Erste Bank und Sparkasse startet mit „Telebanking Pro“ ein Business-Banking für KMU

Das neue "Telebanking Pro" der Erste Bank und Sparkasse ermöglicht Zugriff auf Dienste von Drittanbietern und auf Konten anderer Banken. Außerdem können die Nutzungsrechte für Mitarbeiter verwaltet werden. Das ist besonders für KMU interessant.
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Business Banking
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Onlinebanking gehört heutzutage für Privatpersonen ebenso wie für Unternehmer zum Alltag: Wir sind es gewohnt, unkompliziert am PC oder Handy unseren Kontostand zu checken oder Überweisungen zu tätigen. Allerdings ist es gerade für Unternehmer interessant, darüber hinausgehend weitere Funktionen zu nutzen. Und auf dieses Bedürfnis reagiert die Erste Bank und Sparkasse mit Telebanking Pro – einem Business-Banking, das speziell auf die Bedürfnisse von KMU zugeschnitten wurde.

+++der brutkasten vernetzt KMU, Startups und Corporates in einer Roadshow+++

Unter anderem ermöglicht Telebanking Pro jedem Mitarbeiter einen individuell definierten Zugang. Außerdem kann jeder Umsatz mit Bestandskunden einer bestimmten Kategorie zugewiesen werden. Und auf Wunsch kann die Bonität eines Neukunden ebenso wie die UID-Nummer eines ausländischen Geschäftspartners rechtsgültig abgecheckt werden.

Offene Standards und Plug-Ins

Diverse Zusatz-Features sind über eine Service-Partner-Plattform verfügbar, in der Partner ihre Dienstleistungen direkt einbinden können. Es handelt sich also quasi um Plug-Ins, welche das KMU in sein Business-Banking integriert. Zum Start von Telebanking Pro sind die Services von KSV 1870, kompany und netlivery integriert. Weitere Partner sollen folgen.

Weiters kann das Telebanking Pro der Erste Bank und Sparkasse mit Konten anderer Banken verknüpft werden. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass die andere Bank ebenfalls über den Multi Bank Standard (MBS) verfügt. Das bedeutet, dass die Konten einer EU-Vorschrift folgend bereits Multi-Banking fähig gemacht wurden.

Dashboard als Kommandozentrale für Entscheider

Als zentrale Steuerzentrale für Geschäftsführer und Finanzchefs dient dabei das Dashboard. Dieses beinhaltet nicht bloß eine Übersicht über die aktuelle Finanzlage, sondern bietet auch viele relevante Informationen, die für das tägliche Business gebraucht werden. Dazu gehören etwa Finanzinfos, aktuelle News aus der österreichischen KMU-Landschaft, relevante Marktanalysen sowie diverse Online-Tools. Die Ansicht des Dashboards ist mit wenigen Klicks gestaltbar und kann mit den zuvor erwähnten Erweiterungen angereichert werden.

Administratoren wiederum haben die Möglichkeit, jederzeit selbst Benutzer anzulegen, zu sperren und deren Berechtigungen individuell festlegen. So bekommen Mitarbeiter nur jene Informationen, die für ihre Arbeit wichtig sind. Telebanking Pro ist damit das ideale Finanzmanagement-Tool für KMU. Und auch Beteiligungen und Tochterfirmen können mit Telebanking Pro einfach und effizient gemanagt werden.

Finanz-Airbag: Schutz vor finanziellen Schäden

Für den Security-Ernstfall gibt es schließlich noch den „Telebanking Pro Airbag“, der vor finanziellen Schäden schützt. Der Airbag deckt Verluste ab, die bei Aufträgen durch Unbefugte entstehen, wenn dabei Zugangsdaten eines Verfügungsberechtigten verwendet wurden. Zudem schützt der Airbag bei missbräuchlichen Aufträgen mit Schädigungsabsicht durch Mitarbeiter.

KMU-Roadshow Österreich

Ende August 2019 startet der brutkasten eine österreichweite Roadshow, auf der KMU, Startups und Corporates miteinander vernetzt werden. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungsaustausch, die Präsentation von regionalen Best Practice-Beispielen und das Aufzeigen von Chancen der Digitalisierung, sowie der Kooperation mit anderen Unternehmen. Die KMU-Roadshow wird mit freundlicher Unterstützung der Austria Wirtschaftsservice (aws), Erste Bank und Sparkasse, Wiener Städtische Versicherung sowie Presono und SVEA Ekonomi und regionalen Partnern umgesetzt.

