Fixkostenzuschuss Phase II: Das ist zu beachten

Die Experten von Ecovis haben die Details rund um den Fixkostenzuschuss Phase II für uns zusammengefasst.
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Alle Details zum Fixkostenzuschuss Phase II
Alle Details zum Fixkostenzuschuss Phase II (Bild (c) Adobe Stock - MQ-Illustrations)
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  • Noch steht die endgültige Genehmigung durch die EU-Kommission aus – diese wird in den kommenden Wochen erwartet.
  • Die Richtlinie zum Fixkostenzuschuss Phase II ist auf der Seite des Finanzministeriums jedoch bereits online.
  • Im Vergleich zur ersten Phase gibt es einige deutliche Unterschiede.
  • Ein Antrag ist etwa bereits ab 30 Prozent Umsatzausfall möglich.
  • Zusätzlich zu Phase I können Leasingraten, Absetzung für Abnutzung und endgültig frustrierte Aufwendungen abgerechnet werden.
  • Ein Ersatz bis zu 100 Prozent ist möglich.

Noch steht die endgültige Genehmigung durch die EU-Kommission aus – diese wird in den kommenden Wochen erwartet. Die Richtlinie zum Fixkostenzuschuss Phase II ist auf der Seite des Finanzministeriums jedoch bereits online. Im Vergleich zur ersten Phase gibt es einige deutliche Unterschiede. „Wir haben die Dauer der Periode für die der Zuschuss beantragt werden kann verdoppelt. Wir haben die Voraussetzungen für die Förderung nach unten gedreht und parallel dazu den Umfang des Zuschusses massiv erhöht. Damit können die Unternehmen mit weniger Aufwand – nämlich einem Antrag für ein halbes Jahr – mehr Geld beantragen“, erklärt Finanzminister Gernot Blümel dazu in einer Aussendung.

Viele Neuerungen im Vergleich zu Phase I

Konkret können in der Fixkostenzuschuss Phase II Fixkosten ab 30 Prozent Umsatzrückgang beantragt werden und die Fixkosten können bei 100 Prozent Umsatzausfall auch zu 100 Prozent ersetzt werden. Zusätzlich zur Phase I können Leasingraten, Absetzung für Abnutzung (AfA) und „endgültig frustrierte Aufwendungen“, etwa bereits getätigte Vorleistungen von Reiseveranstaltern für stornierte Reisen,  abgerechnet werden. AfA und Leasingraten können auch rückwirkend für den Betrachtungszeitraum für den Fixkostenzuschuss I angesetzt werden.

Neu ist auch eine Pauschalierungsmöglichkeit, die kleinen Unternehmen zugute kommen soll. Demnach können Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Antragsstellung im letztveranlagten Jahr weniger als 100.000 Euro Umsatz hatten, pauschal 30 Prozent des Umsatzausfalls als Fixkosten ansetzen. Dazu ist eines explizit klargestellt: „Da der Fixkostenzuschuss der Erhaltung der Zahlungsfähigkeit und Überbrückung von Liquiditätsschwierigkeiten von Unternehmen im Zusammenhang mit der Ausbreitung von Covid-19 dient, darf diese Liquiditätshilfe nicht für die Zahlung von Boni an Vorstände oder Geschäftsführer verwendet werden“, heißt es vom Ministerium.

Alle Details zum Fixkostenzuschuss Phase II

Alle Details zum Fixkostenzuschuss Phase II haben die Experten von Ecovis für den brutkasten in der folgenden Übersicht zusammengestellt:

Eckdaten Fixkostenzuschuss Phase II

Zuständige Stelle: COVID-19 Finanzierungsangentur des Bundes GmbH (COFAG)
Beginn: 16.09.2020
Ende: 31.08.2021
Betrachtungszeitraum: 6
Anzahl der Anträge: max. 2

Änderungen gegenüber dem Fixkostenzuschuss Phase I (FKZ I):

Gegenüber dem Fixkostenzuschuss Phase I wurde die Dauer der Periode für die der Zuschuss beantragt werden kann verdoppelt. Die Voraussetzungen für die Förderung sind gesunken. Ein Antrag ist bereits ab 30 Prozent Umsatzausfall möglich (vorher 40 Prozent). Zusätzlich zu Phase I können Leasingraten, Absetzung für Abnutzung und endgültig frustrierte Aufwendungen abgerechnet werden. Die Absetzung für Abnutzung und die Leasingraten können auch rückwirkend für den Betrachtungszeitraum für den Fixkostenzuschuss Phase I angesetzt werden. Ganz neu: pauschale Fixkosten.

