Hello Again: Ex-Rocket Internet-Vorstand stieg bei Linzer Startup ein

Das auf digitale Kundenbindung spezialisierte Linzer Startup Hello Again gewann Ex-Rocket Internet-Vorstand Alexander Kudlich und Mesosphere-Gründer Florian Leibert als Investoren und Drogerie-Riese Müller als neuen Großkunden.
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Hello Again: Das Gründer-Team
(c) Hello Again: Das Gründer-Team
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  • Als das Linzer Startup Hello Again Mitte Mai seine letzte Investmentrunde kommunizierte, für die Hansi Hansmann seinen Investment-Stopp unterbrach, war bezüglich Co-Investoren neben Florian Gschwandtner und Ex-Pago-Chef Hubert Tretter noch von „prominenten deutschen Gesichtern, die mit der fentus-Gesellschaft einsteigen“ die Rede.
  • Nun gab das Unternehmen bekannt, wer die prominenten deutschen sind: Florian Leibert, Founder von Mesosphere und Alexander Kudlich, ehemaliger Vorstand der Rocket Internet AG.
  • Nun wird die Deutschland-Expansion weiter vorangetrieben.
  • Nach eigenen Angaben hat Hello Again mit seinen digitalen Kundenbindungslösungen mehr als 250 Kunden in Deutschland – darunter Sport 2000, MyShoes und MaxiCosi.
  • Nun vermeldete man noch einen weiteren Großkunden im nördlichen Nachbarland: Drogerie-Riese Müller.

Als das Linzer Startup Hello Again Mitte Mai seine letzte Investmentrunde kommunizierte, für die Hansi Hansmann seinen Investment-Stopp unterbrach, war bezüglich Co-Investoren neben Florian Gschwandtner und Ex-Pago-Chef Hubert Tretter noch von „prominenten deutschen Gesichtern, die mit der fentus-Gesellschaft einsteigen“ die Rede. Nun gab das Unternehmen bekannt, wer die prominenten deutschen sind: Florian Leibert, Founder von Mesosphere und Alexander Kudlich, ehemaliger Vorstand der Rocket Internet AG.

Das Kapital wurde unter anderem dazu genutzt, um eine Verkaufsniederlassung in München aufzubauen. Über diese soll die Deutschland-Expansion des Startups weiter vorangetrieben werden. Nach eigenen Angaben hat Hello Again mit seinen digitalen Kundenbindungslösungen mehr als 250 Kunden in Deutschland – darunter Sport 2000, MyShoes und MaxiCosi.

Drogerie-Riese Müller als neuer Hello Again-Kunde

Nun vermeldete man noch einen weiteren Großkunden im nördlichen Nachbarland: Drogerie-Riese Müller. Mit der Müller App, für die eine Whitelabel-Lösung des Linzer Startups genutzt wurde, können Kunden im Treue-Club durch diverse Off- und Online-Aktivitäten „Müller Blüten“ sammeln und diese in Vorteile umtauschen. „Unbekannte Kunden werden identifiziert und Marketingkampagnen können nun treffsicher an die Zielgruppe ausgespielt werden“, heißt es dazu vom Startup. Durch eine Integration von Instagram, Facebook und WhatsApp in das Loyalitätsprogramm sollen dabei zudem messbar neue Kunden generiert und die Markenbekanntheit gestärkt werden.

„Im Zuge unserer Digitalisierungsstrategie war es eine logische Entscheidung mit einer mobilen Lösung auf den Markt zu gehen. Mit hello again sind wir nicht nur digital, sondern auch näher am Kunden und effizienter in der Kommunikation“, kommentiert Müller CEO Günther Helm.

Momcilo Nikolic

Co-Founder Lakatos: „Neutos wird es nie zum Schleuderpreis geben“

Christian Lakatos ist Co-Founder von Neutos, einem Startup, das ein geschlossenes Ökosystem in Form einer Designerlampe herstellt. Trotz großer Begeisterung konnte das Unternehmen bei "2 Minuten 2 Millionen" keinen Investor mit ins "Glas" holen. Nichtsdestotrotz blickt der Gründer hoffnungsvoll in die Zukunft und erklärt, was vergangene Serienmorde mit der Entscheidung, ein Startup zu gründen, zu tun hatten.
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Neutos, 2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) Neutos - Das Neutos-Team rund um CEO Christian Lakatos.
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Es geschieht selten, dass bei „2 Minuten 2 Millionen“ ein Produkt derart begeistert, wie das geschlossene Ökosystem in Form einer Designerlampe von Neutos – und dann kein Investment bekommt. „Unique“ und „sensationell“ waren nur zwei Begriffe in den Lobeshymnen für das Erzeugnis des Wiener Startups.

