Wiener Startup Finabro holt Raiffeisen-Top-Manager an Bord

Der Steirer Joachim Schuller, der zuvor Marketing und Vertrieb der Valida Vorsorgekasse von Raiffeisen und Uniqa leitete, übernimmt nun eben diesen Bereich beim Wiener Startup Finabro.
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Finabro: Joachim Schuller
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Es ist genau eines von jenen Produkten, für die Finabro-Founder Søren Obling und Oliver Lintner einen Gegenentwurf vorlegen, das der Steirer Joachim Schuller zuletzt betreute. Als Marketing- und Vertriebsleiter der Valida Vorsorgekasse, die von Raiffeisen, Uniqa und der Privatbank Schelhammer und Schattera betrieben wird, verkaufte er betriebliche Mitarbeitervorsorge, die für österreichische Unternehmen verpflichtend ist. Es ist eines der Hauptprodukte des Wiener Startups, zu dem er, wie nun bekannt wurde, im August als Sales- und Marketingchef wechselte.

+++ Finabro: Wiener FinTech-Startup mit “Service, das sonst nur Reiche bekommen” +++

Schuller als perfekte Besetzung für Finabro

Für Finabro ist er also wohl die perfekte Besetzung. „Joachim Schuller bringt für uns einfach sehr viel mit: Umfangreiches Know-how im Retail Banking, im Bereich Pension und Vorsorge, sowie in der Fondsbranche“, wird Finabro-Founder Obling in einer Aussendung zitiert. Nicht zu vernachlässigen dürfte aber wohl auch das Netzwerk sein, das der Manager in seinen acht Jahren bei Valida aufgebaut hat. Schuller, der vor der Tätigkeit bei Valida bei Raiffeisen Capital Management für den österreichischen Retailmarkt und dann bei der Raiffeisenlandesbank Steiermarkfür den gesamten Filialvertrieb verantwortlich war, wurde auch am Unternehmen beteiligt.

Wechsel aus der Old Economy zum Disruptor?

Ist es also ein gewagter Wechsel aus der Old Economy zum Disruptor ebendieser? Nicht ganz. Denn Valida und Finabro haben mit der Uniqa einen gemeinsamen Miteigentümer. Das Wiener Startup nutzt für seine Vorsorgeprodukte fondsgebundene Lebensversicherungen – verschafft dem großen Partner also auch direkt Umsätze. Schullers Wechsel dürfte für den vorigen Arbeitgeber also kein Problem darstellen.

Joachim Schuller: FMA-Konzession überzeugte

In der offiziellen Presseaussendung wird freilich etwas anders begründet. „Was mich sofort für Finabro eingenommen hat, war nicht nur das gewaltige Potential, sondern auch wie hochprofessionell hier gearbeitet wird“, wird Schuller dort zitiert. Überzeugt habe ihn auch, dass das Wiener Startups als erstes FinTech des Landes eine FMA-Konzession bekommen hat.

⇒ zur Finabro-Page

Finabro-Founder Obling u.a. am Podium beim brutkasten Meetup #IsureTech

Live von dem brutkasten Meetup #InsureTech

Seid live dabei, wenn unsere Podiumsexperten die technologischen Entwicklungen der InsureTech Szene diskutieren. Am Panel Andreas Nemeth, CEO UNIQA Ventures, Michael Wieser, Partner bei Helvetia Venture Fund, Erika Krizsan, Managing Director bei Insurance Factory Consulting & Training, Carmen Balazs Poandl, CEO bei puck und Soren Obling, Founder bei FINABRO.

Gepostet von DerBrutkasten am Mittwoch, 12. September 2018

Redaktionstipps

die Redaktion

Homeschool: Grazer e-Learning-Plattform gewinnt eAward

Das Grazer Unternehmen „Speicherkraft“ hat mit Homeschool eine e-learning Plattform entwickelt, die nun mit dem eAward ausgezeichnet wurde.
/homeschool-eaward/
(c) Speicherkraft - Grazer Edu-Plattform von Speicherkraft erhält eAward.

Entwickelt wurde Homeschool Anfang dieses Jahres von Grazer IT-Unternehmen „Speicherkraft“ in Kooperation mit ausgewählten steirischen Pädagogen. Erstmals eingesetzt wurde das neue e-Learning-Tool an der Fachschule in Hartberg. Inzwischen wird das Bildungsportal von hunderten Schülern und Lehrern österreichweit genutzt. Erste Anfragen gibt es bereits auch aus Deutschland.

Das Unternehmen bezeichnet die Auszeichnung mit dem eAward als „Zeichen mit internationaler Strahlkraft“. Seit 15 Jahren zeichnet die eAward-Jury erfolgreiche Digitalisierungsprojekte aus. In diesem Jahr wurden knapp 80 Projekte aus Österreich, Deutschland und der Schweiz eingereicht und Homeschool konnte sich durchsetzen.

Lösungen im Bildungsbereich benötigt

„Wir brauchen dringend Lösungen wie diese, um die Digitalisierung im Bildungsbereich zielgruppenorientiert voranzutreiben“, betont Jurymitglied Christian Rupp, CIO des European Joint Innovation Lab.

Homeschool mit weiteren Tools

Ein Grund für den Erhalt des Award war, dass sich Schüler und Lehrer über das Portal von Homeschool effizient austauschen und strukturiert Schulaufgaben lösen können. Zudem sind weitere Tools wie ein digitales Klassenbuch oder auch Elternhefte in die Plattform integriert.

Drag&Drop-System

So funktioniert es: Mit einem Klick können Lehrer über das Homeschool-Portal Aufgaben an die Schüler verteilen und mit individuellen Abgabedaten versehen. Die Schüler wiederum sehen auf einem Blick sämtliche Aufgaben und Lernziele. Erledigte Aufgaben werden über ein Drag&Drop-System hochgeladen und automatisch dem zuständigen Lehrer zugeteilt. Eine Chat-Funktion erlaubt zudem einen flexiblen Austausch zwischen Lehrern und Schülern. Sogar eine direkte Benotung ist möglich.

„Wir befinden uns inmitten einer Digitalisierungs-Wende, die das gesamte heimische Schulwesen betrifft. Homeschool kann dabei die bestimmende Plattform sein, die das e-Learning in Österreich auf ein ganz neues Niveau heben wird“, sagt Christian Günther, Geschäftsführer von „Speicherkraft“.


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