Enpulsion: Erster Satellit mit Wr. Neustädter Antrieb im All

Meilenstein für das Wr. Neustädter Startup Enpulsion: Der erste Nanosatellit mit dem an der FOTEC entwickelten Antrieb wurde heute erfolgreich ins Weltall befördert.
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Mit so einer Trägerrakete wurde der Nanosatellit mit Enpulsion-Antrieb ins All befördert (Bild aus dem Juni 2017).
(c) ISRO: Mit so einer Trägerrakete wurde der Nanosatellit mit Enpulsion-Antrieb ins All befördert (Bild aus dem Juni 2017).
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Heute, Freitag 12. Jänner, um 04:48 Uhr (MEZ) war es soweit. Erstmals flog ein Nanosatellit íns Weltall, der mit dem Antrieb des Wiener Neustädter Startups Enpulsion ausgestattet ist – der Brutkasten berichtete bereits mehrmals über das Startup. Konkret brachte eine indische Trägerrakete, ein „Polar Satellite Launch Vehicle“, den Nanosatelliten gemeinsam mit einigen weiteren Satelliten vom Weltraumbahnhof Satish Dhawan Space Centre auf Sriharikota aus ins Erdorbit. Wie der Brutkasten von Enpulsion erfuhr, lief der Launch nach Plan. Alle Systeme laufen bislang reibungslos.

+++ Enpulsion: Aerospace Startup aus Österreich bringt echte Disruption +++

„Wichtiger Schritt für weiteres Wachstum“

Der rund 30 cm große Satellit wurde in einem Orbit von 400 km entlassen und wird dort die nächsten Wochen bleiben. Diese Zeit werde man unter anderem für mehrere Tests nutzen, bei denen das Triebwerk die Umlaufbahn des Satelliten deutlich verändern wird, heißt es von Enpulsion. „Es ist für uns alle ein aufregender Tag und ein wichtiger Schritt für unser weiteres Wachstum“, sagt Founder und CEO Alexander Reissner. Enpulsion hat nach eigenen Angaben eine gute Auftragslage. Punkten kann das Startup stark über den Preis. „Unser modularer Ansatz für Triebwerke ist weltweit einzigartig und für alle namhaften Satellitenhersteller eine kostengünstige Lösung einer zentralen Herausforderung beim Bau ihrer Satelliten“, erklärt Reissner. Erst im Dezember hat Enpulsion eine 1,2 Millionen Euro-Finanzierungsrunde verkündet.

Video-Interview mit Enpulsion-Founder Alexander Reissner

Nanosatellit-Launch: „Moment, der unglaublich stolz macht“

Entwickelt wurde die Technologie ursprünglich an der der FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH, dem Forschungsunternehmen der FH Wiener Neustadt. Entsprechend zufrieden gibt sich FOTEC-Geschäftsführer Helmut Loibl: „Der Start einer Trägerrakete mit einem Satelliten, der ein von der FOTEC entwickeltes elektrisches Triebwerk verwendet, ist ein Moment, der unglaublich stolz macht. Ich freue mich aber auch über die kommerzielle Verwertung dieser Technologie durch Enpulsion und bin zuversichtlich, dass dies durch die erfolgreiche In-Orbit-Demonstration maßgeblich unterstützt wird“.


⇒ www.enpulsion.com
⇒ www.fotec.at

die Redaktion

Werksta.tt: Mit Künstlicher Intelligenz gegen Backwarenverschwendung

Justus Lauten hat mit Werksta.tt eine App entwickelt, die mithilfe von KI Verkaufsprognosen erstellt und so eine Überproduktion und damit die Verschwendung von Lebensmitteln beenden möchte.
/werksta-tt-mit-kuenstlicher-intelligenz-gegen-backwarenverschwendung/
Werksta.tt, KI, Justus, Bäckerei, Überproduktion, Lebensmittelverschwendung
(c) TVNOW / Bernd-Michael Maurer - Justus Laufen aus Köln hat mit Werksta.tt eine KI-App zur Vermeidung von Überproduktion entwickelt.

In Deutschland landen jährlich allein 1,7 Millionen Tonnen Backwaren im Müll. Die WWF schätzt, dass jedes Jahr 77.000 Euro an Warenwert pro Bäckereifiliale weggeschmissen werden. In Österreich sind es jährlich im Schnitt 43 Kilo un­verdorbene Lebens­mittel sowie Speise­reste, die in den Mistkübel wandern. Den größten Anteil machen auch hier Brot- und Backwaren aus, gefolgt von Obst und Gemüse. Gegen dieses Problem möchte Justus Lauten aus Aachen etwas tun. Der Informatiker hat eine Software entwickelt, die unnötige Lebensmittelverschwendung reduzieren soll. Der Name: Werksta.tt.

Mit Werksta.tt-KI zu Verkaufsprognosen

„Das Thema Nachhaltigkeit ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden und auch ich habe mir persönlich die Frage gestellt, was ich eigentlich machen kann“, sagt der Entwickler. Seine Werksta.tt ist eine App, die mit Hilfe Künstlicher Intelligenz eine Verkaufsprognose erstellt. Unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren, wie etwa Wetter, Schulferien oder Feiertage, soll so eine Überproduktion verringert werden und der Umsatz steigen.

Ans Kassensystem angeschlossen

Das Programm des Unternehmens wird an das Kassensystem angeschlossen und merkt sich die Verkaufszahlen jedes einzelnen Produkts. Die Prognosen werden dann automatisch in das Warenwirtschaftssystem exportiert. Werksta.tt lernt, welche Faktoren den Absatz wie beeinflussen und kann laut Gründer so genaue Verkaufsprognosen – bis zu sieben Tage im Voraus – erstellen. Dazu kombiniert die KI die Verkaufszahlen der letzten Jahre mit Wetterfaktoren, Feiertagen und anderen öffentlichen Daten. Je länger man das System einsetze, so der Gründer, desto genauere und zuverlässigere Prognosen liefere es.

Der Kölner ist mit seiner Werksta.tt-App am Montag Abend zu Gast in der „Höhle der Löwen“ und versucht einen der Juroren von seiner Idee zur Lebensmittelrettung zu überzeugen. Weiters mit dabei: Sause, Bierkruste, Pinky und lucky loop.

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12.01.2018

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(c) ISRO: Mit so einer Trägerrakete wurde der Nanosatellit mit Enpulsion-Antrieb ins All befördert (Bild aus dem Juni 2017).

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