FH Wiener Neustadt lädt zum Gründertag mit Pitches und Experten

Am 14. Juni können sich Besucher auf dem Gründertag der FH Wiener Neustadt vor Ort ein Bild von den Startups und Projekten machen, die aus dem Masterstudiengang Entrepreneurship & Applied Management und dem Start Up-Center der FHWN entstehen.
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Seit drei Jahren gibt es nun den Masterstudienzweig Entrepreneurship & Applied Management der FH Wiener Neustadt, der auf eine Kombination aus Innovation und einer fundierten BWL-Ausbildung setzt. Die Mischung funktioniert offensichtlich, denn im März 2019 wurde der Masterstudienzweig beim österreichweiten FH Ranking des Industriemagazins als bester Master Studienzweig für allgemeine BWL gekürt.

Doch nicht nur die Auszeichnung zeigt das Potenzial des Studienzweigs – sondern auch die zahlreichen Projekte und Startups, die von den Studierenden und Absolventen gegründet wurden – wie die folgenden drei Beispiele zeigen.

1. Marschpat

Das “Digitale Marschbuch” ist ein innovatives Gesamtsystem für digitale Noten, das speziell für die Blasmusik entwickelt wurde. Noten auf digitalen Anzeigegeräten können erstmalig mit neu designten Marschgabeln direkt am Instrument befestigt werden. Das Umblättern erfolgt automatisch, bei Auswahl eines Titels wird dieser auf alle Geräte synchronisiert. Zahlreiche Noten können beim Marschieren digital mitgenommen werden. Verleger und weitere Werbepartner werden auf dem System integriert. Das Team besteht aus Gründer und CEO Patrick Rupprecht Absolvent des Masterstudienzweiges Entrepreneurship & Applied Management, CMO Carina Eigner (Wirtschaftsberatung & Unternehmensführung FHWN) und CTO Markus Wenzl.

„Durch die Digitalisierung und neue Technologien kann enorm viel Zeit und Aufwand gespart, Belastungen reduziert und die Motivation und Freude für Musik gestärkt werden”, heißt es von den Gründern. Das Startup ist außerdem für den Genius Award in der Kategorie Genial digital von riz up nominiert und wird am 28. Mai an der Preisverleihung teilnehmen.

Marschpat wird von 27.06. bis 30.06. am Festival „Woodstock der Blasmusik“ in Oberösterreich das neue System den 100.000 Blasmusik-begeisterten Besuchern vorstellen und mit einem Stand vertreten sein. Das digitale Marschpat kann schon vorreserviert werden und ist voraussichtlich ab Herbst erhältlich.

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2. Helpsole

Das Helpsole-Team besteht mit CEO Ines Nechi, CSO Philipp Lederle, CFO Thomas-Ferdinand Perktold und COO/CTO Andreas Müllner aus vier Masterstudierenden des Studienganges „Entrepreneurship and Applied Management“ und vereint gesundheitsbezogene, wirtschaftliche und technische Kompetenzen. In Zusammenarbeit mit einem der führenden Parkinson-Spezialisten, Dieter Volc, will Helpsole den therapeutischen Markt revolutionieren: Die Helpsoler werden durch die Vision vereint, ein neuwertiges und alltagstaugliches Produkt für Patientinnen und Patienten mit Morbus Parkinson zu schaffen und deren Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Ungefähr 3.000.000 Parkinson-Patienten weltweit leiden an den Symptomen des Freezings oder Trippelings. Freezing und Trippeling beeinträchtigt die Mobilität der Betroffenen massiv und führt oft zu schwerwiegenden Stürzen. Helpsole ist ein Wearable, das Freezing und Trippling erkennt und dem entgegenwirkt, indem diskrete Reize in Form von Vibration verabreicht werden

Das junge Team hat erst vor kurzem den Sieg bei Pitch2Berkeley geholt und fliegt dieses Jahr im August ins Silicon Valley.

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3. Wanderbrauer

Die EAM Studierenden und Gründer der Wanderbrauer KG – Dieter Vierbach, Michael Novotny, Lukas Spineth, Sebastian Kunc und Tanja Nemetz – ziehen österreichweit von einer Brauerei zur nächsten und brauen dort ihre eigenen Biere mit Unterstützung der lokalen Mitarbeiter.