+++ LUN: Oberösterreichisches Startup lässt Kindermöbel mitwachsen +++

Pflanzen und Mikroorganismen

Zur Erklärung: Neutos ist ein Hybrid aus autarkem Ökosystem für Pflanzen und klassischer Standlampe. Es ist ein sich selbst versorgendes Arrangement aus lebenden Pflanzen und Mikroorganismen, in einen hermetisch versiegelten Glaskörper eingebettet. Das im Innenraum des Glaskörpers befindliche Wasser erwärmt sich, verdampft, kondensiert und regnet wieder ab. Blätter der Pflanzen sprießen, gedeihen, sterben ab, fallen zu Boden, und werden dort von den Mikroorganismen (den sogenannten Destruenten) in ihre Bestandteile zersetzt. Diese werden letztendlich über den Boden von den Pflanzen als Nährstoffe wieder aufgenommen. „Analog den Wasser- und Nährstoffkreisläufen unseres blauen Planeten. Nur in einem etwas kleinerem Maßstab“, sagt Co-Founder Christian Lakatos.

Neutos mit Wifi

Dabei stellt der eigens entwickelte Microcontroller das elektronische Herzstück der Lampen dar. Und besitzt eine Mehrfach-Funktionalität: „So gibt er zum Beispiel nach Verbinden der Lampe mit dem Stromnetz temporär einen Wifi-Hotspot aus, um die Ansteuerung via App zu ermöglichen. Er steuert die Neutos Pyramide – ein Patentiertes Anti Beschlag System – sowie die in ihr eingebetteten LEDs, welche quasi als Mini-Sonne in unserem Ökosystem agieren“, erklärt Lakatos.

Touchsensor zum Auf- und Abdrehen

Eine von der Pflanzenbeleuchtung unabhängig steuerbare LED-Glühbirne sorgt für die Funktionalität der Beleuchtung einer klassischen Standlampe. Diese wird via Touchsensor, durch Berührung am oberen Ende des Lampenschirmes ein- und aus geschaltet.

Neutos, Lakatos, 2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) Puls 4/Gerry Frank – Das autarke Ökosystem von Neutos in einen hermetisch versiegelten Glaskörper.

Upside-Down

„Dank einer weiteren patentierten, technischen Innovation, die sich in der pulverbeschichteten Pflanzenschale aus Aluminium befindet, ist es möglich die gesamte Lampe auf den Kopf zu drehen, ohne dass die Pflanzen herausfallen. Dies ist besonders für den Transport und Versand der Produkte eine wichtige Funktionalität“, sagt der Gründer, der im selben Atemzug erklärt, warum es für das Startup gar keinen Zwang gab, in der Show an ein Investment zu gelangen.

„Firmenbewertung hat für Schweißperlen gesorgt“

„Wir hatten durch eine vorhergegangene Finanzierungsrunde bereits vor der Sendung einen Investor an Bord und somit keinerlei Druck einen Deal abzuschließen. Unsere Firmenbewertung (1,6 Millionen Euro) ist wohlüberlegt und fundiert, hat bei der Jury wohl aber für die eine oder andere Schweißperle gesorgt. Neutos zum Schleuderpreis gibt es nicht, und wird es auch nie geben“, sagt er.

Corona-Krise

Der in der Sendung versprochenen Listung auf dem Online-Möbelhändler Home24 machte die Corona-Krise einen Strich durch die Rechnung. Die bis dato laufenden Gespräche sollen allerdings nach der Rückkehr zum Normalbetrieb im dritten oder vierten Quartal fortgesetzt werden.

160 tote Pflanzen als Beginn von Neutos

In den Anfängen bewegten sich die Leutos-Gründer lange Zeit als Serien-Pflanzen-Mörder durch die Welt, wie Lakatos zugibt: „Bedingt durch meine Tätigkeit als Musikmanager und das einhergehende ständige Reisen, habe ich über einen Zeitraum von zehn Jahren in meiner Wohnung locker 160 Topfpflanzen unabsichtlich in den Tod geschickt. Vertrocknet, doppelt, gegossen, ersäuft, nicht gedüngt, verhungert und zuviel gedüngt. Angetrieben durch nunmehr einen Mix aus Wehmut, schlechtem Gewissen den Pflanzen gegenüber und Ehrgeiz, das Problem an sich zu lösen, habe ich begonnen mich mich mit autarken Ökosystemen zu beschäftigen“, so Lakatos.

Produkt-Launch fürs Frühjahr geplant

Heute sieht sich das Unternehmen als interior design- und Design-Lampen-Manufaktur. Auf die Frage, ob der Vorschlag von Mediashop-Chefin Katharina Schneider, eine Version ohne Lampenschirm zu entwickeln, in Planung sei, antwortet der Gründer süffisant kryptisch: „Eines der ausschlaggebenden Merkmale von uns ist eben genau diese Kombination aus klassischer Lampe und autarkem Ökosystem. Was nicht heißen soll, dass es nur Neutos-Produkte mit Lampenschirm geben wird. Wir wollen an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber Schneider wird sich über den fürs kommende Frühjahr geplanten Produkt-Launch wohl sehr freuen“.


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