Ein Guide für Startups zum Umgang mit dem Coronavirus

Wie wirkt sich der Coronavirus auf den Umgang mit Teleworking, interne Kommunikation und Hygiene im Betrieb aus. Ein kompakter Guide für Startups.
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Coronavirus
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  • Aufgrund der aktuellen Lage rund um das umgangssprachlich als Coronavirus bekannte SARS-CoV-2, bzw. COVID-19 ist es auch für Unternehmen jeder Größe zunehmend ratsam, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
  • Das gilt auch für Startups, die unter Umständen nun bereits Auswirkungen auf ihre Auftragslage spüren, beziehungsweise Maßnahmen bezüglich Teleworking ergreifen und ihrte Mitarbeiter informieren sollten.
  • Zahlreiche Unternehmen haben die Anweisungen erlassen, dass Geschäftsreisen nur dann unternommen werden sollten, wenn diese zwingend nötig sind.
  • Ein unbegründetes Verweigern der Arbeit stellt eine Arbeitsverweigerung dar, mit allen arbeitsrechtlichen Konsequenzen, heißt es von der WKO.
  • Zugleich darf aber auch der Arbeitgeber nicht einseitig Teleworking anordnen, grundsätzlich muss Homeoffice stets zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ausdrücklich vereinbart werden.
  • Auch auf betriebswirtschaftlicher Ebene sollten Startups evaluieren. Zum Beispiel sollte festgestellt werden, wie hoch die eigenen Rücklagen sind, um eine etwaige Durststrecke zu überstehen.

Aufgrund der aktuellen Lage rund um das umgangssprachlich als Coronavirus bekannte SARS-CoV-2, bzw. COVID-19 ist es auch für Unternehmen jeder Größe zunehmend ratsam, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Das gilt auch für Startups, die unter Umständen nun bereits Auswirkungen auf ihre Auftragslage spüren, beziehungsweise Maßnahmen bezüglich Teleworking ergreifen und ihrte Mitarbeiter informieren sollten.

+++Der Coronavirus am Finanzmarkt: Der Schwarze Schwan ist gelandet+++

Einen Überblick über die aktuelle Lage rund um das Coronavirus in Österreich (Stand: 10. März 2020) liefert die folgende Zusammenfassung des ORF.

Abgesagte Events und Geschäftsreisen aufgrund des Coronavirus

Bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen hatten einzelne Eventveranstalter ihre Großveranstaltungen abgesagt, beziehungsweise auf einen späteren Zeitpunkt verschoben – darunter das von Puls4 organisierte 4gamechangers Festival 2020 und das ANON Summit 2020. Auch zahlreiche kleinere Events wurden bereits an den Vortagen gestrichen – darunter etwa die Geburtstagsparty von The Ventury, die am 13. März hätte stattfinden sollen.

„Wir wollen in keiner Weise Panik schüren, aber wir können auch gewisse Risiken nicht leugnen, die darin bestehen, 100 Menschen auf engem Raum zusammen zu bringen“, heißt es dazu in einer Email von the Ventury: „Nur ein einziger Fall könnte zu einer Quarantäne für alle Teilnehmer führen, und das wollen wir vermeiden. Wir wollen auch unseren Teil dazu beitragen, die Ausbreitung so weit wie möglich zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem für alle gut funktionieren kann, was in diesem Fall leider bedeutet, dass wir unsere geplanten Feierlichkeiten aufgeben müssen.“

Ähnliches gilt für Geschäftsreisen. Zahlreiche Unternehmen haben die Anweisungen erlassen, dass Geschäftsreisen nur dann unternommen werden sollten, wenn diese zwingend nötig sind. Eine Liste des Gesundheitsministeriums zur Risikobewertung von Veranstaltungen findet sich unter diesem Link.

Sind Schutzmasken ein sinnvolles Mittel gegen den Coronavirus?