Perioden  

Betrachtungszeitraum 1: 16.06.2020 bis 15.07.2020
Betrachtungszeitraum 2: 16.07.2020 bis 15.08.2020
Betrachtungszeitraum 3: 16.08.2020 bis 15.09.2020
Betrachtungszeitraum 4: 16.09.2020 bis 15.10.2020
Betrachtungszeitraum 5: 16.10.2020 bis 15.11.2020
Betrachtungszeitraum 6: 16.11.2020 bis 15.12.2020
Betrachtungszeitraum 7: 16.12.2020 bis 15.01.2021
Betrachtungszeitraum 8: 16.01.2021 bis 15.02.2021
Betrachtungszeitraum 9: 16.02.2021 bis 15.03.2021                             

Anträge können für bis zu maximal sechs Betrachtungszeiträume, die zeitlich zusammenhängen müssen, gestellt werden. Ein Antrag für Betrachtungszeiträume, für die bereits ein FKZ I beantragt wurde oder beantragt wird, ist ausgeschlossen.

Wurde bereits ein FKZ I beantragt, so ist der Betrachtungszeitraum für den FKZ II wie folgt zu wählen:

Betrachtungszeitraum FKZ I erster Betrachtungszeitraum FKZ II
endet vor 16.06.2020 16.06.2020 bis 15.07.2020
endet nach 15.06.2020 zeitlich direkt nach dem letzten für den FKZ I gewählten Zeitraum
kein FKZ I Antrag Betrachtungszeiträume ab 15.09.2020

Alternativ: Betrachtungs- und Vergleichszeiträume nach Quartal

Anträge

  1. Antrag für 50 Prozent des Fixkostenzuschusses ab 16.09.2020
  2. Antrag für den Rest des Fixkostenzuschusses bzw. 100 Prozent des Fixkostenzuschusses ab 16.12.2020

Umsatzrückgang

In der zweiten Phase können Fixkosten bereits ab einem 30 Prozent Umsatzrückgang beantragt werden.

Grenzen

Mindestens ein Zuschuss von 500 Euro

Maximal von 5 Millionen Euro

Höhe der Ersatzrate, Erstattung

Im Gegensatz zum FKZ I keine Stufen. Der Fixkostenzuschuss = Umsatzausfall, somit z.B. 100 Prozent Umsatzausfall = 100 Prozent Fixkostenzuschuss.

Zusätzlich zur Phase I können folgende Fixkosten berücksichtigt werden

a.) Leasingraten

Die Leasingraten werden zur Gänze übernommen. Wenn die AfA (b) oder die fiktive AfA für bewegliche Wirtschaftsgüter (c) beantragt wird, dann ist nur der Finanzierungskostenanteil des Leasings anzusetzen.

b.) Absetzung für Abnutzung (AfA)

Die Absetzung für Abnutzung gem § 7 Abs 1 EStG kann für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens angesetzt werden, wenn das Wirtschaftsgut unmittelbar der betrieblichen Tätigkeit dient und vor dem 16.03.2020 angeschafft wurde.

c.) Fiktive Abschreibung für Abnutzung für bewegliche Wirtschaftsgüter

welche primäre Betriebsmittel für die Erzielung der Umsätze des Unternehmens darstellen und welche sich nicht im Eigentum des Unternehmens befinden.

d.) Endgültig frustrierte Aufwendungen

z.B. Vorleistungen von Reiseveranstalter für stornierte Reisen

d.) Fixkosten als 30% Pauschalbetrag des Umsatzausfalls

Bei einem Jahresumsatz unter 100.000 Euro im letzten Steuerjahr können wahlweise pauschal 30 Prozent des Umsatzausfalls als Fixkosten angesetzt werden.