Kunden können die Etiketten individuell bedrucken lassen, die Whitelabel-Lösung kommt besonders bei B2B-Kunden – also Unternehmen, Vereinen und Clubs – gut an. Derzeit ist das Bier bereits in Wiener Neustadt im Siegl’s Bier Pub, Mary’s Pub und im Jedermann erhältlich.

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Gründertag im Startup-Center der FH Wiener Neustadt

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, der kann sich selbst vor Ort ein Bild von der Entrepreneurship-Ausbildung und den Startups machen: Am 14. Juni veranstaltet das Start Up-Center der FHWN erstmals einen Gründertag an der Fachhochschule Wiener Neustadt. Dieser wird auch gleichzeitig Abschlussevent des ersten Batch des Accelerator-Programms im FHWN-Startup-Center sein und unter dem Motto „FHWN StartUp Into the Summer“ stehen.

Das FHWN Start Up-Center lädt an diesem Tag ausgewählte innovative Jungunternehmer und Startups an die FH Wiener Neustadt ein. Interessierten, jungen und innovativen Unternehmen und Startups aus unterschiedlichsten Bereichen – von Technik, Wirtschaft, Gesundheit, Sport, Sicherheit bis zu innovativen Food-Unternehmen – wird die Möglichkeit geboten, ihre Produkte, Services und Konzepte im Rahmen eines Standes zu präsentieren, beziehungsweise in den Dialog und Austausch mit Studierenden, Mitarbeitern, zukünftigen Kunden, Investoren und weiteren Unterstützern zu treten.

Ebenso werden an diesem Tag Netzwerkpartner aus dem Gründungs- und Startup-Umfeld – unter anderem von tecnet, Accent, ecoplus, RIZ-UP, WKO, i2b, KPS, Social Impact Award, 42law, Minted u.a.m.– vertreten sein, welche Gründungs-Interessierten, Erfindern und Jungunternehmern mit Rat & Tipps und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden an diesem Tag Startup-Entrepreneure aus dem Fachhochschul-Umfeld (FHWN und weitere FHs) ihr Projekt oder Unternehmen vor einer Investoren-Jury vorstellen. In der Jury sind unter anderem Heinrich Prokop von CleverClover, PushVentures, tecnet, und PrimeCrowd vertreten.

Die Veranstaltung ist als offener Austausch und Plattform für alle Innovations- & Gründungsinteressierte konzipiert und lädt Jungunternehmer, Netzwerkpartner und Interessierte zum Mitmachen ein. Nachdem das FHWN Start Up-Center diese Veranstaltung gemeinsam mit der ÖH der FH Wiener Neustadt organisiert, wird die Veranstaltung abends in entspannter Atmosphäre in das ÖH-Sommerfest übergehen. Auch die Studenten-Startups Marschpat und Helpsole werden vor Ort pitchen.

Das Programm des FHWN StartUp Into the Summer- Gründertags:

14:00 Eröffnung der Startup-Ausstellerstände & Thementische

15:00 Experten-Panel

16:00 Pitch-Contest

17:45 Ergebnispräsentation Jury

18:00 Ende der Ausstellerstände & Netzwerken im Zuge des ÖH-Sommerfestes an der FHWN


Anmeldung bei Sebastian Kunc vom Startup-Center der FHWN via [email protected] oder 02622/89 084-651.

Online-Anmeldung für einen Studienplatz: https://onlinebewerbung.fhwn.ac.at/Account/Register?ReturnUrl=%2f

Martin Pacher

Rebel Meat launcht vier neue „Blended Meat“-Produkte und startet TV-Werbung

Das Wiener Food Startup Rebel Meat erweitert sein "Blended Meat“-Sortiment um vier weitere Bio-Produkte und startet mit einer eigenen TV-Werbung. Rebel Meat Co-Founder Philipp Stangl erläuterte dem brutkasten die neue strategische Ausrichtung und spricht zudem über eine mögliche Finanzierungsrunde.
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Rebel Meat
(c) Rebel Meat

International, vor allem in den USA, ist sogenanntes „Blended Meat“ aktuell auf dem Vormarsch. Dabei handelt es sich um Lebensmittelprodukte, die sich teils aus Fleisch und teils aus pflanzlichen Zutaten zusammensetzen und so klimaverträglicher sind.

