„Gamer sind auch nur Menschen“ – Startup Hypest Hive aus NÖ verbindet Influencer mit Unternehmen

Aus den leidenschaftlichen Gamern Mohamed "Mo" Ghanim, Lukas "Luke" Lidauer und David "Eibi" Eibensteiner wurden Gründer im boomenden Gaming-Markt. Mit ihrem Startup Hypest Hive machen sie die schwer erreichbare Target Group der Millennials erreichbar.
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(c) Hypest Hive. Die Gründer von Hypest Hive v.l.n.r.: Lukas "Luke" Lidauer, Mohamed "Mo" Ghanim, David "Eibi" Eibensteiner.
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zusammengefasst mit der Unterstützung
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Mohamed „Mo“ Ghanim, Lukas „Luke“ Lidauer und David „Eibi“ Eibensteiner sind leidenschaftliche Gamer und kennen sich deshalb in der Gaming-Szene bestens aus. Sie kamen auf die Idee, eine Plattform aufzubauen, die als Bindeglied zwischen Influencern bzw. Streamern und Unternehmen fungiert. Denn den richtigen Influencer zu finden, der exakt die gewünschte Zielgruppe abdeckt, ist gar nicht so leicht. Doch Hypest Hive möchte nicht nur Connections herstellen, sondern strebt langfristige Partnerschaften an und managt sie mit bestimmten Features, die diese Kooperationen so angenehm wie möglich gestalten sollen. Zu den Kunden der Plattform zählen bereits namhafte Kunden wie A1 oder Xbox. Und für die Idee gab es sogar den schon den zweiten Platz in der Kategorie Genial digital beim riz-up Genius-Award sowie eine aws Förderung für den MVP.

+++ Live Interview mit riz up-GENIUS Geschäftsführerin Petra Patzelt +++

Hypest Hive bringt Gaming-Stars und Unternehmen zusammen

Im Interview mit dem Brutkasten erklärt Hypest Hive Co-Founder und CEO Ghanim: „Ein Beispiel: Die meisten Leute kennen George Clooney und verbinden mit ihm auch seine Partnerschaft mit Nespresso. Wir wollen solche Partnerschaften ins 21. Jahrhundert holen mit Online-Stars im Gaming-Bereich, die einen Großteil ihres Zielpublikums auf Kanälen wie Youtube und Twitch haben. Angesprochen sind also Gamer, die eine aktive Zuhöhrerschaft haben. Über Hypest Hive können diese dann mit verschiedenen Brands zusammenarbeiten. Das Spektrum der Firmen sei breit“, erklärt Mohamed Ghanim, „Gamer sind auch nur Menschen wie alle anderen. Sie brauchen Versicherungen, eine Bank, etwas zum Anziehen, etwas zum Trinken.“

Mit Hypest Hive die „vielumkämpfte Gruppe der Millennials“erreichen

Über die Zielgruppe sagt der Hypest Hive-Founder: „Gamer haben spezielle Charakteristika, die für Firmen interessant sein können, zum Beispiel sind sie im Vergleich zu anderen sehr Technik-affin,“ so Ghanim. Außerdem sei unter den Gamern ein großer Teil die „vielumkämpfte Gruppe der Millennials“, die nicht mehr so einfach über klassische Medienkanäle erreichbar seien. Hypest Hive ist also etwas für Unternehmen, die schon im Gaming-Bereich tätig sind oder die speziell Gamer ansprechen wollen. Die Gamer und Produktsponsoren matchen sich dabei selbst. Hypest Hive hat die Informationen darüber, welche Zielgruppen sich am besten mit welchem Gamer erreichen lassen. So können sich die Unternehmen den für sich am besten passenden Gamer herraussuchen.

Als Bindeglied zwischen Influencern bzw. Gamern und Unternehmen kennt Hypest Hive die Pain Points solcher Partnerschaften. „Ein klassisches Beispiel: Vieler dieser Content Creators sind relativ jung und für manche ist es schon eine Herausforderung, wenn es darum geht, eine konforme Rechnung zu stellen,“ erklärt Ghanim. Die Plattform von Hypest Hive erstellt diese automatisiert. Außerdem gibt es Reportings über das Erreichen der Zielgruppe, die in Echtzeit für das Unternehmen einsehbar sind, was für Transparenz sorgt.

