, dass die Schaffung einer Austria Limited in absehbarer Zeit tatsächlich realistisch wäre. Während die einen gerne gar keine allzu großen Änderungen sehen würden, hätten die anderen gerne eine grundlegend neue Struktur, die eben auch die bestehenden Kapitalgesellschaftsformen betrifft. Andernfalls „drohe“ die Austria Limited nicht halten zu können, was sie verspricht. Sprich: Es gibt auch große Differenzen bei den inhaltlichen Wünschen zu einer möglichen Reform.

Breites Spektrum der Dikussion beim brutkasten Roundtable

Dieses sehr diverse Spektrum der Diskussion zwischen (Langzeit-)Befürwortern mit unterschiedlichen Vorstellungen sowie konservativen und progressiven Kritikern will der brutkasten in einem Roundtable zur Austria Limited am 28. Oktober um 18:30 abbilden. Dabei sollen mögliche Lösungswege und Kompromisse für die Startup-Szene herausgearbeitet werden.

Es diskutieren Michael Umfahrer, Präsident der Österreichischen Notariatskammer, Keyvan Rastegar, Gründer der Wiener Wirtschaftskanzlei RPCK Rastegar Panchal, Sonja Bydlinski, Leiterin der Abteilung für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht im Justizministerium, Philip Vondrak, Co-Founder und Partner bei Grama Schwaighofer Vondrak Rechtsanwälte und Laura Egg, Geschäftsführerin der aaia.

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