Forscher: Darum fallen Smartphones ständig auf das Display

2006 untersuchte Robert Matthews, ob Brote wirklich immer auf die Butterseite fallen. Jetzt hat er sich Smartphones gewidmet.
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(c) Motorola. Eine neue Display-Technologie soll Brüche verhindern.
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Alle zwei Sekunden fällt versehentlich ein Smartphone zu Boden und das Display bricht, schätzt Motorola. Der Handy-Konzern hat dieses Phänomen in einer Studie genau untersuchen lassen und die Forscher stießen auf ein erstaunliches Phänomen: Es ist wie mit dem Butterbrot – Smartphones fallen einfach meistens auf das Display.

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Es ist die Handhaltung!

Robert Matthews von der Aston University erklärt sich das Phänomen so: Smartphones werden meist mit einer spezifischen Handhaltung gehalten, die beim Sturz ein ganz konkretes Flugmuster auslöst. Das ganze drückt der Physiker in einer Formel aus, p=2/L, wobei L die Länge des Smartphones ist und g die Beschleunigung. Daraus soll sich das Drehmoment des fallenden Smartphones berechnen, wodurch man abschätzen könne, ob das Smartphone am Display landet.

Gebrochenes Display trotz Verletzung

Laut einer Motorola-Befragung unter 6000 Smartphone-Nutzern lebt derzeit rund ein Fünftel mit einem gebrochenen Display. Skurriles Detail: 23 Prozent der Nutzer verwenden ihr gebrochenes Display weiter, obwohl sie sich daran geschnitten haben. Die Studie gab der Konzern anlässlich der neuen Technologie ShatterShield in Auftrag, die verhindern soll, das Displays brechen.

https://www.youtube.com/watch?v=JPPuWW0zi98

Mit Matthews wurde kein Unbekannter auf diesem Gebiet beauftragt. 1996 untersuchte er mit 1000 Kindern und 21.000 Butterbroten fast dasselbe Phänomen. Er lieferte den Beweis: In 62 Prozent der Fälle fällt ein Brot auf die Butterseite. Matthews ist seitdem Träger eines „IgNobel“-Preises, mit dem Forschung ausgezeichnet wird, die Menschen zum Lachen bringt.

Motorola Blog

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die Redaktion

Österreichs Führungskräfte wünschen sich Erleichterung bei Steuern – haben aber wenig Hoffnung

Laut einer Befragung von Deloitte nehmen 77 Prozent der Führungskräfte die hiesigen Steuern als "herausfordernd" wahr. Mehr als die Hälfte erwartet sich wenig Verbesserung.
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Die Führungskräfte wünschen sich unter anderem eine Ökologisierung der Steuern. (c) Adobe Stock / prachid

Die Mehrheit der Führungskräfte sieht in Österreich nach wie vor zahlreiche Hürden durch das steuerliche Umfeld. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Beratungsunternehmens Deloitte (n=232). Laut dem „Deloitte Austrian Tax Survey“ erhoffen sich die Führungskräfte jetzt konkrete Maßnahmen im Steuerbereich, allerdings hält sich der Optimismus hinsichtlich künftiger Maßnahmen in Grenzen.

„77 Prozent nehmen das steuerliche Umfeld im Vergleich zu 2019 als unverändert herausfordernd wahr. Dieses Ergebnis unterstreicht, dass es weitere Reformen und strukturelle Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes braucht. Nur so kann Österreich wirtschaftlich gut durch die Krise kommen“, sagt dazu Herbert Kovar, Partner bei Deloitte Österreich.

Geforderte Maßnahmen für Steuern in Österreich

Drei Viertel der Führungskräfte wünschen sich eine Reduktion der Lohnnebenkosten. Das zeigt auch diese Studie: Demnach wurde von den Unternehmen die Senkung der Lohnnebenkosten als dringendste Forderung zur Entlastung in der aktuellen Krisensituation identifiziert.

Zudem sehen 43 Prozent der Befragten die Vereinfachung des Einkommensteuergesetzes als dringliche Maßnahme für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes. Im Jahresvergleich ist auch die Ökologisierung des Steuersystems auf der Wunschliste nach oben gewandert.

„Laut Umfrage stimmen 55 Prozent der Unternehmensvertreter für eine umfassende Ökologisierung des Steuersystems. Eine Ökosteuerreform sehen die Unternehmen nicht mehr ausschließlich als Bedrohung, sondern als Chance, durch Lenkungsmaßnahmen gegen den Klimawandel zu steuern. Gleichwohl bedarf es hier eines Moderationsprozesses, um nachteilige wirtschaftliche und soziale Folgen zu vermeiden“, ergänzt Kovar.

Die größten Hürden in punkto Steuern

Laut 74 Prozent der Befragten liegen die größten Unsicherheitsfaktoren vor allem in unklaren oder widersprüchlichen Interpretationen der Regelungen durch die Finanzverwaltung. Häufige Gesetzesänderungen stellen für 61 Prozent eine Schwierigkeit dar. Diese Änderungen erhöhen den organisatorischen Aufwand und mindern gleichzeitig die Planungssicherheit, heißt es. „Die Befragten wünschen sich im Steuerbereich Klarheit und Einfachheit, damit sie sich in diesen herausfordernden Monaten auf die Führung ihres Unternehmens fokussieren können“, sagt Kovar.

Auch die Abwicklung von COVID-19-Hilfspaketen wie Förderungen und Stundungen hat rund 53 Prozent der Befragten auf Trab gehalten. Des Weiteren spielen Compliance-Themen in der derzeitigen Ausnahmesituation nach wie vor eine große Rolle.

Wenig Optimismus in Österreich

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise ist mehr als die Hälfte der Unternehmen eher zurückhaltend, was die Erwartungen an die Entwicklung des Standortes betrifft. Die Auswirkungen der Pandemie selbst, aber auch die oftmals noch unzureichende Digitalisierung sowie der Klimawandel bereiten den heimischen Führungskräften neben den klassischen Steuerthemen Kopfzerbrechen.

„Sicherheit und Stabilität sind jetzt das A und O für die Wirtschaftstreibenden. Umso mehr braucht es nun entsprechende klare Maßnahmen, damit der Steuerstandort Österreich in der Krise an Attraktivität gewinnt“, so Kovar abschließend.

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