Frank Thelen verlässt Startup-TV-Show „Die Höhle der Löwen“

Frank Thelen hat angekündigt bei der Startup-TV-Show "Die Höhle der Löwen" auszusteigen. In einem ersten Statement erläutert der Investor, dass er sich künftig stärker auf neue Technologien konzentrieren möchte.
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Frank Thelen
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Insgesamt sechs Jahre war Investor Frank Thelen bei „Die Höhle der Löwen“ mit an Bord. Wie nun bekannt wurde, steigt der 44-Jährige aus der Startup-TV-Show aus. In einem ersten Interview gegenüber dem deutschen Handelsblatt erläutert er, dass ihm die Entscheidung unglaublich schwer gefallen sei. Künftig wolle er sich mit seiner eigenen Risikokapitalgesellschaft „Freigeist“ auf Investitionen in neue Technologien konzentrieren. „Für jede Staffel bin ich im Endeffekt 30 bis 40 Tage eingespannt – das ist zu viel, wenn man eine erfolgreiche Technologie-Investmentgesellschaft aufbauen will“, so Thelen.

+++ Interview mit Frank Thelen: “Einen Investor wirst du nie wieder los” +++

Gemischte Gefühle

Thelen lobt die Sendung, äußert sich im Interview aber auch kritisch: „So eine Sendung muss immer auch Entertainment sein, damit die Leute einschalten“ und fährt fort „das war für mich als Technologie-Investor immer wieder auch eine Herausforderung. Neulich hatten wir zum Beispiel einen Schnuller-Spender für Babys und eine Rattenfalle für Yachten. So etwas interessiert mich einfach nicht.“ – der brutkasten berichtete.


Freigeist und digitaler Notstand

Wie Thelen weiters begründet, möchte er sich mit seiner Investmentgesellschaft Freigeist in Zukunft verstärkt um technologische Felder, wie Künstliche Intelligenz, Blockchain und 5G  kümmern. „Wir bei Freigeist konzentrieren uns auf Startups, die das Potenzial haben, in ein paar Jahren eine Milliardenbewertung zu erreichen“, so Thelen.

Im Interview äußert sich Thelen auch kritisch zum aktuellen Status-Quo der Digitalisierung in Deutschland. Demnach würde sich Deutschland im „digitalen Notstand“ befinden. Schuld daran sei das veraltete Bildungssystem und der Mangel an Kapital für Tech-Firmen. „Wir haben zu viel Zeit damit verschwendet, die Vergangenheit zu optimieren“, so Thelen abschließend.


die Redaktion

Knetbeton: Startup mit Knetmasse für Profis

Das deutsche Startup Knetbeton will mit seinem selbst härtenden Material das Thema Knetmasse für Bastler auf ein neues Level bringen.
/knetbeton/
Knetbeton: Gründer Miled Ben Dhiaf mit einer Skulptur aus seiner Knetmasse für Profis
(c) Knetbeton: Gründer Miled Ben Dhiaf mit einer Skulptur aus seiner Knetmasse für Profis

Ton muss bei sehr hohen Temperaturen im speziellen Ofen gebrannt werden, klassische Knetmasse wie Play-Doh lässt sich gar nicht härten und Fimo ist zu Beginn sehr hart und nachher stinkt der Backofen einige Tage lang. Das perfekte Knetmasse-Produkt für Bastler gibt es also nicht, oder? Der Deutsche Gründer Miled Ben Dhiaf will es mit Knetbeton entwickelt haben.

Die Modelliermasse sehe zwar wie Beton aus, lasse sich aber wie Knete ein- und ausrollen, schmiere kaum, bekomme keine Risse bei der Bearbeitung und Biegung und härte von selbst aus, sagt Dhiaf. Die entstandenen Skulpturen und Kunstwerke seien witterungsfest und können im Garten aufgestellt werden. „Man kann kneten, modellieren, schnitzen. Von kleinen filigranen Rosen bis hin zu großen Gartenskulpturen kann man alles gestalten“, so der Gründer.

Knetbeton: Nur vier Inhaltsstoffe – geeignet für Aquarium und Terrarium

2012 brachte er die erste Version seiner Modelliermasse zum selber Anmischen auf den Markt. Seitdem entwickelte er diese weiter, um das Material in der Handhabung noch angenehmer zu machen. Großen Wert lege er auch auf die Verträglichkeit seiner Produkte, meint Dhiaf. „Man darf nicht vergessen, dass Menschen hier kreativ gestalten und in Deutschland bis zu 200 Chemikalien in Beton und Mörtel der Baubranche erlaubt sind. Diese haben unserer Meinung nach nichts im kreativen Bereich zu suchen“.

Deshalb enthalte der Knetbeton nur vier Inhaltsstoffe: Sand, hochreinen Zement, wie er auch für Trinkwasseranlagen verwendet werde, alkaliresistente Glasfaser und Wasser. So könne das Material etwa auch in der Aquaristik und Terraristik unbedenklich zum Einsatz kommen. Es gebe zwar inzwischen einige Konkurrenzprodukte mit ähnlichen Versprechungen, diese kämen aber nicht an Knetbeton heran, meint man beim Startup.

Dhiaf tritt mit Knetbeton kommende Woche in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ auf. Außerdem in der Folge zu sehen: MOVE IT MAMA, VYTAL, Yammbits und Solmove.

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