Fifteen Seconds: Jaasper und Storify.media setzen sich beim Pitch durch

Das Fifteen Seconds Festival 2018 in Graz brachte bei zwei Pitch-Events des Company Builders Up to Eleven zwei Sieger hervor: Jaasper siegte bei Startup Village Heroes und bekam unter anderem 35.000 Euro Medienvolumen von IP Österreich. Storify.media setzte sich gegen sieben andere Geschäftsideen in der Vorgründungsphase durch.
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Brutkasten CEO Dejan Jovicevic nach seinem Sieg beim
Brutkasten CEO Dejan Jovicevic nach seinem Sieg beim "Startup Village Talents" Pitch
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Im Rahmen des Fifteen Seconds Festival in Graz statt, das am 7. und 8. Juni 2018 in der Grazer Stadthalle über die Bühne ging, konnten sich Startups im Startup Village präsentieren. Das eigene Startup-Areal am Festival war in dieser Größe ein Novum in der 5-jährigen Geschichte des Events und lieferte zahlreiche Keynotes und Panels zu den Themen Gründung und Startups sowie Expo-Stände für JunggründerInnen. Organisiert wurde der Bereich vom Grazer Company Builder Up to Eleven gemeinsam mit der WKO Steiermark, der Jungen Wirtschaft und dem next incubator.

+++ Startup Village: 10 Startups und 8 “Talents” +++

Jaasper setzt sich bei den „Startup Village Heroes“ am Fifteen Seconds durch

Highlights der Startup Village waren die beiden Pitch-Events. Bei „Startup Village Heroes“ suchte Up to Eleven aus zehn vorausgewählten Projekten die „Startup-Helden von morgen“. In einem hitzigen Finale der Top 3 auf der Main Stage des Fifteen Seconds Festivals setzte sich das LegalTech Jaasper durch. Das Startup vermittelt zwischen Menschen, die Rechtsbeistand suchen und Rechtsanwälten, die deren Fälle klären können. Bisher werden acht verschiedene Rechtsthemen bearbeitet, künftig steht die automatisierte Verarbeitung von gescannten oder fotografierten Kundenverträgen im Fokus. Helmut Ablinger, Gründer der Rechtsplattform, erhielt für den Sieg 35.000 Euro TV-Medienvolumen von IP Österreich sowie einen Demo Desk und Tickets zum Fifteen Seconds Festival 2019.

Auf den Plätzen folgten der Taschenformat-Defibrillator PocketDefi und die Web-Plattform nahgenuss. In der Jury: Camilla Sievers (IP Österreich), Lisa Fassl (AAIA), Matthias Ruhri (Up to Eleven), Florian Kandler (GetFunding.how), Bernhard Ungerböck (aws Gründerfonds) und Martina Hölzl (next incubator).

Jovicevic pitcht Storify.media zum Sieg bei den „Talents“

Beim zweiten Pitch-Event des Zwei-Tage-Festivals waren innovative Geschäftsideen in der Vorgründungsphase gefordert. Bei „Startup Village Talents“ setzte sich das Konzept von Storify.media durch. Die Idee von Seriengründer Christoph Richter möchte Videos für Medientreibende möglichst effizient und schnell mit durchsuchbaren Untertiteln ausstatten. Der Pitch von Geschäftspartner und Brutkasten CEO-Dejan Jovicevic überzeugte die Jury aus Viktor Pasquali (aws), Christoph Kovacic (Junge Wirtschaft Steiermark), Bernhard Weber (ZWI Graz), Denise Vorraber (IdeenTriebwerk Graz) und Matthias Ruhri (Up to Eleven). Storify.media hat nun die Chance auf die Teilnahme am Entrepreneur-in-Residence-Programm von Up to Eleven und bekommt zusätzlich Finanzierungs- und Förderberatung von M27 Fedas sowie Innovationsberatung der Jungen Wirtschaft Steiermark. (PA/red)

⇒ Zur Page des „Startup Village Heroes“-Sieger-Startups

Momcilo Nikolic

Learn4Life-Gründer Süß: „Wir machen die Basic-Arbeit, die eigentlich die Wirtschaftskammer machen müsste“

Stefan Süß hat seine Plattform Learn4Life ins Netz gebracht und versucht, Jugendlichen, Kindern, Eltern und Lehrern etwas Positives auf dem Weg mitzugeben. Bei diesem Vorhaben hat er prominente Unterstützer.
/learn4life-grunder-suss/
Learn4Life, Stefan Süß, Mahlodji, Gschwandtner,
(c) Learn4Life - Learn4Life-Gründer Stefan Süß (2.v.r.) entwickelte eine kostenlose Plattform für Weiterbildung im deutschsprachigen Raum.

Stefan Süß hat bereits 2009 sein Projekt Learn4Life gestartet. In Live-Seminaren wurden von bekannten Speakern Denkanstöße und neue Perspektiven angeregt und Zuhörern, simpel gesagt, Mut gemacht. Seine Fortbildungsprogramme haben in der Corona-Zeit einen neuen Spin erhalten, wurden technisch erweitert und digitalisiert.