Laut Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) sind Einmal-Mundschutzmasken kein wirksamer Schutz gegen Viren oder Bakterien, die in der Luft übertragen werden. Sie können aber dazu beitragen, das Risiko der Weiterverbreitung des Virus durch „Spritzer“ von Niesen oder Husten zu verringern, heißt es unter anderem auf einer speziellen FAQ-Seite der Wirtschaftskammer. Solange die Behörden solche Mundschutzmasken jedoch nicht verordnen, können diese auch nicht gegen den Willen des Arbeitgebers durchgesetzt werden.

Nach derzeitigem Stand gibt es außerdem keine Verpflichtung des Arbeitgebers Mitarbeiter wie Verkäufer, Kellner usw. mit Gesichtsmasken bzw. Handschuhen zu versorgen, heißt es weiters bei der Wirtschaftskammer. Hygienemaßnahmen wie mehrmaliges Händewaschen mit Seife am Tag seien völlig ausreichend. Es gibt außerdem keine Möglichkeit, Gäste zum Tragen einer Gesichtsmaske zu verpflichten. Die Wirksamkeit dieser Maßnahme ist zudem umstritten, weil damit die Ansteckung des Gesichtsmaskentragenden nicht vermieden werden kann, heißt es von der WKO.

Kommunikation als Schlüsselelement

Allgemein sollten Führungskräfte und – falls bei einem Startup bereits vorhanden – HR-Abteilungen einen Fokus auf klare Kommunikation legen, wie unter anderem in einem Beitrag von entrepreneur.com erläutert wird. Die Personalabteilungen sollten Informationen über das Coronavirus zusammenstellen, um einen referenzfähigen Leitfaden für Mitarbeiter zu erstellen, der sie nicht nur über die Virusinfektion aufklärt, sondern auch Wege zu ihrer Vermeidung aufzeigt, heißt es dort.

Die Kommunikationsstrategie sollte mehrgleisig sein und alle verfügbaren Kommunikationskanäle nutzen. Als Beispiele dafür werden zum Beispiel Emails und Chatgruppen, aber auch analoge Kanäle wie Poster und Post-Its genannt, mit denen die Botschaft an die Mitarbeiter vermittelt werden sollte. Die gesammelten Informationen sollten nur aus glaubwürdigen und verifizierten Quellen stammen, wie etwa der Website des Gesundheitsministeriums.

Unter anderem können dabei die folgenden Punkte gegenüber der Belegschaft kommuniziert werden.

  • Bei Krankheitssymptomen oder Verdacht auf Erkrankung sollten die Mitarbeiter zuhause bleiben und Kontakt mit der Gesundheitshotline 1450 aufmehmen
  • Allgemeine Informationen können bei der Hotline 0800 555 621 erfragt werden
  • Hygienemaßnahmen
    • Täglich mehrmals Händewaschen mit Wasser und Seife oder einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel;
    • Bedecken von Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch (nicht mit den Händen) bei Husten oder Niesen;
    • Vermeidung von Kontakt zu kranken Menschen;
    • Reduzierung von Ritualen, die Körperkontakt beinhalten (z.B. Hände schütteln, Umarmungen).
  • Arbeitsorganisatorische Maßnahmen und Hinweise
    • Mitarbeiter sind verpflichtet eine Infektion dem Arbeitgeber sofort bekanntzugeben. Ebenso muss bekanntgeben gegeben werden, ob man unter Quarantäne gestellt wurde (Absonderung gem. § 7 und § 17 Epidemiegesetz).
    • Die Vorgesetzten sollten um erhöhte Sensibilität ersuchen, sollten Erkältungs- oder Krankheitssymptome bei einem selbst auftreten. In diesem Fall ist es wichtig, zuhause zu bleiben und allenfalls im Home Office zu arbeiten (mehr dazu weiter unten).
  • Aufenthalt in Risikogebieten
    • Wer einen Urlaub oder Aufenthalt in einem Gebiet mit hoher Ansteckungsgefahr verbracht hat, sollte dies melden.
    • Kehrt jemand aus einem Risikogebiet zurück und zeigt binnen 14 Tagen Symptome wie Fieber, Atembeschwerden, Husten, so empfiehlt die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES)
      • Zu Hause zu bleiben, die telefonische Gesundheitsberatung unter der Telefonnummer 1450 zur weiteren Vorgangsweise zu kontaktieren und
      • die zuständige Gesundheitsbehörde zu kontaktieren.

