Das FinTech Xencio aus Shanghai ist nach Wien gekommen, um hier den KMU zu helfen

John Shen, Co-Founder des chinesischen FinTechs Xencio, wird auf der kommenden FinTechWeek Vienna 2019 einen Talk über seine Founder Journey halten. Dem brutkasten hat er vorab erzählt, wie er KMU in Österreich bei Buchhaltung und Controlling helfen will.
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John Shen, Co-Founder von Xencio
John Shen, Co-Founder von Xencio, bei 4gamechangers. (c) 4gamechangers
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Ursprünglich wurde Xencio im Jahr 2015 in Shanghai gegründet.
„Im Rahmen des GIN-Programms wurden wir dann ausgewählt und eingeladen, nach Österreich zu kommen“, sagt John Shen, Co-Founder und Mamaging Director der Xencio GmbH in Österreich.
In Wien wurde das Team dann für einen Batch von The Ventury ausgewählt, in deren Räumlichkeiten im weXelerate das Team nach wie vor sein Wiener Office hat.
Außerdem hat Xencio das Startup Package der Wirtschaftsagentur Wien genutzt.
Xencio möchte den etablierten Banken ermöglichen, dass sie ihren Geschäftskunden ähnliche Funktionen bieten wie die Challenger Banken dem Endkonsumenten, sagt Shen.
Shen wird in einem Talk auf der FinTech Week Vienna weitere Details über seinen Werdegang als Founder und die internationale Reise seines Startups teilen.

Ursprünglich wurde Xencio im Jahr 2015 in Shanghai gegründet. „Im Rahmen des GIN-Programms wurden wir dann ausgewählt und eingeladen, nach Österreich zu kommen„, sagt John Shen, Co-Founder und Managing Director von Xencio. In Wien wurde das FinTech dann für einen Batch von The Ventury ausgewählt, in deren Räumlichkeiten im weXelerate das Team nach wie vor sein Wiener Office hat.

Aus dem Archiv: John Shen von Xencio 2018 im weXelerate


Die Gründung der hiesigen GmbH folgte schließlich im Jänner 2019, das hiesige Team besteht aus sieben Personen – weitere 30 Mitarbeiter sind in Shanghai stationiert. Unter anderem hat das hiesige Team auch eine FFG-Förderung bezogen, mit welcher die F&E-Aktivitäten des AI-basierten Produkts vorangetrieben werden.

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Außerdem hat Xencio das Startup Package der Wirtschaftsagentur Wien genutzt. Hier wurden unter anderem die Kosten für Anreise, Unterkunft und Coworking Space gefördert, sowie 10 Stunden Coaching im Wert von 2.000 Euro geboten. So wurde eine gute Basis geschaffen, dass Shen gemeinsam mit seinen hiesigen Co-Foundern – ein Österreicher und ein Neuseeländer – in Wien durchstarten kann.

Konzerne in China, KMU in Österreich

Xencio bietet eine Software, die mittels Künstlicher Intelligenz Cashflows analysiert, so dass daraus Vorhersagen getroffen und weitere strategische Schritte geplant werden können. Im Heimatmarkt China werden vor allem Konzerne mit dieser Lösung bedient und in Europa war das deutsche Unternehmen Merck einer der ersten Großkunden. Für Österreich haben die Founder hingegen die zahlreichen KMU im Visier, welche bekanntermaßen das Rückgrat der hiesigen Wirtschaft bilden.

Der Mittelstand unterscheidet sich dabei von den Konzernen in Sachen Reifegrad ebenso wie in punkto technische Anforderungen. So wünschen sich Konzerne meist eine On-Premise-Lösung, weil sie entsprechende Vorgaben in Sachen Compliance und Sicherheit einzuhalten haben. Für KMU hingegen ist eine SaaS-Lösung in der Cloud der deutlich einfachere Zugang, mit dem entsprechende Hemmschwellen abgebaut werden.

Über die Banken per PSD-2 zum österreichischen Mittelstand

Den Zugang zu den heimischen KMU möchte Shen über die hiesigen Banken herstellen – denn diese haben ein enges Verhältnis mit ihren B2B-Kunden. „So möchten wir den etablierten Banken ermöglichen, dass sie ihren Geschäftskunden ähnliche Funktionen bieten wie die Challenger Banken dem Endkonsumenten“, sagt Shen. Funktionen wie ein zahlenbasiertes Forecasting werden derzeit noch von vielen mittelständischen Unternehmen ignoriert – was sich wiederum negativ auf deren wirtschaftlichen Erfolg auswirken kann.

+++Was China zu einer außergewöhnlichen AI-Nation macht+++

Die Unternehmen können dabei entweder eine aus dem eigenen Bankkonto exportierte xls- oder csv-Datei in die Xencio-Software laden, welche anschließend automatisch bereinigt und analysiert wird. Oder sie können ihr Bankkonto direkt mit der Software verknüpfen, so dass die Daten über die offene API übertragen werden.