Führungskräfte mitgenommen

Süß hatte ganz am Anfang vor der Idee zu Learn4Life das Problem, dass die eigenen Mitarbeiter die „motivational speeches“ jener Seminare, die der Gründer besucht hatte, rein aus Erzählungen nicht wirklich „fassen“ konnten. Irgendwann habe er deshalb angefangen, seine Führungskräfte mitzunehmen. Von da an hat er später selbst nach Speakern gesucht und sie eingeladen. „Dann ist alles größer geworden“, sagt er.

Learn4Life: Die Anfänge

Zuerst startete seine Initiative in Wien und Graz und gelangte dann bald nach Deutschland, Nürnberg. Nachdem die Termine immer mehr wurden und Süß nicht alle selbst übernehmen konnte, bat er Freunde mit ähnlicher Einstellung, in diversen Schulen Vorträge über Soft-Skills zu halten. Mit dem Ziel, Top-Speaker mit vielfältigen Themen für die breite Masse zugänglich zu machen – für Erwachsene, Geschäftsleute, Kinder, Eltern, Lehrer und Jugendliche. Ohne Kosten.

Digital wegen Corona

Dies gelang und hat seit Ausbruch der Pandemie eine neue Ebene erhalten. Mit Learn4Life School, Start war am 21. Oktober, versucht Süß mit Webinaren, Live-Events in weiten Teilen Österreichs und Auftritten in Schulen die Jugend zu inspirieren und zu begeistern. Die Zielgruppe dieses ebenfalls kostenlosen Zweigs sind Schüler von elf bis 18 Jahren, Lehrlinge, Eltern, Pädagogen.

Ali Mahlodji, Florian Gschwandtner und Joey Kelly

Für seine Webinare konnte Süß bereits prominente Unterstützung erfahren, darunter „whatchado“-Gründer Ali Mahlodji, Joey Kelly von der Kelly Family oder Florian Gschwandtner, Co-Founder von Runtastic.

Wie der Initiator betont, ist und bleibt Learn4-Life eine „Non-Profit“-Organisation und daher auch auf Unterstützer wie förderwillige Firmen angewiesen, um zumindest externe Kosten zu begleichen.

Learn4Life ausgezeichnet

Bei Learn4Life School soll Schülern durch Speaker Mut gemacht und neue Blickwinkel eröffnet werden. Zusätzlich wird Lehrern Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt. Süß gehe es darum, Kinder und Jugendliche abzuholen und sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken.

„Was einige Institutionen nicht verstehen, ist, dass sie ja Kunden von morgen oder noch wichtiger, hochwertige Mitarbeiter werden“, sagt er und übt in dieser Hinsicht Kritik an der Wirtschaftskammer, auch wenn die ihrerseits in Oberösterreich das Projekt mit einer Auszeichnung für die „herausragende Initiative“ geehrt hat.

Kritik an Wirtschaftskammer

„Wir machen die Basic-Arbeit, die eigentlich die Wirtschaftskammer machen müsste. Wir bilden Jugendliche aus, sodass sie in ihrer Persönlichkeit stark werden. Die Kammer jedoch ist leider sehr Ich-bezogen. Und Learn4Life nicht ihr Produkt“, sagt Süß, der sich davon nicht unterkriegen lässt und neben den digitalen Schüler-Seminaren auch bereits prominente Speaker für seine Business-Webinare gewinnen konnte.

Autoren, Glücksforscher und Zeitplansystem-Erfinder

Am 28. Oktober tritt Autor und Speaker Klaus Kobjoll vor die Kamera, es folgt am 25. November Jörg Knoblauch, Entwickler des tempus-Zeitplansystems; für den 16. Dezember konnte Glücksforscher Manfred Rauchensteiner gewonnen werden. Für die Live-Webinare ist eine Anmeldung erforderlich, da sie via Zoom stattfinden. Allerdings wird es kurze Zeit später die Möglichkeit geben, die Inhalte auf dem YouTube-Kanal von Learn4life nachzusehen.

Auch Plattform für Kids startet im November

Neben weiteren Plänen und Wachstum in Richtung Deutschland und der Schweiz, startet mit November auch Learn4Life Kids & Parents (für Kinder von sieben bis elf Jahren), mit der Möglichkeit für Eltern, sich Anregungen und Inspirationen für die Entwicklung ihres Kindes zu holen.

Learn4Life Teacher

Speziell nur für Lehrer wird zudem am 26. November die ehemalige österreichische Volleyballnationalspielerin und Psychologin Monika Matschnig zum Thema „Körpersprache für Lehrer“ ein Webinar auf der Learn4Life Plattform halten.

Süß hofft, dass Unternehmen den Mehrwert erkennen und seine Initiative unterstützen. Er sagt: „Es nützt den Jugendlichen, Teilnehmern und schlussendlich der gesamten Region.“

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