Teleworking: Technische und rechtliche Voraussetzungen

Generell helfen zahlreiche modere Kommunikationsmittel dabei, ein ortsungebundenes Arbeiten zu ermöglichen –  dazu zählen Tools wie Slack, Skype oder Google Docs. Die meisten jungen Startups haben schon heute derartige Tools für Remote Work im Einsatz – und wenn dem nicht so ist, so ist nun wohl der beste Zeitpunkt, um über einen Umstieg nachzudenken. Ergänzend dazu sollte geklärt werden, welche Hardware die Mitarbeiter verwenden: Also, ob sie für ihr Teleworking-Arbeit oder gar im Fall einer Quarantäne stets ihren Business-Laptop mit nach hause nehmen oder ob sie im Sinne einer Bring-Your-Own-Device-Policy (BYOD) mit ihren privaten Geräte auf die Server des Unternehmens zugreifen.

Auf rechtlicher Ebene darf ein Arbeitnehmer der Arbeit nicht aus eigenem Antrieb fernbleiben, nur weil er sich vermeintlich vor einer Ansteckung fürchtet, heißt es seitens der WKO. Denn dies stellt eine Verletzung der Dienstpflichten und somit einen Entlassungsgrund dar. Eine Verweigerung der Arbeitsleistung könnte nur dann gerechtfertigt sein, wenn eine objektiv nachvollziehbare Gefahr bestünde, sich bei der Arbeit mit dem Virus anzustecken. Dies könnte dann gegeben sein, wenn es im unmittelbaren Arbeitsumfeld bereits zu einer Ansteckung mit dem Virus gekommen wäre. Das gilt aber nicht für jene Arbeitnehmer, die berufsmäßig mit Krankheiten regelmäßig zu tun haben, wie etwa in Spitälern oder Apotheken.

Auch darf der Arbeitnehmer nicht die Zusammenarbeit mit bestimmten Personen verweigern, außer diese Personen zeigen Symptome. Verweigert werden können nur Tätigkeiten, die nicht im Arbeitsvertrag vereinbart wurden. Ein unbegründetes Verweigern der (Zusammen-) Arbeit stellt eine Arbeitsverweigerung dar, mit allen arbeitsrechtlichen Konsequenzen, heißt es von der WKO.

Zugleich darf aber auch der Arbeitgeber nicht einseitig Teleworking anordnen, grundsätzlich muss Homeoffice stets zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ausdrücklich vereinbart werden. Eine Anordnung durch den Arbeitgeber ist jedoch möglich, wenn eine diesbezügliche Vereinbarung im Arbeitsvertrag bereits enthalten ist oder sich darin eine sogenannte Versetzungsklausel findet, wonach man einseitig an einen anderen als den ursprünglich vereinbarten Arbeitsort versetzt werden kann, heißt es von der WKO: Der Arbeitgeber hat dann die allenfalls anfallenden Kosten (zB für Internet, Handy) zu übernehmen.

Kompensation für entgangene Umsätze

Was machen Startups, denen aufgrund des Coronavirus Aufträge wegbrechen? Grundsätzlich gibt es keine öffentliche finanzielle Abfederung zur Liquiditätsüberbrückung bei Umsatzrückgängen aufgrund äußerer Einflüsse, heißt es dazu seitens der WKO: Eine Ausnahme stellt der Verdienstentgang dar, der durch eine Betriebsbeschränkung oder eine Betriebsschließung entstanden ist, die aufgrund einer Verordnung nach § 20 Abs. 4 Epidemiegesetz verfügt wurde.