Der Fixkostenzuschuss hat der Erhaltung der Zahlungsfähigkeit und Überbrückung von Liquiditätsschwierigkeiten von Unternehmen im Zusammenhang mit der Ausbreitung von COVID-19 zu dienen und darf nicht für die Zahlung von Boni an Vorstände oder Geschäftsführer verwendet werden.

die Redaktion

Amazon Prime Day: Förderung für kleine Händler via Rabatt-Aktion

Im Vorfeld des Amazon Prime Day fördert Amazon kleine Händler mit insgesamt 85 Millionen Euro.
/amazon-prime-day-kleine-handler-rabatt-aktion/
Amazon Prime Day
(c) Amazon

Weihnachten eilt mit großen Schritten, und somit naht auch die Zeit der Shopping-Rabatt-Aktionen. Der Black Friday fällt diesmal auf den 27. November (wie immer der Freitag nach Thanksgiving), und auch für den Amazon Prime Day 2020 steht schon ein Datum fest: Das Shopping-Event beginnt am Dienstag, den 13. Oktober, um 00:01 Uhr und endet am Mittwoch, den 14. Oktober, um 23:59 Uhr für Prime-Mitglieder in diversen Ländern, darunter auch Österreich. Und im Vorfeld des Prime Day hat sich Amazon diesmal eine Rabatt-Aktion überlegt, um vor allem den Umsatz der kleineren Händler anzukurbeln.

KMU-Rabatt-Aktion im Vorfeld des Prime Day

Denn von 28. September bis 12. Oktober erhalten Prime-Mitglieder, die für mindestens 10 Euro Produkte von kleinen und mittleren lokalen Verkaufspartnern bei Amazon.de einkaufen, 10 Euro Guthaben, das sie am Prime Day einsetzen können. Für diese Aktion nimmt Amazon über 85 Millionen Euro in die Hand. So soll es kleinen Händlern vor allem im schwierigen Corona-Jahr ermöglicht werden, zum Jahresendspurt nochmal Umsatz zu generieren.

„In diesem außergewöhnlichen Jahr setzen wir alles daran, dass Prime Day der erfolgreichste aller Zeiten für kleine und mittlere Unternehmen wird. Mitglieder weltweit können so beim Kauf von Produkten, die sie lieben und brauchen, Geld sparen und gleichzeitig lokale Unternehmen unterstützen“, sagt Ralf Kleber, Geschäftsführer Amazon.de.

Das Ökosystem ist dabei auch für Amazon selbst wichtig. Mehr als die Hälfte des Handelsumsatzes von Amazon stammt von den größtenteils kleinen und mittleren Verkaufspartnern auf dem Amazon Marketplace.

So gibt es die 10 Euro zum Prime Day zurück

Amazon bietet dabei auch eine Anleitung, wie Endkunden in den Genuss des KMU-Rabatts kommen.

  • Amazon Storefronts: Amazon hat die Produkte der KMU unter Amazon.de/storefronts zusammengestellt. Ähnliche kuratierte Kollektionen sind auch in Österreich, den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Spanien, Singapur, den Niederlanden, Mexico, Japan, Italien, Frankreich, Kanada und Australien verfügbar.
  • 10 Euro für Prime Day sichern: Kunden, die vom 28. September bis zum 12. Oktober für mindestens 10 Euro bei kleinen und mittleren lokalen Unternehmen kaufen, erhalten 10 Euro Guthaben für den Prime Day, das sie für fast alle Produkte von Amazon einsetzen können. Ähnliche Aktionen laufen in Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien und Japan.
  • Prime Day Deals: Mit Beginn des Prime Day können Mitglieder dieses Guthaben auch für Produkte aus dem Sortiment kleiner und mittlerer Unternehmen einlösen. Mehr als die Hälfte der Artikel, die bei Amazon weltweit verkauft werden, kommen von Drittanbietern – hauptsächlich kleine und mittelgroße Unternehmen. Zum diesjährigen Prime Day gibt es für Mitglieder weltweit hunderttausende Angebote aus dieser Rubrik.

Alle weiteren Angebote gibt es dann am Prime Day, für den sich Prime-Neukunden unter Amazon.de/primeday anmelden können.

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  • Noch steht die endgültige Genehmigung durch die EU-Kommission aus – diese wird in den kommenden Wochen erwartet.
  • Die Richtlinie zum Fixkostenzuschuss Phase II ist auf der Seite des Finanzministeriums jedoch bereits online.
  • Im Vergleich zur ersten Phase gibt es einige deutliche Unterschiede.
  • Ein Antrag ist etwa bereits ab 30 Prozent Umsatzausfall möglich.
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