Hierbei spielt dem Team die EU-Zahlungsdiensterichtlinie (PSD-2) in die Hände. Schon jetzt ist es dank dieser Regelung möglich, dass FinTechs Daten von Banken abgreifen können, wenn dies vom Kunden explizit genehmigt wird – dadurch können entsprechend neue Dienste angeboten werden. Künftig möchte Shen auf dieser Basis auch zum Beispiel ermöglichen, dass Gehälter automatisiert überwiesen werden oder im Dashboard des KMU eine Warnung aufscheint, wenn es bei einem seiner Kunden eine Zahlungsverzögerung gibt.

FinTech Xencio zu Gast auf der FinTechWeek Vienna

Shen wird in einem Talk auf der FinTech Week Vienna weitere Details über seinen Werdegang als Founder und die internationale Reise seines Startups teilen. Die FinTechWeek findet von 18. bis 25. November an verschiedenen Locations in Wien statt. Weitere Informationen zur FinTechWeek Vienna, inklusive Highlights des Programms, gibt es unter diesem Link.

Redaktionstipps

Momcilo Nikolic

Ovartec: Eierstockkrebs-Früherkennungs-Startup erhält über 430.000 Euro FFG-Förderung

Das Wiener Startup Ovartec von Paul und Maximilian Speiser arbeitet mit seinem patentierten "Lavage Concept" an der Entwicklung und Förderung der Früherkennung und Prävention von Eierstockkrebs. Nun erhält das Unternehmen eine Kapitalspritze von rund 430.000 Euro.
/ovartec/
Ovartec, Eierstockkrebs, Früherkennung, Archimed, Duplex Sequencing, Krebs,
(c) Ovartec/FB - Ovartec-Co-Founder Maximilian Speiser möchte mit dem neuen Kapital eine vielversprechende Methode zur Früherkennung von Eierstockkrebs nach Österreich bringen.

Jährlich erkranken in Österreich rund 1000 Frauen an Eierstockkrebs. Die Krankheit ist die fünfthäufigste tumorbedingte Todesursache von Frauen. Beschwerden sind in diesem Fall nicht genau zu spezifizieren. Sie variieren und umfassen Symptome wie Blähung des Bauches, Zunahme des Bauchumfangs, unerklärliche Gewichtsabnahme, ständiges Völlegefühl, Verdauungsstörungen und Appetitlosigkeit. Eine Früherkennung ist daher sehr schwierig. Hier möchte Ovartec Abhilfe schaffen.

„Ovartec Lavage Concept“

Das Startup von Paul und Maximilian Speiser wurde 2017 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, Eierstockkrebs zu verhindern oder dauerhaft zu heilen, indem Vorerkrankungen oder frühen Krankheitsstadien erkannt werden. Dafür möchte das Unternehmen ihr „Ovartec Lavage Concept“ – Früherkennung und Vorbeugung von Eierstockkrebs mittels eines neuen Kathetertyps und einem Test auf Anomalien, die mit diesen Krebsarten verbunden sind – zu einem weltweiten Standard machen und einem Go-to-Test für Hochrisikopatientinnen etablieren. Um Eierstock- und Endometriumkrebs zu verhindern. Für diese Ziele gibt es jetzt finanzielle Unterstützung von der Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

„Wir habe die letzten eineinhalb Jahre nach einem Investor gesucht“, erklärt Co-Founder Maximilian Speiser: „Doch erst inmitten der Corona-Krise haben wir ein Investment von 500.000 Euro erhalten, Und es mit dem Covid-Startup-Fonds verdoppelt.“

Früherkennungs-Kit weiterentwickeln

Zu dem nicht genannten Investor kommt nun eine Kapitalspritze von konkret 431.000 Euro der FFG hinzu, wie Speiser erklärt. Über ein weiteres zinsloses Darlehen für das mit 950.000 Euro dotierte Projektvolumen wird aktuell noch verhandelt. Im Gespräch ist eine Geldmittelaufstockung bis auf kumulierte 800.000 Euro. Mit dem Kapital soll nun das Früherkennungs-Kit von Ovartec weiterentwickelt und auf die nächste Entwicklungsstufe gebracht werden.

Ovartec möchte „Duplex Sequencing“ nach Österreich bringen

Zudem plant Ovartec, gemeinsam mit dem Health-Unternehmen ARCHIMED Life Science „Duplex Sequencing“ nach Österreich zu holen. Dabei handelt es sich um eine Methode mit „ultrahoher Genauigkeit“, die bisherige Einschränkungen der Sequenzierung überwindet, indem sie beide Stränge einzelner DNA-Moleküle unabhängig voneinander verfolgt. Die gepaarten Sequenzen können dann verglichen werden, um Fehler, die durch die Anwendung der Methode entstehen oder, grob gesagt, Mutationen in der DNA zu erkennen und herauszurechnen.

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vor 23 Stunden

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12.11.2019

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