Steuerpflichtige Personen können bis zum 30.9. des betreffenden Jahres die Herabsetzung der Einkommensteuer-Vorauszahlungen beantragen, wenn das voraussichtliche Einkommen für das jeweilige Jahr niedriger ist. Der Antrag muss eine Begründung enthalten, in welcher die verminderte Gewinnerwartung aufgrund der veränderten wirtschaftlichen Lage (z. B. Aufstellung der Umsatzeinbrüche aufgrund von Covid-19) dargelegt wird.

Muster-Download des Antrags: Antrag auf Herabsetzung der Einkommensteuervorauszahlung

Die Sozialversicherung für Selbständige (SVS) unterstützt Unternehmer mit der Ratenzahlung und Stundung der Beiträge (mehr dazu im nachfolgenden Tweet), und von der AWS gibt es eine Überbrückungsgarantie (mehr dazu unter diesem Link).

Evaluierung der Umsätze und Kosten

Und schlussendlich macht es die aktuelle (Wirtschafts-)Lage für viele Unternehmen nötig, ihre eigene wirtschaftliche Situation zu evaluieren. Hierzu gibt es einen sehr aufschlussreichen Beitrag von Sequoia Capital auf der Plattform medium.com. Zum Beispiel sollte festgestellt werden, wie hoch die eigenen Rücklagen sind, um eine etwaige Durststrecke zu überstehen. Auch könnte sich die aktuelle Lage auf das Fundraising auswirken, und bei so manchen Unternehmen könnte es auch zu Umsatzeinbrüchen kommen.

Dies bedeutet auf der anderen Seite, dass auf der Ausgabenseite der Rotstift angesetzt werden muss – etwa, indem bei den Marketinginvestitionen die Latte für den ROI höher angesetzt wird. Auf HR-Ebene wiederum sollte darauf geachtet werden, ob die Effizienz des Teams zusätzlich erhöht werden kann. Die Experten von Sequoia Capital halten es in dieser Hinsicht mit Charles Darwin: Denn überlebt haben nicht jene Tierarten, die die stärksten oder intelligentesten waren – sondern jene, die sich am Besten anpassen konnten.

Selbiges gilt auch für Unternehmen.

Redaktionstipps

die Redaktion

13 Tipps für erfolgreiche virtuelle Konferenzen und Events

Hopin ist Experte für die Veranstaltung virtueller Events. Hier gibt das Team nützliche Tipps, damit die nächste Online-Konferenz zum Erfolg wird.
/13-tipps-fur-erfolgreiche-virtuelle-konferenzen-und-events/
Tipps für virtuelle Konferenzen von Hopin
Das Hopin-Team gibt Tipps für die Veranstaltung virtueller Konferenzen. (c) Hopin
kooperation

Wohl kaum ein Anbieter gilt so sehr als Synonym für die Digitalisierung von Events wie dieser: Hopin. Und das Team der Saas-Company hat nun eine Liste mit Tipps zusammengestellt, um Veranstaltungsorganisatoren bei der Umsetzung virtueller Events zu unterstützen. Der brutkasten ist Hopins Partner in Österreich und teilt diese Tipps daher gerne.

I) Vor der virtuellen Veranstaltung

Tipp Nr. 1: Präsentieren Sie Ihren Teilnehmern Ihren virtuellen Veranstaltungsort, indem Sie ein kurzes Video aufnehmen.

Jede Veranstaltung ist anders. Hopin ist so konzipiert, dass es flexibel an die vielfältigen Anforderungen Ihrer virtuellen Veranstaltungen angepasst werden kann.

Sie können Ihren Teilnehmern helfen, sich an Ihrem Hopin-Veranstaltungsort zurechtzufinden und sie für Ihre bevorstehende Veranstaltung zu begeistern, indem Sie ein kurzes Video aufnehmen.