Unterstützung und wertvolles Know-how von der Gründeragentur riz-up Niederösterreich

Förderung und Beratung erhielt Hypest Hive von riz-up, der Gründeragentur des Landes Niederösterreich. Berater Peter Pfaffl stellte dem Startup allgemeine Gründungsinformationen zur Verfügung, half aber auch mit seinem Know-how bei den Themen Business Plan, Marketing und Finanzierung. Letzterer ist natürlich der problematischste, doch bei Hypest Hive arbeitet man gerade an einer Finanzierungsrunde. 350.000 seien bis zum Ende des Jahres angepeilt, so Ghanim. Neben der Finanzierung ist eines der wichtigsten Themen das Networking. „Unterschiedliche Branchen können sich auch gegenseitig befruchten“, so Pfaffl. Auch hier steht das riz-up den Startups unterstützend zur Seite.

Mohamed „Mo“ Ghanim (CEO Hypest Hive) und Peter Pfaffl (riz-up) im Interview

Live mit Mohamed Ghanim, dem CEO von Hypest Hive und Peter Pfaffel, Berater und Coach bei riz up, die Gründeragentur des Landes Niederösterreich.

Gepostet von DerBrutkasten am Donnerstag, 4. Oktober 2018


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Stefan Mey

Neue Marke: capital300 wird zu 3VC

Der VC capital300 benennt sich in 3VC um. Im Gespräch mit dem brutkasten erläutert Gründer Roman Scharf die Details.
/capital300-3vc/
Das Team von 3VC
Das Team von 3VC. (c) Patrick Münnich | www.patrickmuennich.com

Der in Österreich ansässige VC capital300 benennt sich um und ist ab sofort unter dem Namen 3VC aktiv. Zuvor hat das sechsköpfige Team bereits Investments in Startups wie Assaia, Authenteq, Kaia Health, Lokalise, PicsArt und Storyblok durchgezogen. Nun erklärt Gründer und Geschäftsführer Roman Scharf im Gespräch mit dem brutkasten, was es mit dem Rebranding von capital300 zu 3VC auf sich hat.

3 statt 300: Qualität statt Quantität

Erstens sei es so, dass die Bezeichnung „300“ außerhalb von Österreich wenig Assoziationen weckt, sagt Scharf: 3VC hat aber nur eine von 13 Beteiligungen in Österreich. „Es ist also wichtig, dass die Marke international funktioniert“, sagt er. Der zweite Grund ist laut Scharf, dass die Zahl „300“ Volumen signalisiert. 3VC setzt aber auf Qualität anstatt auf Quantität und macht nur 3-4 Deals pro Jahr, wie Scharf sagt.

…aber die „3“ wird beibehalten

Die Zahl „3“ wird hingegen im Markennamen beibehalten, weil diese laut Scharf auch für die drei Phasen steht, in denen 3VC künftig investieren möchte: Seed, Series A und Growth. Bisher war der Fokus auf Series A gelegen, allerdings hatte es auch eine Handvoll Seed-Deals gegeben. Außerdem habe man gesehen, dass man auch Deals nach der Series A-Phase machen kann.

Video: 3VC investiert in Lokalise

Keine Verbindung zu startup300

Die neue Marke 3VC könnte auch ein Missverständnis klären, das öfters entsteht: Denn entgegen des ersten Eindrucks ist capital300 gesellschaftsrechtlich nicht mit der börsennotierten startup300 AG verbunden. Hingegen war es so, dass sich bekannte Mitglieder von startup300 auch am Fonds von damals capital300 beteiligt und vor allem beim Start mit ihrem Know-How unterstützt haben.

Nach welchen Startups 3VC aktuell sucht

Im aktuell laufenden, 50 Millionen Dollar schweren Fonds gibt es übrigens noch Platz für ein bis zwei Deals, wie Scharf sagt. „Wir haben einige Startups im Auge, aber noch nichts unterschrieben“, sagt er. Im Fokus sind dabei Branchen wie B2B SaaS, AI, Industrie 4.0 und Health.

„Allerdings sehen wir auch Companies, die auf den ersten Blick in keine Kategorie passen, weil diese Kategorie erst entstehen muss“, sagt Scharf. Ein gutes Beispiel dafür dürfte wohl das Unternehmen Jajah sein, das Scharf 2005 gemeinsam mit Daniel Mattes gegründet hatte – damals war Voice-over-IP noch neu, in der heutigen Zeit wäre Arbeiten ohne Remote-Work-Tools nicht denkbar. Hier findet Scharf abschließend lobende Worte für den damaligen Jajah-Investor Sequoia Capital: „Sequoia legt keinen Wert auf Kategorien“, sagt er: „Sie gehen mit offenen Augen durch die Welt.“

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09.10.2018

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