==> mehr Information zum Telebanking Pro

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Redaktionstipps

Martin Pacher

Anyline: So möchte das Wiener Scaleup trotz Coronakrise & Kurzarbeit weiterwachsen

Das Wiener Scaleup Anyline lud den brutkasten ins Wiener Headquarter ein, um über die aktuellen Auswirkungen der Coronakrise auf das Geschäftsmodell des Unternehmens zu sprechen. In einer Brutkasten-Talkrunde, bei der auch Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Business Angel Hansi Hansmann anwesend war, erläuterte Anyline Gründer Lukas Kinigadner, wie er trotz Kurzarbeit und einem Überbrückungskredit das Unternehmen auf Wachstumskurs halten will.
/anyline-so-mochte-das-wiener-scaleup-trotz-coronakrise-weiterwachsen/
Anyline
In einem Brutkasten-Talk im HQ von Anyline erläuterte Gründer Lukas Kinigadner, wie sein Unternehmen derzeit die Krise meistert | (c) der brutkasten

Das Wiener Scaleup Anyline zählt zu den Aushängeschildern der österreichischen Startup-Landschaft. Anfang des Jahres hat sich das auf Optical-Character-Recognition-Anwendungen spezialisierte Unternehmen in einer Series-A-Finanzierungsrunde ein Investment in der Höhe von zwölf Millionen US-Dollar gesichert – der brutkasten berichtete.

Gründer und CEO Lukas Kinigadner erläuterte damals dem brutkasten in einem Hintergrund-Talk, dass das frische Kapital nicht nur für die ambitionierten Wachstumspläne am europäischen, sondern auch am US-amerikanischen Markt eingesetzt werden sollte. Teil dieser Internationalisierung war die Eröffnung eines US-Firmensitzes in Boston und die Gründung einer eignen US-Gesellschaft namens Anyline.Inc.

Anyline und die Coronakrise

Im Rahmen der Series-A-Finanzierungsrunde hat sich Anyline damals ein klar definiertes Skalierungs-Ziel gesetzt, das eine Verdreifachung des Umsatzes und die Verdoppelung der Mitarbeiterzahl vorsieht.

Wie Kinigadner diese Woche im Rahmen eines Firmen-Events im Wiener Headquarter erläuterte, musste Anyline aufgrund der Coronakrise die Geschwindigkeit der Expansion allerdings zurückfahren.

„Die Auswirkungen der Coronakrise haben wir insbesondere im Neukundengeschäft gespürt, mittlerweile sehen wir aber wieder Licht am Ende des Tunnels“, so Kinigadner in einem Talk, der vom brutkasten moderiert wurde und bei dem auch Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Business Angel Hansi Hansmann teilnahmen – im Talk diskutierten Hansmann und Schramböck unter anderem kontrovers über das Investitionskontrollgesetz und das Startup-Hilfspaket.

Bestandskunden-Geschäft läuft weiter

Im Gegensatz zum Neukundengeschäft gab es laut Kinigadner beim Bestandskundengeschäft keine größeren Einbrüche zu verzeichnen. Zu den Kunden zählen „krisenresistente Organisationen“, wie Polizeiorganisationen, aber auch die österreichische Verwaltung, die beim „Digitalen Amt“ auf die Texterkennungssoftware von Anyline zurückgreift.

„Wir haben das Glück, dass unsere Technologie enorm gefragt ist, und wir die Auswirkungen der Coronakrise bei unseren Bestandskunden nicht so stark spüren. Ein Pivot des Geschäftsmodells war – im Gegensatz zu vielen anderen Firmen – somit nicht notwendig“, so Kinigadner.

Zudem konnten mittlerweile die Büroräumlichkeiten wieder geöffnet und die Aktivitäten im Marketing- und Sales-Bereich aufgenommen werden.

Kurzarbeit und Überbrückungskredit

Trotz des „Lichts am Ende des Tunnels“ musste auch Anyline aufgrund des Rückgangs beim Neukundengeschäft um Kurzarbeit ansuchen. Zudem beantragte das Unternehmen über die aws eine Überbrückungsgarantie für einen Kredit. In Summe sollen so 1,4 Millionen Euro aufgestellt werden, um das Unternehmen durch die Zeit der Coronakrise zu führen.

Wie Kinigadner im Talk weiters erläutert, hätte er sich natürlich auch gewünscht, das Startup-Hilfspaket in Anspruch nehmen zu können. Dies ist jedoch nicht möglich, da Anyline bereits im Jahr 2013 gegründet wurde und somit nicht mehr unter die „5-Jahres-Regel“ fällt.

Anyline Series-B-Finanzierungsrunde

Eine ursprünglich für Ende 2020/Anfang 2021 geplante Series-B-Finanzierungsgrunde wird sich höchstwahrscheinlich nicht mehr ausgehen und nach hinten verschieben. Kinigadner führt dies auf die aktuelle Lage der VC-Landschaften zurück.

Die Wachstumspläne sollen allerdings weiter forciert werden und es befinden sich bereits neue Produkte in der Pipeline, die noch 2020 gelauncht werden sollen. „Wir sehen aktuell das Window of Opporutniy Anyline zum Markführer zu machen und wollen dies bestmöglich nutzen“, so Kinigadner abschließend.


=> zur Page des Scaleups

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