Einige Beispiel-Vidoes:

Geschriebene Guides zum Online-Event:

Um Ihren eigenen Video-Guide zu erstellen, folgen Sie diesen einfachen Schritten:

  • Sobald Sie Ihre Veranstaltungsbereiche innerhalb von Hopin erstellt haben, verwenden Sie den „Vorschau“-Veranstaltungsmodus und beginnen Sie mit der Aufzeichnung Ihres Bildschirms auf der Registrierungsseite Ihrer Veranstaltung. Bringen Sie Ihren Browser in den Vollbildmodus und verwenden Sie die eingebaute Bildschirmaufzeichnung auf einem Mac (Umschalt + Cmd + 5) oder Windows PC (Windows + G), um die Aufzeichnung Ihres Bildschirms zu starten. Loom funktioniert auch hervorragend!
  • Laden Sie einen oder mehrere Kollegen ein, ihre Audio- und Videodaten auf der Bühne, in Sitzungen und im Netzwerkbereich zu teilen, damit Sie so nah wie möglich an das eigentliche Veranstaltungserlebnis herankommen.
  • Lassen Sie die Leute wissen, wie sie durch Ihren Zeitplan navigieren können. Verwenden Sie die Veranstaltungs-Chats und die Registerkarte Personen, um einen privaten Videoanruf zu initiieren.
  • Wenn Sie fertig sind, laden Sie Ihr Video auf Youtube oder eine andere Plattform Ihrer Wahl hoch und teilen Sie es mit Ihren Teilnehmern.

Tipp Nr. 2: Erinnern Sie die Benutzer daran, wie sie das Beste aus Ihrer bevorstehenden Veranstaltung herausholen können, BEVOR sie beginnt.

In Ihren Mitteilungen vor der Veranstaltung können Sie eine Welt voller Fragen umgehen, indem Sie die folgenden Informationen vor der Veranstaltung senden:

  • Über einen kompatiblen Browser teilnehmen. Hopin funktioniert am besten auf Chrome und Firefox. Stellen Sie sicher, dass Ihr Browser auf dem neuesten Stand ist.
  • Überprüfen Sie Ihre Internetgeschwindigkeit und Ihr Netzwerk. Wir empfehlen ein Minimum von 5mbps Download und 2mbps Upload. Idealerweise möchten wir 30mbps Download und 10mbps Upload oder höher für die beste Qualität sehen – testen Sie Ihre Geschwindigkeit hier.
  • Sie können nicht die ganze Veranstaltung besuchen? Kommen Sie zu spät? Machen Sie sich keine Sorgen. Sie erhalten nach der Veranstaltung Links zu den Aufnahmen.

Tipp #3: Testlauf, Testlauf, Testlauf.

Genau wie bei physischen Veranstaltungen ist es eine gute Idee, dass Moderatoren, Redner, Podiumsteilnehmer und Sponsoren, die Sitzungen veranstalten, an einer Probeveranstaltung teilnehmen. Je mehr Leute die Plattform im Voraus kennenlernen können, desto besser fühlen sich alle und desto reibungsloser wird es am Tag der Veranstaltung ablaufen.

II) Während der virtuellen Veranstaltung

Um ein maximales Maß an Engagement während der gesamten Veranstaltung aufrechtzuerhalten, besteht ein Ansatz, der sich bewährt hat, darin, die Inhalte auf 30 Minuten zu beschränken und viel Interaktion mit dem Publikum einzubauen. Bitten Sie die Teilnehmer, die Kamera einzuschalten, um ihre Fragen zu stellen (mit Hilfe einer moderierten Sitzung), oder stellen Sie ihre Fragen im Chat. Über Live-Video können Ihre Sprecher den Zuschauern Anerkennung aussprechen. Dies trägt zu einem angenehmen Gespräch bei.

Tipp Nr. 4: Wollen Sie ein einfaches, effektives Rezept für virtuelle Veranstaltungen?

