Eloop-Token: ICO hat schon über 50 Prozent des Ziels erreicht

Das Mobility-Startup Eloop vertreibt den Eloop One Token (EOT) im Rahmen eines ICO. Über die Hälfte der Tokens wurden nun verkauft.
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Eloop: Einer der vier BMW i3, die die Carsharing-Flotte gegenwärtig umfasst
(c) Eloop: Einer der vier BMW i3, die die Carsharing-Flotte gegenwärtig umfasst
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  • Ende August hatten Nico Prugger und Leroy Hofer, die Co-Founder von Eloop, im Gespräch mit dem brutkasten den Start eines ICOs verkündet.
  • Hier werden die sogenannten Eloop One Token (EOT) verkauft, über welche die Käufer am Geschäftsmodell des Startups teilhaben können.
  • Nun wurden über 50 Prozent der Tokens verkauft.
  • Wenn die ursprünglich geplanten 240.000 Eloop One Token verkauft sind, „wollen wir zusätzlich zu den BMW i3s einen Tesla tokenisieren“, heißt es weiter. Konkret umfasste die Eloop-Flotte, die bereits seit 2019 im Einsatz ist, zum Start des ICO vier BMW i3.
  • Diese Fahrzeuge erwerben die Teilnehmer im übertragenen Sinn, denn sie beteiligen sich nicht explizit an den Autos, sondern an der gesamten Flotte – auch wenn diese, wie geplant, zukünftig wächst.
  • Dass maximal 240.000 Euro beim ICO eingesammelt werden können, ist kein Zufall: Es ist eine Schwelle im Alternativfinanzierungsgesetz, unter dem der ICO abläuft.
  • Der Erwerb von Krypto-Coins oder Tokens ist hoch spekulativ und birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können.

Ende August hatten Nico Prugger und Leroy Hofer, die Co-Founder von Eloop, im Gespräch mit dem brutkasten den Start eines ICOs verkündet. Hier werden die sogenannten Eloop One Token (EOT) verkauft, über welche die Käufer am Geschäftsmodell des Startups teilhaben können (mehr dazu weiter unten).

Eloop One Token erreicht 50 Prozent des Fundingziels

Nun teilt Eloop gegenüber dem brutkasten mit, dass man bereits 50 Prozent der Eloop One Tokens verkauft habe. „Dieses Ziel haben wir gestern mit 120.000 EOT nach genau 7 Wochen erreicht. Heute sind wir schon wieder bei 123.200“, hieß es am Donnerstag aus dem Unternehmen: „Momentan zählen wir bereits 180 Token-Holder aus Österreich und Deutschland sowie über 500 registrierte Personen.“ Wenn die ursprünglich geplanten 240.000 Eloop One Token verkauft sind, „wollen wir zusätzlich zu den BMW i3s einen Tesla tokenisieren“, heißt es weiter.

Video: Die erste Tokenisierung eines Car-Sharing Geschäftsmodells

Worum es beim Eloop-ICO geht

Mit dem EOT kaufen User einen Anteil an der Flotte und damit auch eine Umsatzbeteiligung. Konkret umfasste die Eloop-Flotte, die bereits seit 2019 im Einsatz ist, zum Start des ICO vier BMW i3. Diese Fahrzeuge erwerben die Teilnehmer im übertragenen Sinn, denn sie beteiligen sich nicht explizit an den Autos, sondern an der gesamten Flotte – auch wenn diese, wie geplant, zukünftig wächst.

Dass maximal 240.000 Euro beim ICO eingesammelt werden können, ist kein Zufall: Es ist eine Schwelle im Alternativfinanzierungsgesetz, unter dem der ICO abläuft.

„Dadurch, dass wir die Autos bereits besitzen und ein funktionierendes Modell betreiben, investieren die ICO-Teilnehmer in ein tatsächliches Geschäft und nicht in eine Idee“, so Prugger im damaligen Talk mit dem brutkasten. Für den laufenden Betrieb habe man eine Grenze an Umsatz festgelegt, die Fahrzeuge machen, müssen, um ihre Kosten zu decken – etwa Strom, Versicherung und Service. „Alles darüber hinaus teilt sich auf uns und die Token Holder auf“, erklärt er. Dabei baue man auch einen Puffer auf, um neue Fahrzeuge anzuschaffen – schließlich müssten auf Dauer auch bestehende ersetzt werden. Die User können sich ihre Umsatzbeteiligung als Fahrtguthaben oder direkt auf ihr Bankkonto auszahlen lassen.


