HealthHubVienna: 10 Startups im Uniqa Tower

Der HealthHubVienna will einen Ort der Begegnung und Vernetzung für Innovationen im Gesundheitssystem schaffen. Zehn Startups haben im Uniqa Tower gepitcht und durchlaufen jetzt ein 3-monatiges Accelerationprogramm.
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HealthHubVienna
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HealthHubVienna: Gemeinsam mit Partnern wie der MedUni Wien haben UNIQA und iNiTs – der universitäre Gründerservice Wiens – ein Förderprogramm für Startups ins Leben gerufen, das 10 junge Unternehmen aus dem Gesundheitssektor 3 Monate begleiten wird, Workshops anbietet und sie mit wichtigen Partnern aus der Branche vernetzt.

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Bei der Eröffnungsveranstaltung im UNIQA Tower präsentierten sich die Startups vor einer Fachjury und wurden bewertet. Der Fokus lag dabei auf Unternehmen, die bereits ein fertiges Produkt und erste Kunden haben und jetzt den Markteintritt bewältigen wollen. Ausgewählt wurden sie über direkte Ansprache gemeinsam mit dem Partner Pioneers. Von insgesamt 70 Unternehmen haben es jetzt zehn ins Programm geschafft. Die zehn Gewinner sind aus sieben Ländern, vier davon aus Österreich.

Die Komplexität des Systems

Als UNIQA CEO Andreas Brandstetter die Veranstaltung eröffnet, spricht er über die Herausforderungen des Gesundheitssystems der Zukunft. iNiTS-Geschäftsführerin Dr. Irene Fialka sieht junge Unternehmen an der Komplexität des Systems scheitern. Regulatorien und Zertifizierungen erschweren den Eintritt in einen Markt, der mit vielen Baustellen wie Personalmangel oder einer alternden Gesellschaft zu kämpfen hat. Dazu kommt, dass „Innovation das System eher teurer“ macht, sagt Fialka.

Es wird dabei in Zukunft neben Diagnose oder Behandlung vermehrt um Prävention gehen. Ein prominentes Beispiel dafür ist mySugr, eine App für Diabetiker, die Wissen vermittelt und Betroffenen im Alltag zur Seite steht. iNiTS hat das Potential der App erkannt und das Unternehmen bereits früh unterstützt, bis es im letzten Jahr vom Pharmariesen Roche übernommen wurde. Andreas Nemeth, der mit UNIQA Ventures für das Investment in den HealthHubVienna zuständig ist, weist auf das Wachstum psychischer Probleme wie Burn-Out und Depressionen hin.

Um in den Baustellen Abhilfe zu schaffen riefen sie gemeinsam das Förderprogramm ins Leben und bieten jungen Unternehmen ihr Partnernetzwerk an. Die Hauptevents des Programms sind dann 2-tägige Sprint Workshops mit den Mentorinnen und Expertinnen zu Geschäftsmodellen, Regulierung, Funding und Skalierung. Weitere Unternehmenspartner wie Pfizer und KPMG sind an Bord, um „Wien zum Startup Hub der Gesundheitsökonomie“ zu machen, so Nemeth. Nur offen und gemeinsam würden so Innovationen gelingen, die das System bei Kosteneffizienz nachhaltig verbessern. Am Ende des Programms steht ein Demo Day vor Investoren.

Datenübertragung, Machine Learning und Artificial Intelligence in der Medizin

Eins der Felder, für die sich der HealthHubVienna einsetzt, ist die Digitalisierung und anschließende Auswertung von Patientendaten. GoClinic, Healthbank, Medicus und mHealth Pioneers entwickeln dafür unterschiedliche Software-Lösungen, um die Datenmengen aus Laborberichten, Krankenhäusern, von Ärzten oder von Fitness Trackern sicher übertragen, zwischen Patient und Klinik austauschen, miteinander vernetzen und somit digital und professionell auswerten zu können. Sie arbeiten vereint in Entwicklungsfeldern wie Machine Learning, Artificial Intelligence und Predictive Healthcare.

Medicus entwickelt dafür zum Beispiel Algorithmen, welche mit den Daten Empfehlungen ausgeben und auf der Basis künstlicher Intelligenz Ärzte bei der Prävention und Behandlung helfen. GoClinic nutzt die Blockchain, um Daten dezentral und trotzdem sicher zu übertragen. Das unterstützt dann Ärzte und Krankenhäuser in ihrer Infrastruktur und spart somit Zeit, Bürokratie und Kosten für das System.

