GoStudent: Wiener Nachhilfe-App-Startup holt sich 200.000 Euro

GoStudent behauptet, mit seiner Tutoring-App, klassischer Nachhilfe in vielen Punkten überlegen zu sein. Pioneers Ventures und die deutsche Econnoa hat das Wiener Startup schon überzeugt: Sie stiegen mit 200.000 Euro ein. Der Brutkasten sprach mit Founder Felix Ohswald über Pläne und Herausforderungen.
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Immer wieder vernimmt man die Klage, heutige Jugendliche würden sich fast nur noch mit ihren Smartphones beschäftigen. Findige Pädagogen haben dabei bereits vor einiger Zeit erkannt, dass in der Schule eine Nutzung des Handys für den Unterricht oft mehr bringt, als ein Verbot. In diese Kerbe schlägt das Wiener Startup GoStudent. Ihre App, die Ende September für iOS und Android gelauncht wird, bietet über ein Tutoring-System 24 Stunden am Tag Antworten zu Schülerfragen. Für knapp 10 Euro im Monat können Schüler unlimitiert Fragen stellen.

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Große Herausforderung: Eltern überzeugen

(c) GoStudent: Founder Felix Ohswald
(c) GoStudent: Co-Founder Felix Ohswald

Haupt-Zielgruppe sind die 14- bis 18-Jährigen aus Schulen, die mit Matura beziehungsweise Abitur abschließen. Die größte Herausforderung dabei ist es, jene zu überzeugen, die dafür zahlen sollen: Die Eltern. „Wir versuchen das einerseits über Pressearbeit, andererseits über Kooperationen mit Schulen zu erreichen“, sagt Co-Founder Felix Ohswald. Schulen für eine Zusammenarbeit zu gewinnen, gestalte sich allerdings ausgesprochen schwierig. Ohswald hofft, dass es nach dem Release der App einfacher wird. Große Hoffnung setzt der Founder dabei auch in einen der Investoren, die nun gemeinsam mit 200.000 Euro bei GoStudent eingestiegen sind.

Investor Econnoa soll Netzwerk in Deutschland bringen

Neben Pioneers Ventures, die erst kürzlich ihr Investment beim Grazer Startup Timeular bekannt gegeben haben, ist nämlich auch die deutsche Econnoa an Bord. Der Company Builder hat sich auf profitorientierte Startups mit Sozial- und Umwelt-Schwerpunkt spezialisiert. Ohswald hofft nun auf das Netzwerk, das sich dadurch für GoStudent im Bildungsbereich in Deutschland öffnet. Generell sieht er im deutschen Markt besonders großes Potenzial für die App. Sie steht von Beginn an im gesamten deutschsprachigen Raum zur Verfügung.

Im Moment keine weitere Investmentrunde

Die 200.000 Euro sollen nun für die Weiterentwicklung des Produkts und für Marketingzwecke genutzt werden. Einstweilen will Ohswald keine weiteren Investoren suchen: „Wir wollen jetzt bis Anfang 2017 mit dem Geld ein solides Produkt aufbauen. Es geht jetzt darum viel Traction aufzubauen und viele User zu gewinnen.“ Wenn die App dann nächstes Jahr so richtig angelaufen ist und man mehr vorzuweisen habe, werde man sich aber durchaus wieder nach weiteren Geldgebern umsehen. Pioneers Ventures und Econnoa sind übrigens nicht die ersten Investoren. Business Angel Jörg Flöck war fast von Beginn an dabei.

+++ Startup sucht Investor: Die Hürden auf dem Weg zu frischem Geld +++

die Redaktion

Editor’s Choice #2: Corona-Community, Angels in der Krise und virtuelle Weihnachten

In der zweiten Folge des brutkasten-Podcasts "Editor's Choice" sprechen wir über die Gefahr einer zweiten Corona-Welle, die Stimmung unter Startups und Business Angels und die Möglichkeit, Weihnachten dieses Jahr auch online zu feiern.
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Willkommen zur aktuellen Folge von Editor’s Choice – der Podcast des brutkasten, bei dem es um die wichtigsten News der vergangenen Tage rund um Startups und Innovation geht. Jeden Mittwochmorgen neu. Über die Plattformen eures Vertrauens oder (etwas weiter unten) direkt hier auf derbrutkasten.com.

Aktuelle Folge: Corona, Angels und Weihnachten

In der aktuellen Folge widmen wir uns zuerst dem Thema, das derzeit alle beschäftigt: Kommt ein zweiter Corona-Lockdown? Dabei versuchen wir, aus den aktuellen Zahlen und Maßnahmen Rückschlüsse zu ziehen.

Als zweites Thema widmen wir uns der Stimmung in der Community angesichts der Coronakrise. Dazu präsentieren wir die Ergebnisse unseres zweiten Community-Stimmungsbarometers und gehen darauf ein, was uns aaia-Geschäftsführerin Laura Egg über Business Angels in der Coronakrise erzählt hat.

Und schließlich weihnachtet es noch in dieser Folge: Als lösungsorientiertes Medium präsentieren wir das Startup Teamazing, das sein Geschäftsfeld von physischen auf virtuelle Firmenfeiern umgemünzt hat – und somit nun auch Online-Weihnachtsfeiern anbietet.

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