Global Pitch: „Weltgrößte Online-Pitch-Competition“ kooperiert mit UNIDO

Die ganze Welt will das Wiener Startup DealMatrix mit seinem Format Global Pitch erreichen. Es soll die weltgrößte Online-Pitch-Competition werden. Nun wurde mit der UNIDO ein Partner von globalem Rang gewonnen.
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Im Mai findet erstmals der Global Pitch statt. Er soll, geht es nach Veranstalter DealMatrix, die weltweit größte Online-Pitch-Competition werden. Die Zielgruppe seien „alle Startups, die auf der Suche nach ihren idealen Partnern oder Investoren sind, sowie sich einfach und schnell – mit nur einer Einreichung – den wichtigsten europäischen Entscheidungsträgern und dem globalen Startup-Ecosystem vorstellen möchten“. Mehr als 50 Partner wurden dazu an Bord geholt, darunter Acclerator- und Incubator-Programme, Investoren, Institutionen und nun auch die UNIDO.

+++ Global Pítch: “Pitch-WM” startet von Wien aus +++

UNIDO-Experten für alle fünf Kategorien

Man habe für jede der fünf Kategorien einen UNIDO-Experten an Bord geholt, sagt DealMatrix-CEO Christoph Drescher. Die Pitches der internationalen Startups teilen sich auf die Bereiche „Our Planet“ (Nachhaltigkeit, erneuerbare Energie, Landwirtschaft und Social Impact), „Our Body“ (Gesundheitswesen, Medizin, Biologie, Essen & Trinken, Wellness und Wohlbefinden), „Our Economy“ (Produktion, Vertrieb, Handel und Märkte), „Our Information“ (Datengenerierung, Prognose, Konsum und Analyse) und „Our Cities“ (Smarte Städte und Haushalte, E-Government) auf. Beim Finale wird Metteo Landi, UNIDO Industrial Development Experte, in der Jury sitzen.

Plätze im „Entrepreneurs for Social Change“-Programm

Durch die Kooperation mit der UNIDO bekommen die teilnehmenden Startups auch eine weitere Chance, zusätzlich zu den zahlreichen Preisen, die beim Global Pitch zu holen sind. Konkret geht es um Plätze im „Entrepreneurs for Social Change“-Programm (E4SC) der UNIDO und der Fondazione CRT. E4SC ist ein weltweites, einjähriges Programm mit Teilnehmern aus zahlreichen Ländern auf der ganzen Welt, von Hightech- bis Krisen-Staaten. Das Programm zielt darauf ab, junge Social Entrepreneurs dabei zu unterstützen, ihre Fähigkeiten dahingehend zu verbessern, dass sie ihre soziale Business-Idee umsetzen können und damit ein starker Motor der wirtschaftlichen Entwicklung und „Social Inclusion“ werden.

„Noch mehr globale Aufmerksamkeit und Unterstützung“

Die Teilnehmenden werden mit Tools vertraut gemacht, die sie brauchen, um ihr Social Business zu starten und skalieren zu können. Im Rahmen des Programms treffen sie auf Gleichgesinnte und lernen von top Guest Speakern und Mentoren. „Die Zusammenarbeit mit UNIDO und dem E4SC Programm bietet unseren Teilnehmern die einzigartige Chance sogar noch mehr globale Aufmerksamkeit und Unterstützung zu erhalten“, kommentiert Drescher.

Bekannte Gesichter in Global Pitch-Jury

Neben dem UNIDO-Experten Landi sitzen in der Pitch-Jury beim Global Pitch viele bekannte Gesichter aus der Wiener bzw. österreichischen Startup-Szene. Dabei sind etwa Selma Prodanovic (1MillionStartups ua.), Heinrich Prokop (Clever Clover), Tanja Sternbauer (Startup LiveFemale Founders, ua.), Lisa Fassl (aaia, Female Founders, ua.) und Martin Giesswein (Talent Garden). Die Wirtschaftsagentur Wien ist mit Gabriele Tatzberger, die JCI mit Christiane Holzinger, WhatAVenture mit Lisa Pecnik und ESAC mit Chris Houghtaling vertreten. Auch der Brutkasten ist mit CEO Dejan Jovicevic dabei.

Die Bewerbung für den Global Pitch läuft nur mehr bis 22. April: ⇒ Detailinformationen und Bewerbung

die Redaktion

Heimische Unternehmen fühlen sich vom Staat nicht genug unterstützt

Deloitte befragte im Mai österreichische Führungskräfte zum Handling der Coronakrise durch den Staat. Während die Regierung für den Lockdown selbst sehr gute Noten bekommt, überwiegt beim "Re-Start" die Unzufriedenheit.
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Österreichs Unternehmen fühlen sich in der Coronakrise nicht ausreichend unterstützt.
(c) Adobe Stock - thatreec - Österreichs Unternehmen fühlen sich in der Coronakrise nicht ausreichend unterstützt.