  • Planen Sie das Networking vor Beginn der Veranstaltung. Planen Sie zu Beginn Ihrer Veranstaltung 30 Minuten bis zu einer Stunde offenes Networking und Erkundung ein, um Ihrem Publikum Gelegenheit zu geben, sich mit Ihrer Veranstaltung vertraut zu machen, sich vorzustellen (z.B. „Hallo aus Barcelona!“) und die Spannung vor Ihrer Willkommens-Keynote auf der Bühne aufzubauen.
  • Als Nächstes stellen Sie ein oder zwei hochkarätige Redner mit einer visuellen Präsentation vor, die vorab oder live aufgezeichnet wurde. (Nutzen Sie die RTMP-Plattform zum Streamen von vorab aufgezeichneten Inhalten).
  • Bieten Sie in den Nebenräumen ausreichend Zeit für Fragen und Antworten oder kleinere, praktischere Panels mit viel Interaktion für die Teilnehmer.
  • Schicken Sie Teilnehmer zu Ihrer Expo, wo Ihre Anbieter und Sponsoren live mit Sonderangeboten und interaktiven Vorführungen auf Sie warten.
  • Betonen Sie, dass Networking immer möglich ist – hier passiert die Magie, wenn Sie einen Raum für die Teilnehmer schaffen, in dem sie neue Verbindungen entdecken können.

Tipp Nr. 5: Nutzen Sie versteckte Sitzungen für Ihre Redner, VIPs und Mitarbeiter.

Lassen Sie Ihre Redner am Veranstaltungstag und während Ihrer Veranstaltung ihre Audio-/Videofilme testen, ihre Präsentation durchlaufen und sich mit anderen Rednern in einer versteckten Sitzung vernetzen. Bauen Sie eine Sitzung auf und beschränken Sie die Sichtbarkeit dieser Sitzung auf das Speaker-Ticket. Dann können nur die Redner und Organisatoren der Veranstaltung sehen, dass dieser „Speaker Green Room“ existiert. Um sicherzustellen, dass er während der gesamten Dauer Ihrer Veranstaltung sichtbar ist, binden Sie diese Sitzung nicht an Ihren Terminplan.

Ähnlicher Tipp: Erstellen Sie eine private Sitzung für Ihre Teammitglieder und/oder VIPs, damit sie sich während der gesamten Veranstaltung zusammenkauern und zusammenarbeiten können, aber beschränken Sie die Sichtbarkeit der Sitzung auf die Art Ihres Team- oder VIP-Tickets.

Tipp Nr. 6: Unterbrechen Sie Ihre Inhalte mit Mikro-Pausen während Ihrer Veranstaltung.

Durch die Teilnahme an Ihrer Veranstaltung auf ihren Geräten können die Teilnehmer leicht abgelenkt werden, egal ob es sich um eine neue E-Mail oder eine Slack-Benachrichtigung oder eine Google-Suche zur Suche nach dem Abendessen handelt. Damit sich Ihr Publikum auf Ihre Inhalte konzentrieren kann, sollten Sie während der gesamten Veranstaltung kleine, 15-minütige Pausen einbauen, in denen die Teilnehmer die Plattform verlassen können, wenn sie die Veranstaltung verlassen müssen – genau wie beim Verlassen einer persönlichen Veranstaltung, um E-Mails abzurufen oder einen Anruf entgegenzunehmen.

Tipp Nr. 7: Fügen Sie alles, was Ihre Teilnehmer tun sollen, in Ihren Hopin-Veranstaltungsplan ein.

…einschließlich spezieller Zeiten für Networking oder den Besuch der Expo. Wenn ein geplantes Segment live stattfindet, fügt Hopin automatisch hilfreiche Wegweiser hinzu, um Ihr Publikum zu dem zu führen, was gerade passiert. Durch das Hinzufügen von Abschnitten zu Ihrem Terminplan können die Besucher leicht erkennen, in welchem Teil der Plattform sie sich befinden sollten, so dass niemand mehr in Ihrem virtuellen Veranstaltungsort „herumwandern“ muss.

Tipp Nr. 8: Wenn jeder Sponsor seinen eigenen Expo-Stand hat, ändern Sie den Sponsor-Hyperlink auf der Empfangsseite in seine Expo-Stand-URL, sobald Ihre Veranstaltung beginnt.