Anwendungsfälle in der Diagnose und Rehabilitation

Kosten türmen sich auch in der Diagnose und Rehabilitation an. Im einen Fall, weil Krankheiten nicht oder zu spät entdeckt werden, im anderen Fall, weil die langfristige Nachbetreuung sie verursacht. Dafür hat ReFlex einen Sensor mit ergänzender App entwickelt, der Physiotherapeuten mit Daten während der Rehabilitation versorgt, damit Patienten zu Hause ihre Übungen durchführen können. B-Wom ist ein digitaler Coach als App für Frauen zur Prävention von Intimkrankheiten. SzelesTIM hat ein Wearable entwickelt, welches mittels elektrischer Impulse wie Akkupunktur funktioniert und chronischen Schmerzpatienten Linderung beschert.
Dazu kommen ImageBiopsyLab, ThinkSono und Contextflow, die an Lösungen zur Diagnose von Knochenkrankheiten, Thrombosen oder für Radiologen arbeiten. Alle Gewinner arbeiten damit in ihren Feldern innovativ, indem sie IT-Lösungen auf medizinische Probleme anwenden.

HealthHubVienna: Die Vision vom Startup-Zentrum für Gesundheit in Wien

„Der Patient entwickelt sich immer mehr zum Kunden“, sagt Nemeth. Damit ihm personalisierte Lösungen angeboten können und die Vorsorge besser wird, um Kosten einzusparen, müssen die „Überschneidungen zwischen IT und Medizin“ besser genutzt werden.
Wien verfügt dafür bereits über ein Ökosystem im Feld der Gesundheitspflege und Life Sciences. In der Stadt sitzen internationale Pharmakonzernen neben Herstellern aus der Medizintechnik, Vertriebsunternehmen und Dienstleistern. Auch in der Forschung und Entwicklung ist Wien als Standort im Feld international erkannt.

Die Vision des HealthHubVienna ist es deshalb, ein international anerkanntes Startup-Zentrum in der Stadt zu etablieren. In Zukunft sollen jährlich bis zu 25 Unternehmen aus dem CEE-Raum unterstützt werden, damit ihnen der Markteintritt rascher gelingt. „Startups sind Innovationsbetreiber. Wir wollen ihnen Raum für kreative Ideen geben und sie dabei unterstützen diese Ideen auch wirklich umzusetzen“, bringt es UNIQA CEO Andreas Brandstetter auf den Punkt.

⇒ www.uniqa.at

⇒ www.inits.at

die Redaktion

WeAreDevelopers starten Podcast zu “HR Excellence”

WeAreDevdelopers starten einen eigenen Podcast zum Thema HR. Dort kommt unter anderem Georg Hauer von N26 zu Wort.
/wearedevelopers-podcast-hr/
Benjamin Ruschin, Managing Director, WeAreDevelopers
Benjamin Ruschin, Managing Director, WeAreDevelopers – (c) Tamas Künsztler
hr

„People Operations bzw. HR wird oft als eine Support-Funktion im Unternehmen gesehen. Das ist falsch. HR ist Chefsache. Die Entscheider an der Spitze des Unternehmens, und alle beteiligten Mitarbeiter, sind gefordert, die besten Skills – die hellsten Köpfe – ins Unternehmen zu holen und gemeinsam mit ihnen Großartiges zu leisten“, sagt Benjamin Ruschin, Geschäftsführer von Co-Founder von WeAreDevelopers: Daher hat WeAreDevelopers einen neuen Podcast gestartet, in dem Entscheider aus herausragenden Unternehmen darüber sprechen, „wie man mit smarter People Operations Unicorns aufbauen und die Weltmarktführerschaft erobern kann“.

N26 zu Gast im Podcast

Eines dieser Unicorns ist N26: Auf das Konto der Bank gehen mehr als 1.500 Mitarbeiter, knapp $800 Millionen an Investitionen und eine Bewertung von 3,5 Milliarden Euro – und das in nur sieben Jahren. Mit dem Ziel, die weltweit führende mobile Bank zu werden, hat N26 eine High-Performance-Workforce aufgebaut und mithilfe einer unkonventionellen People Management-Strategie kluge Köpfe ins Unternehmen geholt, wie es in der Presseaussendung heißt.

N26 zeigt daher laut WeAreDevelopers, „wie intelligente People Operations – auch HR genannt – ein Unternehmen zum Erfolg katapultieren kann“. Daher wird unter anderem N26 DACH-Chef Georg Hauer darüber sprechen, „wie man mit smarter People Operations Unicorns aufbauen und die Weltmarktführerschaft erobern kann“, sagt Ruschin.

WeAreDevelopers-Podcast kommt zweimal pro Monat

„Der Erfolg eines Unternehmens hängt maßgeblich von einem Faktor ab: Schaffe ich es, die besten Talente reinzuholen, sie zu halten und ihre Fähigkeiten bestmöglich einzusetzen? Wir wollen von den Besten lernen, wie das geht. Wie macht man Unternehmen durch großartige People Operations erfolgreich?“, erläutert Ruschin die Beweggründe für den Launch des neuen Formats.

Konkret erscheint der neue WeAreDevelopers Podcast ab sofort zweimal im Monat und richtet sich maßgeblich an Entscheider aus den Bereichen General Management, HR, Marketing und IT als Inspiration für erfolgreiches People Management. Im Rampenlicht des Podcasts stehen Unternehmer, Startup-Gründer und Experten aus Unternehmen, die sich aufgrund ihrer unkonventionellen HR-Methoden einen Wettbewerbsvorteil geschaffen haben.

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