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die Redaktion

Austria Limited: Versprechen mit vielen Fragezeichen

Die angekündigte neue Gesellschaftsform Austria Limited hat nicht nur Anhänger. Die Argumente in der Diskussion sind sehr unterschiedlich gelagert.
/austria-limited-diskussion-roundtable/
Austria Limited - brutkasten Roundtable
(c) Adobe Stock / somartin / Stanislau

Viele Jahre lang gab es von mehreren Playern der Startup-Szene, darunter etwa den großen Organisationen AustrianStartups, aaia und AVCO, die Forderung, eine besonders für Startups geeignete neue Gesellschaftsform zu schaffen. Diese oft als „AG Light“ bezeichnete Rechtsform sollte unter anderem deutlich weniger bürokratisch in der Handhabung sein und Anteilsübertragung und Mitarbeiterbeteiligung erheblich vereinfachen. Diesen Sommer war es soweit: Der Bundeskanzler persönlich kündigte die Schaffung der „Austria Limited“ an.

Austria Limited, oder doch GmbH-Reform? Und was dann?

Doch damit ist die Diskussion nicht beendet – im Gegenteil. Denn noch ist es ein Versprechen mit vielen Fragezeichen. Dass in Wirklichkeit noch überhaupt nichts beschlossene Sache ist, wurde spätestens klar, als Justizministerin Alma Zadić kürzlich Vertreter der Startup-Szene zu einem informellen Austausch zum Thema einlud. Dort ging es nicht nur um die unterschiedlich ausgeprägten Wünsche an die Austria Limited, sondern generell um den anstehenden Reformbedarf im Gesellschaftsrecht. Im Anschluss stellte sie Ministerin auch im brutkasten-Gespräch klar, das noch nichts fix ist und nun Experten – „mit Hochdruck“ – am Zug sind. Tatsächlich steht noch eine weitere Option im Raum: Die Adaptierung der bestehenden Kapitalgesellschaftsformen GmbH und AG.

Diese Variante wird von verschiedenen Playern aus sehr unterschiedlichen Gründen favorisiert. Ins Treffen geführt wird etwa, dass eine neue Gesellschaftsform nicht ausreichend Rechtssicherheit bieten würde, weil viele Fragen zunächst noch nicht ausjudiziert wären. Andere Reform-Befürworter glauben schlicht nicht daran, dass die Schaffung einer Austria Limited in absehbarer Zeit tatsächlich realistisch wäre. Während die einen gerne gar keine allzu großen Änderungen sehen würden, hätten die anderen gerne eine grundlegend neue Struktur, die eben auch die bestehenden Kapitalgesellschaftsformen betrifft. Andernfalls „drohe“ die Austria Limited nicht halten zu können, was sie verspricht. Sprich: Es gibt auch große Differenzen bei den inhaltlichen Wünschen zu einer möglichen Reform.

Breites Spektrum der Dikussion beim brutkasten Roundtable

Dieses sehr diverse Spektrum der Diskussion zwischen (Langzeit-)Befürwortern mit unterschiedlichen Vorstellungen sowie konservativen und progressiven Kritikern will der brutkasten in einem Roundtable zur Austria Limited am 28. Oktober um 18:30 abbilden. Dabei sollen mögliche Lösungswege und Kompromisse für die Startup-Szene herausgearbeitet werden.

Es diskutieren Michael Umfahrer, Präsident der Österreichischen Notariatskammer, Keyvan Rastegar, Gründer der Wiener Wirtschaftskanzlei RPCK Rastegar Panchal, Sonja Bydlinski, Leiterin der Abteilung für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht im Justizministerium, Philip Vondrak, Co-Founder und Partner bei Grama Schwaighofer Vondrak Rechtsanwälte und Laura Egg, Geschäftsführerin der aaia.

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