FFG bewilligte vergangenes Jahr 855 Millionen Euro Förderung

Die FFG veröffentlichte nun Zahlen zum Jahr 2020. Die Pandemie führte demnach zu einem Rekord bei der insgesamt beantragten Fördersumme.
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FFG / Astrid Knie: Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth, Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner
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Das Pandemie-Jahr 2020 hat in Sachen Forschung und Entwicklung keineswegs zu Resignation geführt. Im Gegenteil: Wie aus nun veröffentlichten Zahlen der FFG hervorgeht gab es einen neuen Rekord bei der insgesamt dafür beantragten Fördersumme. Diese stieg im Vergleich zu 2019 um 40 Prozent auf mehr als eine Milliarde Euro. Tatsächlich zugesagt wurden 855 Millionen Euro für 4.231 Projekte.

Den Löwenanteil machten dabei 3.917 Forschungsprojekte aus, auf die 572 Millionen Euro entfielen. Insgesamt 314 Breitbandprojekte wurden mit 283 Millionen Euro gefördert. 165 Millionen Euro wurden 2020 von der FFG in klimarelevante Projekte und 263 Millionen Euro in Digitalisierungsprojekte gesteckt. „2020 war ein Ausnahmejahr. Wir sehen aber auch, dass die Pandemie 2020 zu einem Motivationsschub bei Innovationen und in der Forschung geführt hat“, Kommentieren die Geschäftsführer der FFG, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner in einer Aussendung.

FFG: Forschung als Konjunktureller Impuls in der Krise

Forschung und Entwicklung im Allgemeinen und die FFG mit ihren Programmen im Besonderen seien in der Lage, kurz- und mittelfristig wichtige konjunkturelle und inhaltliche Impulse zu setzen, heißt es von den beiden weiter. Besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Gesundheits- und Wirtschaftskrise und auch mit Blick auf die Klimakrise komme der Forschungsförderung eine noch größere Bedeutung im gesamtwirtschaftlichen Kontext zu, als sie ohnehin innehabe. „Entscheidend für den Output unseres Innovationssystems ist es, wie schnell neue Ideen und Erkenntnisse aus der Forschung in die Anwendung kommen und wirtschaftlich genutzt werden“.

Förderschwerpunkte wurden zuletzt auf die Bereiche grüne Technologien und Digitalisierung im weiteren Sinn gelegt. Auch der „Corona-Emergency-Call“ im März 2020 brachte viel Resonanz: Im März 2020 war dazu aufgerufen worden, verstärkt im Bereich der Impfstoffe, Therapeutika, Diagnostika und Prävention zu forschen und Anwendungen auf den Markt zu bringen. Innerhalb kürzester Zeit seien 143 Projekte eingereicht worden, heißt es von der FFG. Es gab zusätzliche Jurysitzungen, Förderungen für 51 Projekte wurden bewilligt.

die Redaktion

Chalets Hannersberg: Hochzeits-Location probiert es bei Startup-Investoren

Der Hannersberg ist eine beliebte Location für Hochzeiten und andere Feste. Doch bisher mussten Gäste danach heimfahren.
/chalets-hannersberg-hochzeiten-2021/
Anna Malinovic von Chalets Hannersberg vor ihrem Pitch bei 2 Minuten 2 Millionen © Chalets Hannersberg
Anna Malinovic von Chalets Hannersberg vor ihrem Pitch bei 2 Minuten 2 Millionen © Chalets Hannersberg

Am Hannersberg im Südburgenland wird gerne geheiratet. Von dem idyllischen Weinberg aus kann man wunderbar in den Sonnenuntergang träumen und feiern. Ein großes Haus bietet zudem Festsaal und Wintergarten für eine entsprechende Festtafel. Ist die Feier vorbei, mussten Gäste bisher allerdings ins Taxi steigen – Nächtigungsmöglichkeit gibt es auf dem beliebten Hochzeitsberg keine. Zumindest bisher.

Gründer Ronald Gollatz und Geschäftsführerin Anna Malinovic wollen dort nun ein ganzes Dorf aus kleinen Häuschen errichten. Für die Finanzierung des Projekts gehen sie einen ungewöhnlichen Weg. Mitte April treten die beiden in der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“ auf, in der eine Investoren-Jury üblicherweise nach den heißesten neuen Startups und Erfindungen Ausschau hält.

Hannersberg Chalets mit Privat-Terrasse

Die Chalets am Hannersberg bieten Räume, die ungefähr 21 Quadratmeter groß sind, jedes mit privater Terrasse und teilweise zu größeren Einheiten verbindbar. Zwei Chalets können als freistehende Häuschen gebucht werden – zum Beispiel für das Brautpaar. Das Nächtigungsangebot soll aber nicht nur für Hochzeits- und Festgesellschaften sein. Gollatz und Malinovic wollen damit ganzjährig Touristen anlocken.

Auf diesem Weinberg wird gerne geheiratet und hoffentlich bald auch übernachtet © Chalets Hannersberg
Auf diesem Weinberg wird gerne geheiratet und hoffentlich bald auch übernachtet © Chalets Hannersberg

„Wichtig sind uns die harmonische Einbindung in die Landschaft und die Verwendung naturnaher Baustoffe. Österreichisches Holz wird prägnant sein. Weder das Ambiente in der Kellergasse, noch die Aussicht vom und zum Hannersberg werden sich verändern, da es keine Verbauung von Kuppenlagen gibt. Die Außenanlage ist als Blumenwiese gedacht“, erklärt Architekt Martin Schwartz. Das Potenzial des Chalet-Dorfs ist groß, denn die Feste auf dem Hannersberg bringen schon bisher rund 5.000 Nächtigungen in die Region.

Wunschinvestor ist Winzer Leo Hillinger

Was die beiden Unternehmer in die Startup-TV-Show führt? „Wir sind mit dem Ziel in die Show gegangen, Leo Hillinger für ein Engagement im Südburgenland zu gewinnen“, erzählt Gollatz. „Wir arbeiten mit Leo und seinem Team in anderen Projekten schon erfolgreich zusammen. Leo kannte die Idee vom Chaletdorf und mit einer starken Präsentation wollten wir ihn überzeugen.“ Ob das schließlich geklappt hat, dürfen die Unternehmer noch nicht verraten, aber: „Das war für uns wieder ein Schlüsselerlebnis – denn an den Augen der Investoren konnte man ablesen, wie begeistert sie vom Südburgenland waren“, beschreibt Anna Malinovic ihren Auftritt. Weiters am Dienstag mit dabei: Flare Grill, Pferdeapfel, Skoonu und Sonnenkogl.

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31.03.2021

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