0,6 Prozent der Grazer arbeiten für Startups

Für den Grazer Startup Barometer 2019 wurde wieder die Startup-Community der steirischen Landeshauptstadt befragt. Die Zufriedenheit mit dem Standort wächst weiter. Einzig die Finanzierungssituation scheint zu stagnieren.
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Werner Sammer (Up To Eleven) bei der Präsentation des Grazer Startup Barometer 2019
(c) Up To Eleven: Werner Sammer (Up To Eleven) bei der Präsentation des Grazer Startup Barometer 2019
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Es geht in fast allen Bereichen weiter bergauf, nur die Finanzierungssituation verbessert sich nicht – so lassen sich die Ergebnisse des Grazer Startup Barometer 2019 zusammenfassen. An der seit 2014 durchgeführten Befragung – inzwischen unter Federführung von Up To Eleven – nahmen dieses Jahr 137 Personen teil. Es handle sich dabei um Gründer und Gründungsinteressierte, Mitarbeiter von Startups und Startup-Organisationen sowie Investoren, heißt es dazu in einer Aussendung.

Grazer Startup Barometer 2019
(c) Up To Eleven

+++ GründerInnenberatung im Science Park Graz +++

Startup Barometer 2019: Aufwärtstrend mit Wermutstropfen

Wie schon in den Vorjahren attestieren die Initiatoren der Umfrage dem Gründungsstandort Graz einen Aufwärtstrend. In der allgemeinen Beurteilung des Standorts auf eine Skala von 1 bis 7 gab es im Vergleich zum Vorjahr (5,10) eine leichte Steigerung (5,21). 2014 war der Wert noch bei 3,94 gelegen. Steigerungen gab es in der Beurteilung der Einzelbereiche Angebot an Büro-Infrastruktur (4,95 von 7), Startup-Events (5,60), Vernetzung (5,61), qualifiziertes Fachpersonal (4,80), Förder- (4,72) und Beratungsmöglichkeiten (5,13). Leicht schlechter fällt dieses Jahr hingegen die Beurteilung der Finanzierungssituation aus (3,78; 2018:3,86).

Grazer Startup Barometer 2019
(c) Up To Eleven

1300 Startup-Beschäftigte – Tendenz steigend

Abgefragt wurde für den Grazer Startup Barometer 2019 auch das Beschäftigungspotenzial. Demnach beschäftigt ein Startup in Graz durchschnittlich 6,5 Mitarbeiter (4,5 Vollzeit, 2,0 Teilzeit). Die Studienautoren rechnen den Wert anhand der geschätzten Anzahl an Startups auf 1300 Startup-Beschäftigte in ganz Graz hoch – das entspräche etwa 0,6 Prozent der Erwerbsbevölkerung. Die befragten Startups möchten zudem in den kommenden zwölf Monaten durchschnittlich 2,58 neue Mitarbeiter einstellen.

Grazer Startup Barometer 2019
(c) Up To Eleven

16 Prozent holten mehr als halbe Mio. Euro Kapital

Geld für das Wachstum kommt in Graz vorwiegend aus Eigenfinanzierung (71 Prozent). Nur jeweils zwölf Prozent finanzieren ihre Unternehmen über Business Angel- bzw. VC-Kapital. Förderungen werden von 38 Prozent in Anspruch genommen. Crowdfunding verliert an Bedeutung (6 Prozent). 16 Prozent der Grazer Startups holten sich in Finanzierungsrunden mehr als 500.000 Euro Kapital. Insgesamt planen 72 Prozent der Startups eine Finanzierungsrunde in den nächsten zwölf Monaten.

Grazer Startup Barometer 2019
(c) Up To Eleven

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die Redaktion

kokojoo: Das erste Erfrischungsgetränk aus Kakaobohnenschalen

Das Berliner Startup kokojoo rund um den Gründer Dayog Kabore hat ein Erfrischungsgetränk aus Kakaobohnenschalen auf den Markt gebracht. Ziel ist eine ganzheitlich-nachhaltige und genussvolle Verwertung der Kakaofrucht.
/kokojoo-startup-getrank/
kokojoo
(c) kokojoo

Bei kokojoo handelt es sich um ein prickelndes Erfrischungsgetränk auf Basis von Kakaobohnenschalen. Das Getränk wird vom gleichnamigen Startup rund um den Gründer Dayog Kabore hergestellt, der eine klare Mission verfolgt, nämlich eine ganzheitlich-nachhaltige und genussvolle Verwertung der Kakaofrucht.

+++ 2 Minuten 2 Millionen Voting: Wer ist euer Favorit der Folge 17? +++

In der Schale liegt die Kraft

Die Kakaofrucht bietet nämlich viel mehr als die Bohnen, die als Hauptzutat für die Schokolade herangezogen wird. So können auch die Schalen, die über viel Vitamine verfügen, weiterverarbeitet werden. Kleine Randnotiz: Derzeit werden zirka 80 Prozent der Kakaofrucht weggeworfen. Und genau hier möchte kokojoo ansetzen, das die Schalen, die sonst keinen Nutzen haben, in ein Erfrischungsgetränk umwandelt.

Dabei verfolgt das Startup zwei Ziele mit einem klar definierten Impact. Erstens soll so ein Zeichen gegen die „Wegwerfmentalität“ gesetzt und zweitens die „Förderung von lokaler Wertschöpfung“ forciert werden.

kokojoo in zwei Varianten

Derzeit ist kokojoo in zwei unterschiedlichen Varianten erhältlich. Einmal mit Koffein und ohne Koffein, auch als „Orignal“ bezeichnet. Eine 4er-Box kostet aktuell 7,56 Euro und kann über einen Online-Shop bestellt werden. Zudem gibt es eine 20er-Box für 36,15 Euro. Der Versand ist derzeit nach Deutschland, Österreich und Frankreich möglich.

Gründer Dayog war unter anderem auch Berater für Entwicklungszusammenarbeit | (c) kokojoo

Expertise in Sachen Nachhaltigkeit

Das Startup verfügt über eine Menge Expertise in Sachen Nachhaltigkeit. So war Dayog unter anderem im Jahr 2018 als Berater des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) zur Einführung nachhaltiger Wertschöpfungsketten im Kakaosektor tätig. Zudem arbeitet das kokojoo eng mit lokalen Bauern in Westafrika zusammen und versucht auf möglichst viele Zwischenhändler zu verzichten. 
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