Jeder, der Juristen kennt, kennt auch die gelben Bücher in ihren Buchregalen. Diese Kodizes begleiten sie ab der Studienzeit und bleiben ihnen die gesamte Laufbahn als Nachschlagewerke erhalten. Gewiss, alle Gesetze sind schon seit längerem auch online abrufbar. Dennoch haftet der Rechtsbranche vielerorts nach wie vor der Ruf an, das analoge Zeitalter noch nicht ganz hinter sich gelassen zu haben. Dabei wird natürlich im Hintergrund von Entwicklern, Startup-Foundern und Co an der digitalisierten Rechtsbranche der Zukunft gearbeitet. Und die Möglichkeiten gehen weit über online abrufbare Gesetze hinaus.

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AI kann bald 80 Prozent der Juristen-Aufgaben übernehmen

Künstliche Intelligenz (AI), Industrialisierung der Rechtsbranche, “Public Legal Tech” und die Blockchain-Technologie – das sind die vier Themenbereiche, die bei der Future-Law Legal Tech Konferenz am 29. November in Wien ins Zentrum gerückt werden. Die Veranstalter geben ein Beispiel: “Bis zu 80 Prozent der heute von Juristen ausgeführten Arbeiten können vermutlich in den nächsten Jahren besser durch AI erledigt werden.” Klar sei dabei, dass jene, die sich jetzt schon mit Legal Tech auseinandersetzen, später im Vorteil sein werden.

Future-Law: Wo geht es in der Zukunft hin?

Auf Besucher wartet ein dichtes Programm aus Talks und Panels mit zahlreichen Top-Speakern aus der Branche, darunter einige Startup-Gründer. Auch Wirtschaftsminister Harald Mahrer und Investor Hermann Hauser werden auf der Bühne stehen. Behandelt werden etwa Fragen wie “Ist die Digitalisierung Verantwortung der Einzelperson oder der Branche?” oder “Wird der Jurist durch AI obsolet?”. Anhand konkreter Beispiele werden Usecases für Big Data, Blockchain und AI im Rechtsbereich gezeigt und ein Ausblick auf den Verhandlungssaal der Zukunft geboten. In einem abschließenden Panel wird gefragt: “Welche Legal Tech-Startups brauch der Markt?”


Reguläre Tickets kosten 699 Euro. Startup-Founder können sich für ein kostenloses Ticket bewerben.

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