“Eine erfolgreiche Innovation ist wie die Spitze eines Eisbergs von weitem sichtbar. Der größere, nicht sichtbare Teil steht dafür, was es in einem Unternehmen braucht, um innovativ zu sein”, so die Initiatoren des ICEBERG leadership award. Die Innovations-Challenge zeichnet nachhaltige Innovationen österreichischer Unternehmen aus und möchte in Anlehnung an die Metapher des Eisbergs auch den nichtsichtbaren Teil von Innovationsarbeit sichtbar machen. Dazu gehört neben der Innovationskraft auch die unternehmensinterne Innovationskultur.

Der “ICEBERG innovation leadership award” wird im Rahmen des Austrian Innovation Forum, das am 17. und 18. Oktober im Erste Bank Campus in Wien stattfindet, vergeben. Das Austrian Innovation Forum hat sich in den letzten Jahren als führende Tagung für Innovation in Unternehmen in Österreich etabliert (der burtkasten berichtete).

+++ Austrian Innovation Forum: Das erwartet die Teilnehmer 2019 +++

Teilnahmebedingungen

Für den “ICEBERG innovation leadership award” können laut den Initiatoren pro Unternehmen bis zu drei Innovationen eingereicht werden. Bei der einzureichenden Innovation kann es sich um ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung, ein neues Geschäftsmodell, ein neues Verfahren, eine neue Technologie, einen neuen Prozess oder einen neuen Marktzugang handeln. Aber auch Innovationen in bestehenden Produkten oder Dienstleistungen sind teilnahmeberechtigt.

Die Beurteilungskriterien umfassen den “Innovationsgrad”, die “Rahmenbedingungen + Innovationskultur”, das “Potential”, sowie die “Nachhaltigkeit”, die sich an den Sustainable Development Goals orientiert. Der Sieger wird im Rahmen einer Award-Show, am Abend des 17. Oktobers 2019, geehrt. Die Gewinner erhalten Sachpreise sowie den ICEBERG Award, der die Innovationskraft nach Außen repräsentieren soll.

In der Jury sitzen heuer Elisabeth Stampfl-Blaha, Direktorin vom Austrian Standards Institute, Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds, Daniel Tyoschitz, Gründer von Understand Innovation, Michaela Kreitmayer, Leiterin des Hernstein Instituts, sowie Michael Scherz, Leiter der Außenwirtschaft Innovation.

Wie kann man einreichen?

Für die Teilnahme muss die Innovation im Unternehmen zunächst beschrieben werden. Dafür sind die Beantwortung von einigen Fragen notwendig, sowie ein Video, das die Innovation und wie es dazu kommen konnte, kurz erklärt. Für die Einreichung muss man sich zunächst auf der Website des ICEBERG innovation leadership award registrieren. Alle weiteren Schritt können online erledigt werden.

Für Unternehmen, aus denen zumindest ein Mitarbeiter 2019 an einer SUCCUS-Veranstaltung teilgenommen hat, beispielsweise Corporate Culture Jam, CX-Forum oder IoT-Forum, ist die Einreichung kostenlos. Für alle anderen Unternehmen beträgt die Einreichgebühr 180 Eur0 (exkl. 20 % MwSt).

ICEBERG innovation leadership award: Vorjahressieger 2018

Als Vorjahressieger ging letztes Jahr das Breitenfurter Startup Greenbird mit dem Projekt “Cleanbird Reinigung 4.0” hervor, das durch den Einsatz von IoT die Gebäudereinigung optimiert (der brutkasten berichtete). Dabei wird die Nutzungsintensität von Flächen gemessen und aktuelle Reineiungseinsatzpläne für Reinigungskräfte erstellt. Die Angestellten erhalten in weiterer Folge die Pläne auf einem Tablet in 17 unterschiedlichen Sprachen bereitgestellt.

Auf Platz zwei landete das Wiener Startup Viewpointsystem mit dem Mixed Reality-Projekt “VPS 19 – Digital Iris”. Den dritten Platz konnte sich Hydrogrid mit einer Kraftwerkssteuerungssoftware sichern.


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