Der jährliche Deloitte Radar fällt dieses Jahr aus, weil die Zahlen wegen der Coronakrise keine Aussagekraft mehr haben, heißt es bei einer Pressekonferenz. Stattdessen befragte man im Mai 211 heimische Führungskräfte im Rahmen der Studie „Wirtschaftsstandort Österreich im Krisenmodus“ zum Handling der Coronakrise durch den Staat und zu den Aussichten für den Standort. Die Ergebnisse sind dabei durchaus ambivalent.

Coronakrise: Sehr gute Noten für Entscheidungen im Lockdown

Denn in der „Krise, so groß wie seit dem Krieg nicht“, wie es Deloitte Österreich-Chef Bernhard Gröhs nennt, gibt es für den Staat sowohl sehr gute, als auch sehr schlechte Noten. Überwältigend positiv ist etwa die Beurteilung der „raschen politischen Entscheidungen“ im Lockdown durch die Regierung: 92 Prozent der Befragten benoten diese mit „Sehr gut“ oder „Gut“. Die Qualität des Gesundheitssystems wird gar von 94 Prozent positiv beurteilt. Das Gesundheitssystem werde somit klar als Standortvorteil wahrgenommen, der auch ein großes Sicherheitsgefühl schaffe, meint Gröhs.

… und miese Noten für finanzielle Unterstützung

In relativ krassem Gegensatz dazu steht die Beurteilung der „raschen finanzielle Unterstützung für Unternehmen“ im Lockdown – hier benoteten 56 Prozent der Führungskräfte den Staat mit „Genügend“ oder „Nicht Genügend“. Bei der „raschen administrativen Unterstützung für Unternehmen“ im Lockdown waren 38 Prozent der Befragten unzufrieden.

Deutlich mehr Führungskräfte-Kritik bei „Re-Start“-Phase

Generell deutlich schlechter fallen dann die Noten der Führungskräfte für den Staat in der Phase nach dem Lockdown, dem „Re-Start“ aus. Die raschen politischen Entscheidungen werden nur mehr von 62 Prozent mit „Sehr gut“ oder „Gut“ bewertet, die Akzeptanz in der Bevölkerung ist in dieser Phase nach Einschätzung der Befragten von 94 Prozent auf 53 Prozent gesunken. Bei der „raschen finanziellen Unterstützung für Unternehmen“ gab es inzwischen von 60 Prozent der Führungskräfte schlechte Noten und bei der „raschen administrativen Unterstützung für Unternehmen“ von 47 Prozent.

+++ Coronavirus: Alle News, Daten und Hintergründe +++

Gröhs meint dazu: „Hochfahren ist erfahrungsgemäß immer schwieriger als Herunterfahren – das spiegelt sich in den Umfrageergebnissen wider. Die überaus guten Werte in der Lockdown-Phase weisen jedoch auf das grundsätzliche Vertrauen hin, das den politischen Akteuren entgegengebracht wird. Das darf jetzt nicht verspielt werden: Die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes muss schnell, unbürokratisch und nachhaltig gestärkt werden“. Und auch dazu, wie das passieren soll, befragte Deloitte die Führungskräfte.

Maßnahmen als Ausweg aus der Coronakrise

Als besonders wichtig für den Ausweg aus der Coronakrise werden die Senkung der Lohnnebenkosten (90 Prozent „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“), die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung (86 Prozent), die weitere Flexibilisierung des Arbeitsmarktes (84 Prozent), die Digitalisierung des Schulsystems (82 Prozent), allgemeine Investitionsförderungen für Unternehmen (80 Prozent) und solche speziell für Umwelttechnologien (78 Prozent) betrachtet.

„Coronakrise hat wie ein Vergrößerungsglas funktioniert“

In der Tradition des ausgefallenen Deloitte Radar wurde in der Studie auch die Beurteilung der Standortfaktoren abgefragt. „Die Coronakrise hat wie ein Vergrößerungsglas funktioniert. Was vorher gut ging, hat sich besonders bewährt – dort wo bereits der Schuh gedrückt hat, gibt es jetzt größere Probleme“, meint dazu Barbara Edelmann, Partnerin bei Deloitte Österreich. Besonders gut werden von den Führungskräften die Bereiche Infrastruktur und Lebensqualität beurteilt. Mehr Kritik gibt es in Bereichen wie Besteuerung, Bürokratie und Digitalisierung. generell gebe es aber eine „sehr gute Einschätzung der allgemeinen Wirtschaftsleistung“, sagt Edelmann.

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