Rebel Meat als Vorreiter

In Österreich hat sich in diesem Segment das 2019 gegründete Wiener Food-Startup Rebel Meat einen Namen gemacht und letztes Jahr erfolgreich am Markt etabliert.

Nach einem Auftritt in der Startup Show „2 Minuten 2 Millionen“ erfolgte im Sommer 2020 die Listung der Rebel Meat Burger-Patties im Einzelhandel. Sie bestehen zu 50 Prozent aus Bio-Fleisch und 50 Prozent aus Pilzen sowie Hirse. Das noch recht junge Startup legte im letzten Jahr eine beachtliche Leistung hin: Wie Stangl gegenüber dem brutkasten erläutert, konnte das Startup im Coronajahr 2020 rund 100.000 Stück dieser Burger Patties absetzen.

Erweiterung des Sortiments

Bei den Burger Patties sollte es allerdings nicht bleiben. Von Mitte Mai bis Mitte Juli vergangenen Jahres launchte das aufstrebende Food-Startup rund um die Gründer Philipp Stangl und Cornelia Habacher auf der Crowdfunding-Plattform Startnext eine eigene Kampagne, um sein „Blended Meat“-Sortiment mit Bratwürsteln zu erweitern. Das Funding-Ziel konnte innerhalb kürzester Zeit erreicht werden.

Die Crowdfunding-Kampagne sollte jedoch erst der Startschuss sein: Wie das Startup am Donnerstag bekannt gab, wurde das Sortiment nun um weitere Produkte erweitert. Neben den Burger Patties, die bislang in der Tiefkühlung vertrieben wurden, gibt es nun auch Burger Patties, die in der normalen Kühlung zu finden sind und aus pflanzlichen Bio-Zutaten, wie Karfiol, Karotten und Hirse, bestehen.

Zudem gesellen sich Bratwürstel, Käsekrainer und Faschiertes hinzu, die ebenfalls in der Kühlung angeboten werden. Das neue Sortiment ist laut Stangl bei Billa Plus (vormals Merkur) und ausgewählten Billa Filialen erhältlich.

(c) Rebel Meat

Neuer TV-Werbespot

Neben der Erweiterung des Sortiments setzt das Startup in der Vermarktung ab sofort auch TV-Werbung. Das Startup ist hierfür eine Partnerschaft mit der „Unit 3“ von IP Österreich eingegangen, die seit Feber 2021 mit „Green Frame“ auf allen Kanälen der Mediengruppe RTL ein spezielles Werbeformat für Nachhaltigkeits-Startups anbietet. IP Österreich arbeitet hierfür mit dem auf Nachhaltigkeitsanalysen spezialisierten Wiener Impact Startup Inoqo zusammen – der brutkasten berichtete.

„Mit Green Frame wollen wir neue Zielgruppen erreichen, die wir vorher nicht erreicht haben. IP Österreich bietet hierfür faire Terms für Startups an“, so Stangl. Zudem setzt das Startup in der Vermarktung seiner Produkte auf Influencer-Marketing.

Rebel Meat als Investment-Case

Für 2021 steht laut Stangl der Launch weiterer Produkte und neue Distributions-Partnerschaften am Programm. So werden die Produkte von Rebel Meat mittlerweile über Online-Supermärkte, wie Gurkerl.at, vertrieben.

Zudem könnte auch eine Finanzierungsrunde folgen, um das Geschäft weiter zu skalieren. „Wir sind keine Single-Product-Company, sondern können ein breites Sortiment entwickeln und vertreiben. Wenn wir nun in der Lage sind den Markt für Faschiertes, das zu den meist verkauften Fleischprodukten zählt, durch Blended Meat zu ersetzen, sind wir definitiv ein spannender Investment-Case“, so Stangl abschließend.


Videoarchiv: Rebel Meat war unter den Top 3 greenstartern

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