Von Ihrer Empfangsseite aus können die Teilnehmer auf das Logo des Sponsors klicken und direkt zu dessen Expo-Stand weitergeleitet werden, um mit den Vertretern des Sponsors zu interagieren und in Kontakt zu treten. Aber denken Sie daran: Bevor Ihre Veranstaltung beginnt, lassen Sie den Hyperlink des Sponsors auf der Website des Sponsors bestehen; bis zum Beginn Ihrer Veranstaltung können die Teilnehmer nicht auf den Stand des Sponsors zugreifen.

Tipp Nr. 9: Erstellen Sie einen virtuellen Helpdesk für Ihre Veranstaltung.

…als Sitzungs- oder Expo-Stand (und priorisieren Sie ihn so, dass er ganz oben auf der Liste erscheint).

Weisen Sie ein Mitglied Ihres Teams zu, das sich am Sitzungs- oder Expo-Stand befindet, so dass die Teilnehmer sich ihnen auf dem Bildschirm anschließen oder den Chat eingeben können, um ihre Fragen zur Fehlerbehebung zu stellen.

Tipp Nr. 10: Wenn auf der Bühne nichts ausgestrahlt wird, zeigen Sie einen hilfreichen Wartebildschirm an.

…durch gemeinsame Bildschirmnutzung eines Bildes/PowerPoint-Folie oder durch Streaming von Grafiken/Video über RTMP.

Auf dem Wartebildschirm bietet sich eine gute Gelegenheit, Ihr Branding, Sponsor-Shoutouts und/oder Wegweiser-Tipps für Ihr Publikum einzubinden (z.B. Pfeile, die auf das Netzwerk-Symbol und die Registerkarte Umfragen mit Beschreibungen, wie die Teilnehmer beide Funktionen nutzen sollten). Auf diese Weise wissen die Teilnehmer, wohin sie sich in den Pausen wenden müssen, und Sie und Ihre Sponsoren erhalten einen höheren Wiedererkennungswert Ihrer Marke.

III) Nach der virtuellen Veranstaltung

Tipp Nr. 11: Analysieren Sie Ihre Daten.

Sie erhalten eine Menge Informationen von einer Hopin-Veranstaltung. Chat-Protokolle. Umfrageergebnisse. Lead-Generierung. Teilnehmerdaten. Interaktionen am Messestand. (Für Pro-Benutzer gibt es sogar noch mehr Daten.) Sie können diese Daten – übertragen Sie sie in Ihr bestehendes CRM-System, um die Einblicke Ihres Publikums zu bereichern – verwenden, um Ihre Botschaften, Kunden-Personas und sogar Ihre nächste Veranstaltung zu verbessern.

Tipp Nr. 12: Teilen Sie Ihre Veranstaltungsaufzeichnungen.

Sie erhalten die Videoaufzeichnungen Ihrer Hopin-Veranstaltung Minuten, nachdem sie fertig gestreamt sind. Es ist wahrscheinlich, dass viele Teilnehmer sich darauf freuen, sie anzusehen, besonders wenn es sich um eine Sitzung handelt, die sie verpasst haben. Sie können diese Aufzeichnungen als Verkaufsargumente oder für das Content-Marketing nutzen oder sie kostenlos verschenken. Es liegt ganz an Ihnen, wie Sie die wertvollen Videoinhalte, die durch Ihre Veranstaltung erzeugt wurden, weitergeben möchten.

Tipp Nr. 13: Halten Sie die Unterhaltung in Gang.

Nach einer Veranstaltung gibt es oft einen energischen Schwung. Nutzen Sie dies. Nutzen Sie die Aufregung, die von Ihrer Veranstaltung ausgeht, um Ihre Gemeinde zu vergrößern, Kontakte zu pflegen und Folgetreffen zu buchen.

Ein bewährtes Verfahren, das sich bei vielen Organisatoren bewährt hat, besteht darin, die Aufregung von einer Veranstaltung auf eine andere Veranstaltung zu übertragen. Die beste Zeit, für Ihre nächste Veranstaltung zu werben, ist bei Ihrer aktuellen Veranstaltung – während Sie die Aufmerksamkeit aller haben.

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